CO2-Bepreisung

Aus unserer Sicht handelt es sich bei einer CO2-Bepreisung um ein geeignetes, relativ marktwirtschaftliches Instrument zur Reduktion der CO2-Emissionen im Gebäudesektor. Ein CO2-Preis allein wird allerdings nicht ausreichen, um die Klimaschutzziele im Gebäudesektor zu erreichen. Es sind gezielte flankierende Maßnahmen, wie etwa verbesserte steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten oder ein Investitionsprogramm zur Gebäudesanierung mit breiter
Wirkung erforderlich.

Beim vorliegenden Gesetz zur Entlastung bei den Heizkosten im Wohngeld im Kontext der CO2-Bepreisung begrüßt der ZIA, dass hiermit die Wohngeldempfängerinnen und Wohngeldempfänger zur Vermeidung sozialer Härten bei steigenden Heizkosten durch eine Erhöhung der Wohngeldausgaben um 10 Prozent unterstützt werden sollen. Die Entlastung bei den Heizkosten im Wohngeld unterstreicht die grundlegende ZIA-Position, dass mit einer Bepreisung von CO2-Emissionen eine vollständige Rückverteilung des Aufkommens aus der CO2-Bepreisung an Bürger und Betriebe einhergehen muss. Ziel muss es sein, soziale Zerwürfnisse zu verhindern und gleichzeitig klimaschützende Investitionen zu steigern.

Kontakt

Philipp Matzke

Senior Referent Energie- und Klimaschutzpolitik, Gebäudetechnik

Tel.: +49 30 2021 585 47

Stefan Weidelich

Referent Wohn- und Mietenpolitik

Tel.: +49 30 2021 585 49

Tim Röder

Referent Energie- und Klimaschutzpolitik

Tel.: +49 30 2021 585 22