4. EU-Geldwäscherichtlinie

4. EU-Geldwäscherichtlinie

Nach über zwei Jahren Verhandlungen hat die Europäische Union die 4. EU-Geldwäscherichtlinie beschlossen. Nach dem Rat der Europäischen Union hat am 20. Mai 2015 auch das Europäische Parlament die beiden Rechtstexte verabschiedet. Die Richtlinie und Verordnung treten am 25. Juni 2015 in Kraft. Die Staaten der Europäischen Union müssen die neuen Regelungen nun innerhalb von zwei Jahren in nationales Recht umsetzen.

Der ZIA vertritt während des Gesetzgebungsverfahrens in Deutschland und der Europäischen Union die Interessen der deutschen Immobilienwirtschaft. Kernforderungen sind eine klare Definition des Verpflichteten im Sinne des Geldwäschegesetzes (GwG), die Festlegung des Zeitpunkts der Identifizierung nach GwG, eine Vermeidung von praxisfernen Doppelprüfungen sowie die Vereinheitlichung der Verwaltungspraxis. Zudem regt der Verband an, im Sinne des GwG auch auf die Dienstleistungen von zuverlässigen Dritten zurückgreifen zu können.