Frühjahrsgutachten Immobilienwirtschaft

Herbstgutachten: Immobilienwirtschaft in und nach der Corona-Krise

Die Corona-Krise wird die Immobilienwirtschaft zweifelsohne verändern. Der Rat der Immobilienweisen zeigt in einem gesonderten Herbstgutachten auf, wie sich die Immobilienwirtschaft in der Nachkrisenzeit aufstellt. Die Ergebnisse im Überblick:

  • Innenstädte in Gefahr
  • Hotellerie: Erholung erst bis 2024
  • Wohnimmobilienmarkt unbeeindruckt von Corona-Pandemie
  • Logistikimmobilien: Bedeutung sicherer Supply Chain steigt
  • Büromarkt auf Richtungssuche
  • Verstärkte Nachfrage bei Pflegeimmobilien

Seit dem Herbst 2002 sorgt der „Rat der Immobilienweisen“ durch seine Frühjahrsprognosen für mehr Transparenz auf den Immobilienmärkten. Mit den damals erstmals erfassten Daten zu Bruttoproduktionswert, Beschäftigten und Immobilienbestand sollte auch die Immobilienwirtschaft als einer der bedeutendsten Wirtschaftszweige in Deutschland in der öffentlichen Wahrnehmung besser verankert werden. Mitglieder des Rats der Immobilienweisen sind Prof. Dr. Dr. h.c. Lars Feld (Walter Eucken Institut), Michael Gerling (EHI Retail Institute), Andreas Schulten (bulwiengesa), Prof. Dr. Harald Simons (empirica) und Carolin Wandzik (GEWOS).

Ergebnisse aus dem Frühjahrsgutachten 2020 im Überblick

 

  • Lage bei Wirtschaftsimmobilien verschärft sich
  • Wohnimmobilien: Neuvertragsmieten steigen langsamer an
  • Unternehmensimmobilien: Neuer Höchststand beim Investitionsvolumen
  • Hotelimmobilien: Mittelstädte nehmen an Bedeutung zu
  • Einzelhandel: Erreichbarkeit des stationären Handels nicht einschränken
  • Ländliche Räume: Gute Chancen für Wohninvestments
  • Betreutes Wohnen: Alternative Wohnform im Alter rückt in den Fokus