ZIA: Zentraler Immobilien Ausschuss https://www.zia-deutschland.de/rss.xml Unsere Meldungen als RSS-Feed de-de ZIA: Zentraler Immobilien Ausschuss https://www.zia-deutschland.de/typo3conf/ext/lf_base/Resources/Frontend/build/assets/images/logo_rss_zia.jpg https://www.zia-deutschland.de/rss.xml TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Grundsteuer in Baden-Württemberg: ZIA begrüßt Entwurf Berlin, 29.07.2020 – Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, begrüßt, dass das baden-württembergische Kabinett den Entwurf eines Landesgrundsteuergesetzes auf den Weg gebracht und sich hierdurch für eine bürokratiearme Lösung der Grundsteuerfrage entschieden hat. Der Entwurf der Landesregierung weist jedoch noch Verbesserungsmöglichkeiten auf. „Baden-Württemberg geht bei der Grundsteuer grundsätzlich den vernünftigen Weg der Länderöffnungsklausel und weicht damit vom komplexen Bundesmodell ab“, sagt Dr. Hans Volkert Volckens, Vorsitzender des ZIA-Ausschusses Steuerrecht. „Positiv hervorzuheben ist vor allem, dass der Entwurf nur wenige Berechnungsfaktoren beinhaltet. Die Verwendung der nicht justiziablen Bodenrichtwerte birgt jedoch insbesondere in Metropolregionen die Gefahr dynamischer Steigerungen.“

Privilegierung des Wohnungsbaus nicht auf Kosten der Unternehmen

Die Gebäudefläche ist bei der geplanten baden-württembergischen Grundsteuer grundsätzlich nicht relevant. Zur Privilegierung von neu geschaffenem Wohnraum sieht das Landesmodell für überwiegend zu Wohnzwecken genutzte Grundstücke einen Abschlag vor. „Diese Begünstigung von Wohnraum ist ein gutes Signal. Sofern die Grundsteuerreform allerdings – wie angekündigt – aufkommensneutral erfolgen soll, stellt sich die Frage, wer für diese Begünstigung auf der anderen Seite zur Kasse gebeten wird.  Die Privilegierung des Wohnungsbaus darf insbesondere nicht auf den Schultern von Unternehmen lasten, die zum Zeitpunkt der erstmaligen Erhebung möglicherweise noch mit den Folgen der Coronakrise zu kämpfen haben“, so Volckens.

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Wed, 29 Jul 2020 13:59:00 +0200 Kapitalmarkt und Steuern
ZIA: Anpassungen der MiFID II-Regulierung sinnvoll Berlin, 28.07.2020 – Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, unterstützt den Ende vergangener Woche veröffentlichten Vorschlag der EU-Kommission zur Anpassung der MiFID II-Regulierung. Unter anderem schlägt die Kommission vor, dass im Rahmen der Wertpapiervermittlung gegenüber professionellen Anlegern wie Versicherungen und Pensionskassen keine standardisierten Kosteninformationen erteilt werden müssen. „Diese Anpassung begrüßen wir ausdrücklich, nachdem wir uns wiederholt für entsprechende Deregulierungen stark gemacht und auf die überbordende Fülle von Pflichten hingewiesen haben“, sagt ZIA-Vizepräsident Jochen Schenk. „Diese Erleichterungen kurbeln Investitionen in Immobilienfonds im institutionellen Bereich an und leisten dadurch einen sinnvollen Beitrag zur Beseitigung der negativen wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie.“

Darüber hinaus soll laut Kommissionsvorschlag künftig der elektronischen Übermittlung von Informationen gegenüber gedruckten Fassungen Vorrang gegeben werden. „Das ist angesichts der fortschreitenden Digitalisierung zeitgemäß und nicht zuletzt ein wichtiger Beitrag zum Ressourcenschutz. Der sogenannte Papiertiger gehört damit der Vergangenheit an", so Schenk.

Die vorgeschlagenen Änderungen sollen im Rahmen eines gesetzgeberischen Schnellverfahrens (Quick Fix) erfolgen.

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Tue, 28 Jul 2020 12:15:00 +0200 Kapitalmarkt und Steuern
Corona-Mieten: ZIA-Mitglieder wollen Einigung Berlin, 27.07.2020 – Die Verhandlungen zwischen Gewerbe-Vermietern und Mietern im Handelsbereich in Zeiten der Corona-Krise sind von großer Einigungsbereitschaft geprägt. Das ist das Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, unter seinen betroffenen Mitgliedern. Demnach haben alle Vermieter während des Corona-Shutdowns bei ihren Mietverträgen über Mietzins-Stundungen oder -Reduktionen verhandelt. Bei über 40 Prozent der Vermieter ging es dabei um mehr als 70 Prozent ihrer Mietverträge. Insgesamt konnten die Vermieter bereits im Rahmen des Shutdown bei bis zu 90 Prozent ihrer Mietverträge eine Einigung mit ihren Mietern erzielen. Es gibt zudem schon Einigungen für die Miete in der Zeit danach. 

Auch der Verhaltenskodex zwischen HDE und ZIA spielte bei den Verhandlungen zwischen Vermietern und Mietern eine wesentliche Rolle. „Wir begrüßen dieses hohe Maß an Bereitschaft auf der Vermieterseite, in diesen Krisenzeiten für eine partnerschaftliche Lösung zu sorgen“, sagt ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Dass der Kodex bei 50 Prozent der Befragten bereits eine wichtige Rolle bei den Verhandlungen gespielt hat, zeigt: der Kodex wirkt. Wir sehen hier den fairen Umgang miteinander und die Immobilienwirtschaft als verantwortungsvollen Akteur.“ 

Die Ergebnisse zeigen zudem, dass es den Vermietern vornehmlich um eine langfristige Bindung des Mieters geht. Diesen Maßstab gaben 100 Prozent der Umfrageteilnehmer an. Für 85 Prozent spielte darüber hinaus die Leistungsfähigkeit des Mieters eine Rolle, für weitere 65 Prozent auch deren Betroffenheit. 

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Mon, 27 Jul 2020 11:40:00 +0200 Handel
Konsumklima: ZIA bringt Verlängerung der Mehrwertsteuersenkung ins Spiel Berlin, 24.07.2020 – Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, bewertet die aktuellen Zahlen aus dem GfK-Konsumklimaindex positiv. „An den neuesten Zahlen zum Konsumklimaindex sehen wir, dass die vom ZIA geforderte Senkung der Mehrwertsteuer die richtige Maßnahme zur richtigen Zeit war“, sagt ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Jetzt geht es darum, für Stabilität zu sorgen und den Unternehmen die Chance zu geben, ihre verlorenen Umsätze nachzuholen, einen Rückgang im Frühjahr zu verhindern und zu ermöglichen, ausgefallene verkaufsoffene Sonntage im Spätherbst nachzuholen. Auch sollte die Politik angesichts der positiven Wirkung bereits jetzt über eine Verlängerung der Senkung der Mehrwertsteuer nachdenken, denn die Krise wird uns mindestens auch noch bis ins kommende Jahr verfolgen.“

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Fri, 24 Jul 2020 8:45:00 +0200 Handel
Mietenstopp unzulässig: ZIA begrüßt Entscheidung des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs Berlin, 16.07.2020 – Zur heutigen Entscheidung des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs, der das Volksbegehren "Sechs Jahre Mietenstopp" für unzulässig erklärt hat, kommentiert ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner:

„Wir begrüßen diese Entscheidung. Dies ist ein erster Hinweis darauf, wie der Mietendeckel in Berlin juristisch ausgehen könnte. Zahlreiche Gutachten haben bereits bestätigt, dass die Bundesländer nicht über die Gesetzgebungskompetenz verfügen, regionale Mietendeckel einzuführen. Zudem wird damit sowohl gegen die Eigentumsgarantie als auch gegen die grundgesetzlich gewährleistete Vertragsfreiheit beider Mietvertragsparteien verstoßen. Neben diesem abzulehnenden Eingriff in die Privatautonomie wären jahrelange Rechtsstreitigkeiten die Folge. Angespannte Wohnungsmärkte werden entlastet, wenn schneller geplant und gebaut wird, um das Wohnungsangebot zu vergrößern.“

Die „18 Vorschläge des ZIA zur Beschleunigung bei Stadtentwicklung, Planung und Bau“ finden Sie unter diesem LINK.

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Thu, 16 Jul 2020 11:40:56 +0200 RegionalWohnen
Baugenehmigungen: Neubau nicht den Weg versperren Berlin, 15.07.2020 – Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist im Mai 2020 in Deutschland der Bau von insgesamt 32.000 Wohnungen genehmigt worden. Dies seien 3,9 Prozent mehr Baugenehmigungen als im Mai 2019. Besonders deutlich sei die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern gestiegen (plus 8,7 Prozent).

ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner kommentiert: „Diese Zahlen sind erfreulich. Aber damit wir hier nicht einen Einbruch erleben, brauchen wir ein Regulierungsmoratorium. Nur, wenn Planer, Entwickler und Investoren in Zukunft mit sicheren Rahmenbedingungen rechnen können, werden wir diesen Weg weitergehen können. Diskussionen um Mietenstopps, Mietendeckel und Enteignungen sind angesichts der vielerorts noch immer angespannten Wohnungsmärkte nicht zielführend – insbesondere nicht für diejenigen, die eine Wohnung suchen.“

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Wed, 15 Jul 2020 8:26:00 +0200 Wohnen
ZIA: Bundesweiter Mietenstopp schadet Mietern Berlin, 12.07.2020 – Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, kritisiert die aktuellen Vorschläge des Deutschen Mieterbundes für einen bundesweiten Mietenstopp. „Ein bundesweiter Mietenstopp schadet nicht nur dem Investitionsstandort Deutschland, sondern auch den Mieterinnen und Mietern selbst. Die Wohnungsknappheit verschärft sich, notwendige Modernisierungen bleiben aus und mittelfristig führt dies zu Wohnungen, die nicht instandgehalten werden können“, sagt ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Statt das Regulierungsrad weiterzudrehen, sollten wir gemeinsam mit der Politik schauen, wie wir die Planung und den Bau beschleunigen können. Wir brauchen aktuell mehr Investitionen in den deutschen Wohnungsmarkt – nicht weniger, was die direkte Folge eines Mietenstopps wäre.“

Zudem sei die rechtliche Frage noch lange nicht geklärt. „Verfassungsrechtlich ist das Produkt ‚Mietendeckel‘ höchst zweifelhaft – zahlreiche Gutachten bestätigen das. In Berlin müssen daher schon jetzt zahlreiche Mieterinnen und Mieter in Unsicherheit wohnen, bis das Verfassungsgericht seine Entscheidung mitteilt“, so Mattner. „Wir sollten es daher tunlichst vermeiden, dass sich diese Unsicherheit auch bundesweit niederschlägt.“

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Sun, 12 Jul 2020 14:24:00 +0200 StadtentwicklungWohnen
Klaus-Peter Hesse wechselt zur ECE Berlin, 09.07.2020 – Der Sprecher der Geschäftsführung des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, wechselt zum 1. September 2020 zum Hamburger Projektentwickler ECE. Dort übernimmt er im Geschäftsführungsbereich Work + Live die neu geschaffene Funktion des Directors City Development & Acquisition.

Der 52-jährige war beim ZIA zuerst Pressesprecher, ab 2011 Geschäftsführer und zuletzt Sprecher der Geschäftsführung.

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Thu, 09 Jul 2020 12:20:00 +0200 Verband Intern
Geschlossene Investmentvermögen: ZIA veröffentlicht aktuelle Basisinformationen Berlin, 08.07.2020 – Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, hat eine aktualisierte Fassung seiner „Basisinformationen über geschlossene Investmentvermögen“ herausgegeben. Diese informieren Anleger, Vertriebspartner sowie Interessierte transparent und verständlich über die Grundlagen und Eigenschaften geschlossener Fonds unter dem Kapitalanlagegesetzbuch und klären zudem umfassend über damit verbundene Chancen und Risiken auf. Die ZIA-Basisinformationen werden im Vertrieb durch Banken, Sparkassen und freien Finanzanlagenvermittlern zur Erfüllung ihrer Informationspflichten eingesetzt. Mit der heute veröffentlichten aktualisierten Fassung werden Informationen ergänzt, die durch die neue ab dem 1. August 2020 anzuwendende Finanzanlagenvermittlungsverordnung erforderlich waren. Sie eignet sich damit ab diesem Zeitpunkt für die Anwendung im Vertrieb.

Die „ZIA-Basisinformationen über geschlossene Investmentvermögen“ finden Sie unter diesem LINK.

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Wed, 08 Jul 2020 13:34:00 +0200 Kapitalmarkt und Steuern
Verlängerung der Überbrückungshilfen: ZIA appelliert an Politik Berlin, 08.07.2020 – Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, begrüßt die laut Medienberichten getätigte Aussage von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, die Überbrückungshilfen für Unternehmen nach Möglichkeit über den Sommer hinaus zu verlängern. „Die negativen Folgen von Corona werden für zahlreiche Unternehmen noch lange zu spüren sein, denn die Umsätze sind in vielen Segmenten noch lange nicht auf Vorjahresniveau“, sagt ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Das gilt insbesondere für die vom Shutdown schwer getroffenen Branchen Handel und Hotellerie und die dahinterstehenden Immobilienunternehmen. Wir appellieren daher an die Politik, die Überbrückungshilfen möglichst lange laufen zu lassen und hierdurch finanzielle Hilfen für Betriebsmittel und Mieten zu gewähren.“

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Wed, 08 Jul 2020 13:24:01 +0200 HandelHotelStadtentwicklung
ZIA kritisiert Verlängerung der Mietpreisbremse in NRW Berlin, 01.07.2020 – Als nicht zielführend für bezahlbares Bauen und Wohnen bewertet der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, die Verlängerung der Mietpreisbremse in NRW. „Ein wirklicher Mieterschutz bestände darin, die Voraussetzungen für mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen“, so Niclas Karoff, Sprecher der ZIA-Region West. „Dies gelingt nicht durch eine übermäßige Regulierung der Vermieter und Eigentümer, sondern über Maßnahmen wie schnellere Planungs- und Baugenehmigungsverfahren, einen stärkeren Ausbau der digitalen Infrastruktur, und die schnellere Mobilisierung von Bauland und damit auch Brachflächen. Nur so können wir es schaffen, die angespannte Situation auf den Immobilienmärkten mehrerer Groß- und Universitätsstädte in Deutschland und damit auch in NRW zu lösen. Die Verlängerung der Mietpreisbremse ist weder wirtschaftlich noch rechtlich sinnvoll und löst nicht das Grundproblem, sondern behandelt nur die Symptome.“

In NRW gilt ab 1. Juli eine neue Mieterschutzverordnung, die unter anderem den Geltungsbereich der Mietpreisbremse regelt. Die Laufzeit endet nunmehr am 30. Juni 2025. 

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Wed, 01 Jul 2020 18:11:00 +0200 RegionalWohnen
Kündigungsmoratorium läuft aus: Unternehmen verhalten sich vorbildlich Berlin, 30.06.2020 – Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, begrüßt das Vorhaben der Bundesregierung, das Kündigungsmoratorium auslaufen zu lassen. „Es ist richtig, dass jetzt die Zeichen für Bewegung gegeben werden. Ein verlängertes Moratorium hätte einen Zustand eingefroren, der die Wiederbelebung der Wirtschaft verhindert hätte“, so ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Es gibt keine Kündigungen im Wohnungsbereich, weil sich die Immobilienunternehmen vorbildlich verhalten. Es wäre also nicht mehr ausgewogen, diesen größten Eingriff in die Privatautonomie beizubehalten.“ Der ZIA hatte sich in den vergangenen Wochen immer wieder für ein Auslaufen bei der Bundesregierung stark gemacht.

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Tue, 30 Jun 2020 13:56:48 +0200 Corona
EU-Ratspräsidentschaft: Wachstum durch Klimaschutz Berlin, 30.06.2020 – Die Bundesregierung sollte aus Sicht des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, die morgen beginnende EU-Ratspräsidentschaft zur wirtschaftlichen Erholung Europas nutzen. „Wir begrüßen, dass die Bundesregierung die Implementierung des Green Deals umfassend begleiten will. Das ist der beste Weg, um auf europäischer Ebene Investitionen anzuregen, die Wirtschaft anzukurbeln und gleichzeitig den Klimaschutz voranzutreiben“, sagt ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Wir vermissen im deutschen Programm allerdings die Gebäudesanierung, wie sie 2019 von der Kommission im europaweiten Häuser-Renovierungsprogramm angekündigt wurde. Diese ist ein wichtiger Baustein der wirtschaftlichen Erholung.“

Gebäudesanierung, Investitionen in digitale Technologien zur Reduzierung von CO2-Emissionen und die Förderung erneuerbarer Energien ließen sich auf europäischer Ebene ideal mit Konjunktur- und Investitionsimpulsen verzahnen. „Der Green Deal lässt sich ideal Wachstumsstrategie für ganz Europa nutzen. Um die Maßnahmen optimal zur Geltung kommen zu lassen, schlagen wir eine Europäische Innovationspartnerschaft vor. Denn der höchst ambitionierte Plan zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2050 wird nur aufgehen, wenn jetzt alle Player mitwirken“, so Mattner. 

Das ZIA-Positionspapier „Wachstums-und Investitionsprogramme auf Klimaschutz und Zukunftstechnologien ausrichten“ finden Sie unter diesem LINK.

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Tue, 30 Jun 2020 12:45:00 +0200 Europa
Sonntagsöffnung: Bundesregierung auf richtigem Kurs Berlin, 29.06.2020 – Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, begrüßt die jüngsten Aussagen von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zur weiteren Belebung der Konjunktur. So forderte er etwa eine Flexibilisierung bestimmter bürokratischer Anforderungen und warb dafür, Unternehmen die Chance zu geben, ihre verlorenen Umsätze nachzuholen – etwa durch verlängere Ladenöffnungszeiten und die Möglichkeit, ausgefallene verkaufsoffene Sonntage nachzuholen. Weitere Schritte seien zudem beschleunigte Planungs- und Genehmigungsverfahren. 

„Die Mehrwertsteuersenkung und das Überbrückungshilfeprogramm waren bereits wichtige Starthilfen für die vom Shutdown schwer getroffenen Branchen Handel und Hotellerie sowie die dahinterstehenden Immobilienunternehmen“, sagt ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Flexible Ladenöffnungszeiten sind der nächste Schritt. Hierzu braucht es keine Revolution, weil die Bundesländer längst nicht den verfassungsrechtlich zulässigen Rahmen ausschöpfen. Hamburg etwa lässt nur vier verkaufsoffene Sonntage zu, Berlin acht. In der Ausnahmesituation von Corona sind im Jahr 2020 beginnend im Oktober bis Weihnachten rund zehn offene Sonntage im Lichte des Grundgesetzes zulässig – bis dahin bedarf es auch der Vorbereitung des Handels.“ Arbeitsplatzschutz in Corona bedeute Arbeiten lassen, so Mattner abschließend.

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Mon, 29 Jun 2020 9:06:00 +0200 Corona
ZIA begrüßt Reform der Bauordnung in Bayern Berlin, 26.06.2020 – Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, begrüßt die Reform der bayerischen Landesbauordnung, die in dieser Woche im Kabinett auf den Weg gebracht worden ist. „Die Pläne der Bayerischen Landesregierung sind vernünftig und sinnvoll“, sagt Iris Schöberl, Sprecherin der ZIA-Region Süd. „Insbesondere die automatische Erteilung von Baugenehmigungen nach drei Monaten in den Fällen, in denen noch keine Entscheidung vorliegt, werden sich positiv auswirken. Wir sehen hier ein gutes Beispiel, wie Planungs- und Baugenehmigungsverfahren beschleunigt werden können. Die Vorgaben sollten auf das notwendigste beschränkt sein, damit wir die angespannten Märkte in den Griff bekommen.“

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Fri, 26 Jun 2020 9:53:00 +0200 Regional
Leitveranstaltung für Politik und Branche: ZIA eröffnet Tag der Immobilienwirtschaft mit 3.000 Zuschauern Berlin, 25.06.2020 – „Wir werden unsere dynamischen lebendigen Innenstädte in Folge der Corona-Krise nicht überall wiedererkennen“, sagte ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner anlässlich der Eröffnung des ersten hybriden Tages der Immobilienwirtschaft vor 50 geladenen Gästen im ZIA-Hauptstadtstudio und rund 3.000 Zuschauern über die digitalen Kanäle. „In diesen Zeiten sind Partnerschaften und Fairness gefragt – wie bei unserem gemeinsamen Verhaltenskodex mit dem Handel. Ein gesetzliches Eingreifen – wie von manchen mit gesetzlichen Mietminderungen und dem damit verbundenen Wegfall der Geschäftsgrundlage gefordert, ist nicht mehr erforderlich. Das Konjunkturpaket, das auf den Weg gebracht wurde, hat dabei vieles von dem, was wir gefordert haben, berücksichtigt, darunter die zeitlich begrenzte Senkung der Mehrwertsteuer.“

Der Tag der Immobilienwirtschaft ist auch in diesem Jahr die Leitveranstaltung für Politik und Branche. „Dass wir bei diesem TDI die Bundesminister Altmaier, Scholz und Spahn, die Parteivorsitzenden der FDP Lindner und der SPD Walter-Borjans sowie die Grünen-Fraktionsvorsitzende Göring-Eckardt bei uns begrüßen können, ist Ausdruck einer engen Zusammenarbeit zwischen ZIA und Politik“, so Mattner. Die Immobilienwirtschaft zeige sich in diesen Wochen als solidarischer und verantwortungsvoller Partner der Politik. „Der ZIA hat erfolgreich zahlreiche Vorschläge gemacht, wie die Krise überwunden werden kann, darunter unsere Forderung der zeitlich begrenzten Senkung der Mehrwertsteuer, die Überbrückungshilfen und nicht zuletzt die Einsetzung eines interministeriellen Gremiums auf Leitungsebene für Gewerbeimmobilien“, so Mattner. „Jetzt geht es darum, die Chancen, die in jeder Krise stecken, zu erkennen und zu nutzen.“

Den aufgezeichneten Livestream vom TDI können Sie unter www.zia-veranstaltungszentrum.de jederzeit abrufen. Auch die Videobotschaften und Live-Impulse der politischen Gäste finden Sie dort.

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Thu, 25 Jun 2020 14:10:00 +0200 SonstigesStadtentwicklung
ZIA-IW-Immobilienstimmungsindex: Regulierungsmoratorium notwendig Berlin, 25.06.2020 – Zum heute erschienenen ZIA-IW-Immobilienstimmungsindex kommentiert ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner:

„Die Corona-Krise hat erhebliche negative Folgen für viele Bereiche der Immobilienwirtschaft. Insbesondere das Handelssegment und die Hotellerie werden die Nachwirkungen der Krise noch lange spüren und unsere Städte werden sich verändern. Gerade deshalb ist es wichtig, dass nun ein sicheres investives Umfeld geschaffen wird. Wir brauchen ein Regulierungsmoratorium, damit die Unternehmen als Motor und die Immobilien- und Bauwirtschaft als Wachstumsmotor agieren können. Mit dem Verhaltenskodex etwa haben wir gemeinsam mit dem HDE im Bereich Handel gezeigt, dass die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Akteuren funktioniert. Weitere Eingriffe sind unverhältnismäßig.

Natürlich geht die aktuelle konjunkturelle Entwicklung auch am Büroimmobilienmarkt nicht vorbei. Wir sind aber weit davon entfernt, dass Büroflächen redundant werden. In vielen Städten herrscht aktuell ein dramatischer Büroflächenmangel. Die aktuelle Entwicklung sorgt maximal dafür, dass sich das Angebot-Nachfrage-Verhältnis wieder auf ein Normalniveau bewegt.“

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Wed, 24 Jun 2020 10:02:30 +0200 BüroCoronaHandelHotelLogistik
ZIA fordert Ausbau der digitalen Infrastruktur Berlin, 24.06.2020 – Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, fordert in einem aktuellen Positionspapier den verstärkten Ausbau der digitalen Infrastruktur in Deutschland. „Sowohl für die Geschäftsprozesse innerhalb der Immobilienwirtschaft als auch für die Herausforderungen unserer Zeit – darunter das bezahlbare Bauen und Wohnen, die Zukunft der Arbeit und die Bürofläche von morgen – kann eine verstärkte Digitalisierung große Potenziale haben, das sehen wir in der aktuellen Corona-Krise ganz besonders deutlich“, sagt Dr. Daniel Holz, Vorsitzender des ZIA-Ausschusses Digitalisierung. „Technologien wie BIM, Künstliche Intelligenz, smarte IoT-Systeme oder Blockchain bieten Möglichkeiten zur Steigerung der Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit, der Ressourcenschonung und der Kostenersparnis – und damit erhöhen wir letztlich auch die Lebensqualität vieler Bürgerinnen und Bürger.“

Digitalisierung entscheidet über Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands

Dabei ginge es insbesondere um die beschleunigte Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen rund um das Planen und Bauen, durch die Kosten- und Zeitersparnisse für den Bauherrn und perspektivisch eine höhere Effizienz im Personaleinsatz der bearbeitenden Behörde erreicht werden kann. „Um die Digitalisierung in der Verwaltung zu beschleunigen, sollte es das Ziel sein, die vollständige Einreichung des Bauantrages in elektronischer Form mit vollelektronischer Antragsbearbeitung durchzuführen. Die Pläne und der Bescheid sollen dabei am Ende digital signiert werden können“, so Holz. Der Ausbau des Glasfasernetzes sowie leistungsfähige und sichere 5G-Netze würden dabei in Zukunft über die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland entscheiden. Genau diese hochleistungsfähige mobile Kommunikationsinfrastruktur werde bei der Vernetzung des smarten Gebäudes – von der Fabrik bis zur Wohnung – benötigt und sei für die Funktionsfähigkeit einer künftigen Smart City entscheidend.

Einbindung der Branche entscheidend

Der ZIA steht für einen intensiven Dialog zur Gestaltung der Smart City bereit und fordert die Einbindung der Branche in alle weiteren Smart City-Vorhaben der Bundesregierung. „Eine intelligente Stadt lebt von einer digitalisierten Verwaltung und smarten Gebäuden“, so Holz. „Die Immobilienwirtschaft hat sich im Rahmen der Smart City-Charta intensiv eingebracht und für die Entwicklung von smarten und energieeffizienten Immobilien eingesetzt. Jetzt sollte sich die Immobilienwirtschaft auch bei den Modellprojekten der Dialogplattform Smart Cities des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat mit einbringen, um die Vorschläge aus der Branche zu vertreten.“ Darüber hinaus schlägt der ZIA die Errichtung eines beratenden Gremiums zum BIM-Kompetenzzentrum vor, bestehend aus bau- und immobilienwirtschaftlichen Verbänden. Mittelfristig brauche es zudem ein Digitalministerium als ein eigenständiges Ressort, welches die Kernvorhaben der Digitalisierung, vom Ausbau der digitalen Infrastruktur bis zur Digitalisierung der Verwaltung, bündelt und Vorhaben anderer Ressorts im Rahmen einer Gesamtstrategie koordiniert.

Digitalisierung auch innerhalb der Branche wichtig

Der ZIA richtet seinen Blick jedoch auch auf die eigene Branche. Denn für die erfolgreiche digitale Transformation der Immobilienwirtschaft müssten die Unternehmen auch eigene Hürden aus dem Weg räumen. „Um in Zukunft wettbewerbsfähig und innovativ zu bleiben, reicht eine reine Optimierung von Prozessschritten oder die Anwendung einiger digitaler Technologien allein nicht aus“, merkt Holz an. „Die Digitalisierung erfordert von jedem Unternehmen ein Umdenken in Organisation, Prozessen und Kultur. Insbesondere letzteres spielt eine zentrale Rolle, denn ein digitales Mindset muss für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verständlich sein und im Management aktiv gelebt werden.“ Dazu gehöre auch die Ausarbeitung einer Digitalstrategie für das eigene Unternehmen. 

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Wed, 24 Jun 2020 8:12:00 +0200 Innovation und Digitalisierung
Konjunkturprognose: Bauwirtschaft nicht belasten Berlin, 23.06.2020 – Zur heutigen Konjunktureinschätzung des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, wonach bei der Bauindustrie nur noch von einem Wachstum in Höhe von 1,8 Prozent für 2020 (vormals 2,7 Prozent) und 1,5 Prozent für 2021 (vormals 2,2 Prozent) ausgegangen wird, erklärt ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner:

„Die Bauwirtschaft ist einer der wenigen Stabilitätsanker, die uns durch die Krise tragen. Damit die Bauinvestitionen nicht weiter sinken, braucht es ein Regulierungsmoratorium. Keine weiteren Maßnahmen, die den Bau oder den Betrieb von Immobilien belasten und erschweren. Deutschland ist auf Konjunktur- und Wachstumsmotoren angewiesen. Vorhaben wie das aktuelle Baulandmobilisierungsgesetz sind Bremsklötze auf diesem Weg. Statt Regulierungsvorhaben brauchen wir eine Vereinfachung und Beschleunigung von Planungs- und Bauprozessen.“

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Tue, 23 Jun 2020 12:25:25 +0200 SonstigesStadtentwicklung
Baugenehmigungen: Nicht auf die Bremse treten Berlin, 19.06.2020 – Laut Statistischem Bundesamt wurde von Januar bis April 2020 in Deutschland der Bau von insgesamt 110.600 Wohnungen genehmigt. Dies seien 4,5 Prozent mehr Baugenehmigungen als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Mehrfamilienhäuser stieg demnach um 5,5 Prozent. „Wir sehen seit einiger Zeit, dass wir bei den Baugenehmigungen auf dem richtigen Weg sind – auch wenn die Zahlen noch aus der Vor-Corona-Zeit stammen“, sagt ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Hier dürfen wir jetzt nicht nachlassen. Investitionshemmende Maßnahmen, wie wir sie beim aktuellen Entwurf des Baulandmobilisierungsgesetzes sehen, ziehen Planungs- und Bauprozesse unnötig in die Länge und treten auf die Bremse. Die Losung muss heißen: Beschleunigung und Digitalisierung statt Regulierung.“

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Fri, 19 Jun 2020 15:18:00 +0200 Wohnen