Büro- und Verwaltungsimmobilien
Büroimmobilien zählen neben den Logistikimmobilien und Handelsimmobilien zur Gruppe der Gewerbeimmobilien. Büroimmobilien bieten Raum für wirtschaftliche Aktivität. In allen Phasen des betrieblichen Leistungsprozesses werden sie benötigt. Neben ausreichender Fläche für die Bürobeschäftigtem sollen Büroimmobilien auch eine wirtschaftliche Flächenaufteilung und eine intelligente Gebäudetechnik aufweisen, um den Anforderungen ihrer Nutzer entsprechen zu können. Die Nachfrage nach Büroflächen wird von der Anzahl der Erwerbstätigen beeinflusst. Insbesondere mit dem wirtschaftlichen Strukturwandel vom verarbeitenden Gewerbe hin zur Dienstleistungsgesellschaft, stieg die Nachfrage nach Büroimmobilien. Zu den bedeutendsten deutschen Bürostandorten zählen die Städte Düsseldorf, Frankfurt am Main, München, Hamburg und Berlin.
In Deutschland liefert die amtliche Statistik mit Ausnahme der jährlichen Bautätigkeit keine Daten zu Büro- und Verwaltungsflächen. Die vorhandenen Angaben stammen im Wesentlichen aus privatwirtschaftlichen regionalen Expertisen. Diese beinhaltet Unterschiede hinsichtlich der Erhebungsmethoden sowie Einschränkungen bei der Vergleichbarkeit. Die folgenden Angaben zum Büroflächenbestand sind Schätzungen. Jedoch führen unterschiedliche Abschätzungen von Marktakteuren nur zu geringfügigen Abweichungen.
Letzte Aktualisierung: 16.12.2010
| Allgemeine Kennzahlen | |
|---|---|
| Anzahl der Bürobeschäftigten (31.12.2007) | |
| absolut | ca. 13 Mio. |
| Anteil an allen Erwerbstätigen | 33% |
| Mietflächenbestand an Büro- und Verwaltungsbauten (2007) |
|
| Mietfläche für gewerblichen Raum (MF-G) | 311 Mio. m² |
| Bruttogrundfläche (BGF) | 380 Mio. m² |
| Leerstand | |
| absolut | 24 Mio. m² (MF-G) bzw. 29 Mio. m² (BGF) |
| Anteil am Gesamtbestand | 7,7 % |
| durchschnittliche Mietfläche pro Bürobeschäftigten | 22,2 m² (MF-G) bzw. 27 m² (BGF) |
| Bautätigkeit (2007) | 2,3 Mio. m² (BGF) |
| davon | |
| West | 2,1 Mio. m² (BGF) |
| Ost inkl. Berlin | 0,2 Mio. m² (BGF) |
| Trend | Rückläufig seit 2003 (Ausnahme 2006) |
| Ausgewählte Kennzahlen | ||||
|---|---|---|---|---|
| Kategorie | Anzahl | Mitfläche (in Mio. m² MF-G) |
Leerstandsquote | Mietfläche pro Beschäftgitem (in m² MF-G) |
| Hauptbürozentren | 8 | 81,46 | 9,7% | 27,9 |
| Bürozentren | 24 | 45,16 | 8,3% | 22,5 |
| regionale Bürostandorte | 49 | 55,59 | 5,6% | 21,7 |
| sonstige Bürostandorte | 348 | 128,97 | 7,1% | 19,8 |
| Summe | 429 | 311 | 7,7% | 22,2 |
Quellen:
Wohn- und Immobilienbericht 2009
BBR Studie, Wohnungs- und Immobilienmärkte in Deutschland 2006
Gutachten "Wirtschaftsfaktor Immobilien - Die Immobilienmärkte aus gesamtwirtschaftlicher Perspektivekann" (IW Köln, UNI Mannheim, ZEW)
Büroimmobilien zählen neben den Logistikimmobilien und Handelsimmobilien zur Gruppe der Gewerbeimmobilien. Büroimmobilien bieten Raum für wirtschaftliche Aktivität. In allen Phasen des betrieblichen Leistungsprozesses werden sie benötigt. Neben ausreichender Fläche für die Bürobeschäftigtem sollen Büroimmobilien auch eine wirtschaftliche Flächenaufteilung und eine intelligente Gebäudetechnik aufweisen, um den Anforderungen ihrer Nutzer entsprechen zu können. Die Nachfrage nach Büroflächen wird von der Anzahl der Erwerbstätigen beeinflusst. Insbesondere mit dem wirtschaftlichen Strukturwandel vom verarbeitenden Gewerbe hin zur Dienstleistungsgesellschaft, stieg die Nachfrage nach Büroimmobilien. Zu den bedeutendsten deutschen Bürostandorten zählen die Städte Düsseldorf, Frankfurt am Main, München, Hamburg und Berlin.
In Deutschland liefert die amtliche Statistik mit Ausnahme der jährlichen Bautätigkeit keine Daten zu Büro- und Verwaltungsflächen. Die vorhandenen Angaben stammen im Wesentlichen aus privatwirtschaftlichen regionalen Expertisen. Diese beinhaltet Unterschiede hinsichtlich der Erhebungsmethoden sowie Einschränkungen bei der Vergleichbarkeit. Die folgenden Angaben zum Büroflächenbestand sind Schätzungen. Jedoch führen unterschiedliche Abschätzungen von Marktakteuren nur zu geringfügigen Abweichungen.
Letzte Aktualisierung: 16.12.2010