Bedeutung der Immobilienbranche in der EU

Die Immobilienwirtschaft spielt sowohl für die Bundesrepublik Deutschland als auch für die Europäische Union eine bedeutende Rolle. Sie trägt zu erheblichem Teil zur Stärke und zum Wachstum der Wirtschaft bei und versorgt die Gesellschaft mit Lebens- und Arbeitsräumen.

Die Immobilienwirtschaft in Deutschland ist nicht nur einer der größten Wirtschaftszweige des Landes, sondern mit einer Zunahme an Beschäftigung und Wertschöpfung auch eines der dynamischsten Wachstumsfelder. Jeder zehnte Erwerbstätige in Deutschland arbeitet in der Immobilienwirtschaft. In der Branche werden 19 Prozent der deutschen Bruttowertschöpfung erwirtschaftet und rund 790.000 Unternehmen sind in diesem Sektor tätig (Daten der Immobilienwirtschaft).

Aber auch auf europäischer Ebene nimmt die Immobilienbranche eine besondere Stellung ein. Gemeinsam mit 29 anderen Verbänden aus der gesamten Wertschöpfungskette der europäischen Immobilienwirtschaft hat der ZIA die Größe und die Bedeutung dieses Sektors analysiert und festgestellt, dass dieser auch für die europäische Wirtschaft und Gesellschaft eine Schlüsselrolle einnimmt.

Vielfalt

In 98 Prozent aller Unternehmen im Immobiliensektor arbeiten weniger als zehn Menschen. (Quelle: Eurostat 2015)

Investitionen

Das Investitionspotenzial im Bereich energieeffizienter Gebäude liegt in einer Größenordung zwischen 205 und 266 Milliarden Euro pro Jahr bis 2020 - Tendenz steigend. (Quelle: UNEP FI Investor Briefing 2014)

Wirtschaftsmotor

Wirtschaftsimmobilien tragen in Höhe von 329 Milliarden Euro zur Bruttowertschöpfung in der EU bei. (Quelle: INREV/EPRA Real Estate in the Real Economy report 2016)

Wirtschaftskraft

Der Anteil des Immobiliensektors am Bruttoinlandsprodukt der EU liegt bei 16,5 Prozent. (Quelle: Eurostat 2015)

Arbeitgeber

In der Immobilienwirtschaft arbeiten EU-weit rund 16,7 Millionen Erwerbstätige. (Quelle: Eurostat 2015)

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