Bitte um Rückruf | Kontakt

Pressemitteilung


Nach Kopenhagen: Allianz für energetische Gebäudesanierung statt weitere Verordnungen

Berlin, 22. Dezember 2009 – Vor dem Hintergrund der Ergebnisse der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen fordert der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss die Bundesregierung auf, eine Allianz für den Klimaschutz mit der Immobilienwirtschaft zu schmieden. Der ZIA ist überzeugt, dass sich die mageren Ergebnisse der Klimakonferenz nicht negativ auf die energetische Sanierung des Immobilienbestandes in Deutschland auswirken werden.

Der Präsident Dr. Andreas Mattner: „Wir sind uns unserer Verantwortung für kommende Generationen bewusst und werden unseren Teil zum Klimaschutz beitragen, egal was in Kopenhagen beschlossen oder verkündet wurde. Die Immobilienwirtschaft kann hier vorbildlich und verantwortlich wirken und das eigene Image verbessern. Die Bundesregierung und die EU sollten Klimaschützer nicht mit investitionshemmenden weiteren Verordnungen und Vorschriften überziehen, sondern stattdessen gemeinsam mit dem ZIA Anreizsysteme für energetische Maßnahmen entwickeln.“

Ähnlich wie beim Denkmalschutz könne es steuerliche Förderungen von energetischen Maßnahmen im Neubau und bei Bestandsgebäuden geben. Berechnungen des Instituts für deutsche Wirtschaft Köln IW zufolge sei diese Förderung von energetischer Sanierung sogar zum Nulltarif möglich. Steuermindereinnahmen würden durch Steuermehreinnahmen beispielsweise bei der Umsatzsteuer aus Bauaufträgen ausgeglichen. „Dies wäre dann wirklich ein wertvoller Beitrag für mehr Klimaschutz und zudem nicht auf Kosten des Staates“, so Mattner weiter.

    Donnerstag, 09.09.2010

Pressekontakt

Klaus-Peter Hesse
Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.
Wallstraße 16
10179 Berlin

Tel.: 030 / 20 21 585 0
Fax: 030 / 20 21 585 29
klaus-peter.hesse@zia-deutschland.de