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Pressemitteilung


Erwartungen an 2010: ZIA ist verhalten optimistisch

Berlin, 4. Januar 2010 – Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss erwartet, dass sich die Situation für die deutsche Immobilienwirtschaft 2010 leicht verbessert. Bereits das vergangene Jahr sei besser gewesen als erwartet. „Die positive Stimmung wird sich fortsetzen. Das Jahr 2010 wird dabei aber sicherlich von der Diskussion über notwendige Einsparungen zur Konsolidierung des Staatshaushaltes geprägt sein“, schränkt ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner seinen Optimismus ein. Zwar habe die Weltwirtschaftskrise auf dem deutschen Immobilienmarkt keinen verheerenden Flurschaden angerichtet. „Die Krise ist aber noch längst nicht vorbei“, warnt Mattner.

Der ZIA fordert daher die neue Bundesregierung auf, die Immobilienwirtschaft mit stabilisierenden Maßnahmen zu unterstützen. Insbesondere beim Thema REITs (Real Estate Invesment Trusts) und der Wohnungsbauförderung haben die Koalitionäre den aus Sicht des ZIA erforderlichen Mut noch nicht gezeigt. Außerdem erwarte die Immobilienwirtschaft endlich die mehrfach von der Politik angekündigten Maßnahmen zur Entbürokratisierung und Deregulierung insbesondere bei Baugenehmigungsverfahren.

Für den ZIA stellt der Klimaschutz eine weitere Herausforderung des neuen Jahrzehnts dar. „Ein besserer Klimaschutz darf nicht gegen, sondern muss mit der Immobilienwirtschaft erreicht werden“, so Mattner. Es sei ein Bündel an Maßnahmen erforderlich, das sowohl das Mietrecht als auch die steuerliche Begünstigung von energetischen Baumaßnahmen betrifft.

Ein weiteres Zukunftsfeld sei das Image der gesamten Branche. Im Wettbewerb um qualifizierten Nachwuchs müsse die Immobilienwirtschaft ihre Vielfalt und Perspektiven besser öffentlich vermarkten. Hierzu wird der ZIA als Spitzenverband mit anderen Verbänden Gespräche führen. Dies werde auch der einheitlichen Interessenvertretung zu Gute kommen und hoffentlich zu mehr Geschlossenheit und gemeinsamem Engagement führen, so Mattner.

Die Bundesregierung habe zwar einen guten Start gehabt und viele Vorschläge der Immobilienwirtschaft im Koalitionsvertrag berücksichtigt – jedoch nicht alle. „Wenn Politik und Branche die Diskussion auf Augenhöhe intensivieren, dann können gute und insbesondere finanzierbare Lösungen gefunden werden. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und werden ihr gerecht werden“, verspricht Mattner.

    Montag, 06.09.2010

Pressekontakt

Klaus-Peter Hesse
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