
Pressemitteilung
ZIA: Bewegung bei Markttransparenz ist gut
• Deutschland erstmals unter den Top-10 beim Jones-Lang-LaSalle-Transparenzindex
• Gründe: Bessere Berichterstattung, bessere Unternehmenskommunikation, REITs als reguliertes Vehikel
Berlin, 24. Juni 2010 – Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss wertet das Ergebnis des aktuellen Transparenz-Rankings von Jones Lang LaSalle als wichtiges Signal und Bestätigung für die Branche. Deutschland ist auf Rang zehn von insgesamt 81 Ländern vorgerückt und zählt somit erstmals zu den „sehr transparenten“ Immobilienmärkten. „Der erforderliche Bewusstseinswandel findet statt“, sagt Axel von Goldbeck, Geschäftsführer beim ZIA. So sei es heute fast selbstverständlich, dass über Einzeldeals berichtet wird. „Es vergeht kaum noch ein Tag, an dem keine Nachrichten über Verkäufe oder Anmietungen über die Newsticker laufen“, freut sich von Goldbeck. Dies sei vor zwei Jahren, als der letzte JLL-Transparenz-Index veröffentlich wurde, noch deutlich anders gewesen.
Auch die Unternehmenskommunikation in Geschäftsberichten habe sich verbessert. „Das ist der zunehmenden Internationalisierung der Branche geschuldet“, begründet von Goldbeck. Ausländische Investoren erwarteten bei den Geschäftsberichten deutscher Unternehmen ein hohes Maß an Transparenz, und dieser Forderung werde immer häufiger nachgekommen. Weitere Aspekte, die das Ergebnis positiv beeinflusst haben, sind die verbesserte Marktberichterstattung sowie die Einführung des REIT in Deutschland. „Die Risikostruktur von REITs und deren Transparenzanforderungen sind gesetzlich definiert“, sagt von Goldbeck. Länder, in denen REITs etabliert sind, schneiden damit beim Transparenzvergleich besser ab als Länder ohne REITs.
In der Untersuchung von Jones Lang LaSalle hat Deutschland im Jahr 2010 einen Durchschnittswert von 1,38 auf einer Skala von eins bis fünf erhalten. Im Jahr 2008 hatte der Durchschnittswert noch bei 1,58 gelegen. „Das Ergebnis zeigt, dass das Thema Transparenz insgesamt deutlich stärker in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt ist“, resümiert von Goldbeck. Dies sei auch als Erfolg der Verbandsarbeit zu werten.


