ZIA: Zentraler Immobilien Ausschuss https://www.zia-deutschland.de/rss.xml Unsere Meldungen als RSS-Feed de-de ZIA: Zentraler Immobilien Ausschuss https://www.zia-deutschland.de/typo3conf/ext/lf_base/Resources/Frontend/build/assets/images/logo_rss_zia.jpg https://www.zia-deutschland.de/rss.xml TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Wirtschaftszweige drohen im Dauerlockdown zu verschwinden Berlin, 16.04.2021 –  Anlässlich der heutigen 1. Lesung des geänderten Infektionsschutzgesetzes zieht der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA), Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, eine hochkritische Bilanz: „Kurz, klar und intensiv – das wäre ein angemessener Lockdown mit Ausgangssperren und umfänglicher Maskenpflicht gewesen. Das jetzige Gesetz dagegen gibt der Regierung in Teilen auf höchst bedenkliche Weise weitreichende Rechte und bekämpft Corona an falschen Stellen“, so ZIA-Präsident Andreas Mattner. „Bedauerlicherweise scheint die Fachmeinung des RKI oder anderer Institute nur so lange gefragt gewesen zu sein, bis diese Institute klarstellten, dass Handel und Hotel nahezu gar nicht zur Infektion betragen.“

„Jetzt führen Automatismen des Gesetzes dazu, dass diese für die deutsche Volkswirtschaft und für deren Arbeitsplätze so bedeutsamen Wirtschaftsbereiche ab einer Inzidenz von 100 in den Dauerlockdown verschwinden“, so Mattner weiter. Finanziellen Ausgleich dafür erhielten nur die wenigsten Unternehmen und wenn dann gering, eine Entlassungswelle drohe und die Ursache sei eine klar verfehlte Corona-Politik und falsches Management auf allen relevanten Feldern von fehlenden Öffnungsstrategien über Kriechimpfungen bis zum Testmangel, den jetzt die Wirtschaft beseitigen soll, führte Mattner aus. „Den beginnenden Schaden in unseren Fußgängerzonen und Städten kann man jetzt schon feststellen und wird ihn später verantworten müssen.“

]]>
Fri, 16 Apr 2021 9:45:00 +0200 CoronaHandelHotel
Mietendeckel gekippt – Mieter dürfen nicht die Leidtragenden sein Berlin, 15.04.2021 – Das Bundesverfassungsgericht hat heute entschieden, dass das Land Berlin mit dem „Mietendeckel“ seine Gesetzgebungskompetenz überschritten hat. Damit ist der Berliner Mietendeckel mit dem Grundgesetz unvereinbar und deshalb nichtig. Dazu erklärt Stefanie Frensch, Vorsitzende der Region Ost des Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA):

„Endlich besteht Rechtssicherheit. Was viele Gutachter, Verbände und Rechtsexperten vorher immer wieder angemahnt haben, ist nun auch höchstrichterlich bestätigt: Das Land Berlin hat keine Gesetzgebungskompetenz für einen Mietendeckel. Die Bilanz des Mietendeckels ist negativ: Das Angebot an Mietwohnungen ist stark eingebrochen und es war selten so schwer, in Berlin eine Wohnung zu finden. Investoren sind verunsichert worden und Sanierungen wurden zulasten des Klimaschutzes und des Berliner Handwerks ausgesetzt. Besonders schlimm: Der Deckel hat nicht für günstige Mieten für einkommensschwache Mieterinnen und Mieter gesorgt. Gerade vermögende Mieter in guten Berliner Lagen mussten weniger zahlen. Für die anderen Fälle bedarf es jetzt einer Härtefallregelung. Auch wenn der Berliner Senat sehenden Auges dieses Problem geschaffen hat, bittet der ZIA seine Mitglieder soziale Lösungen zu finden und hat daher mit dem Deutschen Mieterbund eine Erweiterung des gemeinsamen Wohnungskodex vereinbart. Die Mieterinnen und Mieter dürfen nicht die Leidtragenden dieses verfassungswidrigen Gesetzes werden.

Langfristig muss es nun endlich Impulse für Planungs- und Baubeschleunigung geben, damit sich die Mietmärkte in den Metropolen und Universitätsstädten nachhaltig entspannen.“

Der ZIA wird zum heutigen Urteil um 15.00 Uhr eine Pressekonferenz geben, an der Sie gerne über das Virtuelle Veranstaltungszentrum (www.zia-veranstaltungszentrum.de) in der Presselounge teilnehmen können. Bitte melden Sie sich kurz per Mail presse@zia-deutschland.de an. Als Gesprächspartner stehen Ihnen dann zur Verfügung:

  • Stefanie Frensch, Vorsitzende der ZIA Region Ost
  • Oliver Wittke, Hauptgeschäftsführer des ZIA
  • Rechtsanwalt Dr. Christian Schede, Co-Chair Global Real Estate von Greenberg Traurig und Founding Chairman Germany
]]>
Thu, 15 Apr 2021 9:50:00 +0200 Wohnen
Wichtiger Schritt zur Energiewende: Zukunftsgerechte Gewerbesteueranpassung auf der Zielgeraden Berlin, 12.04.21 – Mit der heutigen Expertenanhörung vor dem Finanzausschuss des Deutschen Bundestags zum Fondsstandortgesetz erfolgt ein weiterer wichtiger Schritt zur Umsetzung einer der zentralen Forderungen des Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA), Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, zur Erreichung der Klimaziele im Gebäudesektor. Denn das Gesetz beinhaltet auch eine Regelung im Bereich der Gewerbesteuer, durch welche steuerliche Hemmnisse bei der Nutzung selbst erzeugter regenerativer Energie im Gebäudesektor abgebaut werden sollen.

„Endlich ebnet der Gesetzgeber den Weg, damit Grundstücksunternehmen erneuerbare Energie selbst erzeugen können und mittels klimaneutraler Technologie an ihre Mieter zur Verfügung stellen können. Die Klima- und Gebäudetechnologie ist stets im Wandel. Hier sind Gesetze aus dem letzten Jahrhundert zum Teil nicht mehr zeitgemäß. Viele Betriebsvorrichtungen sind heute normaler Gebäudestandard und dürfen nicht durch veraltete Steuergesetze sanktioniert werden. Daher muss sichergestellt sein, dass nicht nur klimaschützende Einnahmen, sondern auch klimaproduktive Betriebsvorrichtungen der erweiterten gewerbesteuerlichen Kürzung nicht entgegenstehen“, sagt der Vorsitzende des ZIA-Ausschusses Steuern, Dr. Hans Volkert Volckens, anlässlich der Expertenanhörung vor dem Finanzausschuss des Deutschen Bundestags. Bisher sind die Energieerzeugung und -abgabe an die Mieter mit so starken steuerlichen Risiken verbunden, dass im Gebäudesektor die Nutzung klimaneutraler Technologien allein aus steuerlichen Gründen mitunter unterblieben ist. Denn der Vermietungstätigkeit der Unternehmen droht im Falle der Ausübung dieser klimabegünstigenden Tätigkeiten eine unverhältnismäßige gewerbesteuerliche Zusatzbelastung.

„Die kürzlich veröffentlichte Klimabilanz der Bundesregierung hat gezeigt, dass wir im Gebäudesektor noch einen weiten Weg vor uns haben. Es wird nur gelingen, die Energiewende hier weiter voranzutreiben, wenn der Gesetzgeber das Steuerrecht zukunftsorientiert ausgestaltet und fortlaufend an die technischen Entwicklungen anpasst. Dann kann die Stromerzeugung durch erneuerbare Energien, wie Photovoltaik, und der Betrieb von E-Ladestationen im Gebäudesektor Einzug halten“, so Volckens.  

]]>
Mon, 12 Apr 2021 16:35:00 +0200 Energie und UmweltKapitalmarkt und Steuern
Hürde beseitigt: Gewerbesteuerliche Begünstigung von erneuerbarer Energie soll kommen Mit der heutigen Einigung von CDU/CSU und SPD, gewerbesteuerliche Hemmnisse bei der Energiewende zu beseitigen, wird eine zentrale Forderung des Zentralen Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, teilweise erfüllt.

„Wir können uns jetzt noch einmal sehr viel stärker an der Energiewende beteiligen“, sagte ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. Er begrüßte die Einigung der Koalitionspartner darauf, dass in Zukunft Wohnungsunternehmen gewerbliche Einkünfte aus der Lieferung von Strom aus erneuerbaren Energien und aus dem Betrieb von Ladestationen für Elektroautos für ihre Mieter von bis zu zehn Prozent der Einnahmen aus der Wohnungsverwaltung erzielen können, ohne dass ihre Mieterträge mit Gewerbesteuer belastet werden. 

„Eine wichtige gewerbesteuerliche Hürde wurde zumindest ein wenig aus dem Weg geräumt und damit eine wichtige Forderung des ZIA berücksichtigt. Die Regelung muss jedoch auch gewerbliche Vermietungsunternehmen und nicht nur die Wohnungsunternehmen begünstigen. Es muss sich für den gesamten Immobiliensektor lohnen, erneuerbare Energie selbst zu erzeugen und mittels klimaneutraler Technologie an ihre Mieter zur Verfügung stellen zu können“, so Mattner. 

Die Immobilienwirtschaft sei sich ihrer klimapolitischen Verantwortung bewusst und habe bereits viel zum Klimaschutz beigetragen und wolle auch zukünftig für einen positiven ökologischen Fußabdruck im Gebäudesektor sorgen. 

]]>
Fri, 26 Mar 2021 15:28:00 +0100 Energie und Umwelt
Prof. Dr. Stöhr beim ZIA – „Die Pandemiebekämpfung in Deutschland entkoppelt sich zunehmend von der Realität“ Berlin, 24.03.2021 – Der bekannte Epidemiologe Prof. Klaus Stöhr hat in der Taskforce Handel des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA), Spitzenverband der Immobilienwirtschaft das reine Abstellen auf die Meldeinzidenz kritisiert, wie es in Deutschland seit nunmehr einem Jahr praktiziert wird. „Deutschland entkoppelt sich zunehmend von der Realität. Es ist bei der Bekämpfung der Pandemie nicht hilfreich, auf nur eine einzige Kenngröße abzustellen. Die Auslastung der Intensivbetten, der R-Wert, die Sterberate und der Anteil der positiven Tests an allen Tests sind genauso wichtig“, so Stöhr. Der Virologe geht davon aus, dass die Sterberate durch die Impfung weiterhin stark sinke, die allgemeine Meldeinzidenz sich aber noch erhöhen werde. „Die meisten Verstorbenen waren über 80. Wenn nun zügig alle Menschen über 70 geimpft werden, können 90% der Todesfälle verhindert werden. Damit wäre ein wesentlicher Teil des Bevölkerungsschutzes getan. Nach der Impfung der über 60-jährigen wird eine gewisse Kontaktreduzierung noch notwendig bleiben, aber es gibt dann für weitere dramatische Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens aus meiner Sicht keine ausreichende Berechtigung mehr,“ so Stöhr.

ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner erklärte: „Wir sagen seit Wochen, dass es eine differenzierte Pandemiebekämpfung braucht. Bevölkerungsschutz und ein Ende des Lockdowns schließen sich nicht aus. Ich bin froh, dass Experten wie Prof. Stöhr das ebenfalls so sehen. Die Politik muss nun handeln und erkennen, dass der Dauerlockdown nicht die Pandemie bekämpft, sondern nur Arbeitsplätze vernichtet!“

]]>
Wed, 24 Mar 2021 12:05:00 +0100 Corona
Deutschland stellt sich mit der Inzidenzbetrachtung selbst ein Bein Einen Tag vor dem Treffen der Regierungschefs der Länder mit der Bundeskanzlerin am Montag hat der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der deutschen Immobilienwirtschaft, betont, dass eine Verlängerung oder Verschärfung des Lockdowns verheerend sei. „Ladenschließungen helfen niemandem, sondern schaden allen“, so ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner am Sonntag. 

„Statt auf Inzidenz-Zahlen zu starren, brauchen wir einen gewichteten Risikowert, der sich sowohl aus der Zahl der tatsächlich symptomatisch Erkrankten als auch aus der Bettenbelegungszahl und den Kapazitäten der Krankenhäuser zusammensetzt, viele Staaten haben Corona-Ampeln und daher wie Österreich die Läden geöffnet. Die Abkehr von der reinen Inzidenzfixierung ist jetzt bei steigender Zahl von Testungen umso wichtiger.“ 

Auch das Robert-Koch-Institut und der Ethikrat plädierten seit längerem dafür, nicht mehr nur die Inzidenz als alleinigen Maßstab für Öffnungsmaßnahmen zu nehmen und bescheinigt Handel und Hotel Ansteckungsfreiheit, so Mattner. „Deutschland stellt sich selbst ein Bein, wenn es risikolose Bereiche schließt, mehr als 1,5 Millionen Arbeitsplätze aufs Spiel setzt und damit zudem Hilfsprogramme nötig macht. War das nicht jedem klar: Wer mehr testet wird mehr Ergebnisse finden und die Inzidenz steigen? Insofern versagt des derzeit laufende Stufensystem“, sagte Mattner.

Er wies erneut darauf hin, dass das Infektionsrisiko im Einzelhandel niedrig ist, angesichts der umfassenden Hygienekonzepte und der fast 40 Millionen Kundenkontakte, die es jeden Tag im durchgehend geöffneten Lebensmitteleinzelhandel gibt.

Zugleich bot Mattner Unterstützung für Bund, Länder und Kommunen in Sachen Testzentren an. „ZIA-Mitglieder haben bereits mit der Einrichtung begonnen. Das Testen ist wesentlicher Bestandteil der umfassenden Pandemie-Bekämpfungs-Strategie. Gezieltes Testen ermöglicht eine schnelle und genaue Erfassung der Anzahl und auch der Verteilung von infizierten Personen. Daher will der ZIA mit seinen Mitgliedern aus dem Bereich Handel und der Handelsimmobilien den Aufbau von leicht zugänglichen Testcentren in und vor großen Handelsimmobilien und Einkaufszentren unterstützen und ermöglichen. Wir können damit eine bessere Grundlage für eine Unterbrechung von Infektionsketten schaffen und das Gesundheitssystem entlasten.“

Wichtig sei, dass man die mit der zunehmenden Anzahl von Testungen zwangsläufig steigende Zahl der Neuinfizierten mit der ebenfalls steigenden Anzahl der negativ Getesteten ins Verhältnis setze, erklärte Mattner. „Nur dann gibt es eine korrekte Grundlage für die Beurteilung des Infektionsgeschehens.“

]]>
Sun, 21 Mar 2021 10:46:00 +0100 CoronaHandelStadtentwicklung
ZIA-IW-Immobilienstimmungsindex trübt sich weiter ein Berlin, 19.03.21 – Die Stimmung in der deutschen Immobilienwirtschaft sinkt zum zweiten Mal. Das ist das Kern-Ergebnis des im Auftrag des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA, Spitzenverband der deutschen Immobilienwirtschaft, und dem Institut der deutschen Wirtschaft IW erstellten ZIA-IW-Immobilienstimmungs-Indexes (ISI). Insbesondere Vermieter von Handelsimmobilien sind von Mietausfällen, Kündigungen und sinkenden Neuvermietungen betroffen. Hier geben über die Hälfte (53,6 %) an, von Stundungen „stark betroffen“ zu sein. Die Mietausfälle gehen dabei eher selten auf direkte Kündigungen zurück. Im Handelssegment liegt der Anteil der stark Betroffenen allerdings bei 10,7 Prozent. Die Vermieter von Handelsimmobilien spüren ebenfalls Veränderungen bei ihren Neuvermietungen.  35,7 Prozent geben an, von einem sinkenden Neuvermietungsgeschäft „stark betroffen“ zu sein.

„Der Immobilienstimmungsindex hat gerade im Handelsimmobiliensektor einen deutlichen Sprung nach unten gemacht“, sagte ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Im Index sieht man einen Absturz der Erwartungen um 24,9 auf 14,7 Punkte. Einige Unternehmen, leiden z. B. durch Mietausfälle sehr unter der Covid-19-Pandemie und stufen ihre Lage entsprechend als schlecht ein. Die negativen Erwartungen für die nächsten 12 Monate mit einem Wert von -8,8 sind eindeutig.“

Nur geringfügig gesunken (von 35,9 auf 33,1) dagegen ist das Immobilienklima im Bürosektor. Mattner erklärte: „Die Büroimmobilienunternehmen sind im Vergleich zum Vorquartal mit ihrer aktuellen Lage zufriedener, jedoch pessimistischer bei den Geschäftserwartungen. Insgesamt kommen die Unternehmen im Bürosegment aber deutlich besser durch die Krise als zunächst befürchtet wurde. Der erwartete Preisverfall blieb bislang aus.“

Positive Signale gibt es bei den Projektentwicklern. Dort erreicht die Geschäftslage mit 71,6 bereits wieder fast das Vorkrisenniveau. Eine Mehrheit der Unternehmen geht zudem davon aus, dass sich die Lage in den nächsten zwölf Monaten weiter verbessert (Erwartungen +35,1). Entsprechend verbesserte sich auch das Geschäftsklima auf 52,7.

Mattner zog daher ein gemischtes Fazit aus der Befragung der Unternehmen: „Nach einer großen Unsicherheit gibt es eine greifbare Risikowahrnehmung, mit der die meisten Unternehmen aktiver ihre Geschäfte angehen können. Hierbei hilft, dass die allermeisten der Immobilienbestandshalter in den Bereichen Wohnen und Büro im Langvermietungsgeschäft kaum von Einnahmenausfällen betroffen sind. Viele Immobilienunternehmen haben daher den Krisenmodus beendet und sehen neue Entwicklungs- und Wachstumschancen.“

Ein Interview mit dem ZIA-IW-Stimmungs-Index-Forschungsleiter, Dr. Henger sehen Sie hier: https://youtu.be/u2B_WY0T5mY

Die gesamte Studie finden Sie hier: https://bit.ly/3vC5TaL

]]>
Fri, 19 Mar 2021 11:20:00 +0100 Verband Intern
ZIA will besseren ökologischen Fußabdruck durch Gewerbesteueranpassung erreichen Berlin, 18.03.21 – Nachdem der Gebäudesektor die Klimaziele in der von der Bundesregierung am 16. März 2021 vorgestellten Klimabilanz knapp verfehlt hat, setzt der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA), Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, weitere Impulse, damit der Gebäudesektor seiner klimapolitischen Verantwortung noch stärker gerecht werden kann.

Bei der heutigen Auftaktveranstaltung des BDI zum „Steuermodell der Zukunft“ zeigte der Vorsitzende des ZIA-Ausschusses Steuern, Dr. Hans Volkert Volckens, auf, welche steuerrechtlichen Veränderungen zur Erreichung der Klimaziele jetzt zu vollziehen sind. „Wir müssen den Weg freimachen, damit Grundstücksunternehmen erneuerbare Energie selbst erzeugen können und mittels klimaneutraler Technologie an ihre Mieter zur Verfügung stellen können“, so Volckens.

In der aktuellen gesetzlichen Situation seien diese Tätigkeiten mit so starken steuerlichen Risiken verbunden, dass das Verbesserungspotential in diesem Bereich ungenutzt bleibe. „Die gewerbesteuerlichen Regelungen zur erweiterten Grundbesitzkürzung müssten dahingehend angepasst werden, dass die Vermietungstätigkeit der Unternehmen wie bisher nicht mit Gewerbesteuer belastet wird“, führte Volckens aus. „Dem Fiskus gehen hierdurch nicht mal Steuereinnahmen verloren, billiger kann der Staat also seinen positiven ökologischen Fußabdruck nicht in den Gebäudesektor setzen.“

]]>
Thu, 18 Mar 2021 15:33:00 +0100 Kapitalmarkt und Steuern
Studie TU Darmstadt und des ZIA: Büroimmobilien in Zukunft wichtiger denn je Berlin, 18.03.2021 - Die Technische Universität Darmstadt hat in einer Studie die Zukunft der Assetklasse Büroimmobilien beleuchtet und erstmals analysiert, wie Beschäftigte das letzte Jahr im Homeoffice empfunden haben. Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA), Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, hatte mit anderen gemeinsam die Studie unterstützt und begleitet. „Obwohl viele schon berechnen, zu wie vielen Wohnungen man Deutschlands Büros umnutzen kann, ist es für solche Planspiele zu früh. Die Zukunft wird in Büros gemacht,“ so Andreas Wende, Vorsitzender des ZIA-Ausschusses Büroimmobilien. „Das zeigt nicht nur die konstante Nachfrage, sondern nun auch die Studie der TU Darmstadt. Wir müssen diese Assetklasse nun weiterentwickeln, denn viele Beschäftigte gehen gerne ins Büro.“

Professor Andreas Pfnür, Leiter des Fachgebiets Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre der TU Darmstadt, hat die Studie geleitet und herausgefunden, dass vor allem die Wohnsituation dafür entscheidend ist, wie die Befragten zum Homeoffice stehen. „Wer mit seiner Wohnsituation sehr zufrieden ist, empfindet großzügige Homeoffice-Regelungen als positiv, wer zu Hause weder Platz noch Ruhe zum Arbeiten hat, sehnt sich das Büro wieder herbei“, so Pfnür. „Somit bleibt das Büro für viele auch langfristig der Hauptort der täglichen Arbeit, moderne Büros sind sogar ein Argument beim Kampf um Fachkräfte. Künftig wird sich die Arbeit auf Homeoffice, Büro und Third Places wie Co-Working Anbieter verteilen. Das verlangt mehr Flexibilität von der Immobilienwirtschaft“, so Pfnür.

Gemeinsam mit Gästen aus Wissenschaft, Politik und Immobilienwirtschaft wird der ZIA am 14. April 2021 über die vielen neuen Erkenntnisse und Chancen sprechen, die sich durch die Zunahme multilokaler Arbeit ergeben haben.

]]>
Wed, 17 Mar 2021 16:11:44 +0100 BüroWohnen
Baugenehmigungen stagnieren – ZIA fordert Regulierungsmoratorium Das Statistische Bundesamt hat heute die Baugenehmigungszahlen für das Jahr 2020 veröffentlicht. Aus Sicht des Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA), Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, ist die Stagnation der Baugenehmigungen und vor allem der Rückgang an genehmigten Mehrfamilienhäusern in den A-Städten eine schwere Hypothek, um die angespannten Wohnungsmärkte in den Metropolen zu entlasten. 

„Wir brauchen ein Regulierungsmoratorium. Nach einer Legislaturperiode, die durch neue Regulierungen geprägt war, sieht man nun, dass das Problem nicht gelöst, sondern verschärft wurde,“ so ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Das Baulandmobilisierungsgesetz ist die nächste Bremse, die nun angelegt wird. Sinnvoller wäre die Umsetzung des Planungsbeschleunigungsgesetztes und eine Überprüfung der 20.000 Bauvorschriften. Bauen muss schneller, einfacher und damit attraktiver sein, nur dann werden auch mehr Wohnungen gebaut.“

Mattner fordert für die kommende Legislaturperiode einen Neustart der Baupolitik. „Ein echtes Bündnis aus Politik, Immobilienwirtschaft und Mietervertretern mit der klaren Zielsetzung, mehr Wohnraum zu schaffen wäre der richtige Weg. Aus dem derzeit vorherrschenden Klima des Gegeneinanders muss ein Klima des Miteinanders werden. Wir stehen für einen Neuanfang bereit!“

]]>
Wed, 17 Mar 2021 11:03:00 +0100 StadtentwicklungWohnen
Baugenehmigungen stagnieren – ZIA fordert Regulierungsmoratorium Berlin, 17.03.2021 – Das Statistische Bundesamt hat heute die Baugenehmigungszahlen für das Jahr 2020 veröffentlicht. Aus Sicht des Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA), Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, ist die Stagnation der Baugenehmigungen und vor allem der Rückgang an genehmigten Mehrfamilienhäusern in den A-Städten eine schwere Hypothek, um die angespannten Wohnungsmärkte in den Metropolen zu entlasten.

„Wir brauchen ein Regulierungsmoratorium. Nach einer Legislaturperiode, die durch neue Regulierungen geprägt war, sieht man nun, dass das Problem nicht gelöst, sondern verschärft wurde,“ so ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Das Baulandmobilisierungsgesetz ist die nächste Bremse, die nun angelegt wird. Sinnvoller wäre die Umsetzung des Planungsbeschleunigungsgesetztes und eine Überprüfung der 20.000 Bauvorschriften. Bauen muss schneller, einfacher und damit attraktiver sein, nur dann werden auch mehr Wohnungen gebaut.“

Mattner fordert für die kommende Legislaturperiode einen Neustart der Baupolitik. „Ein echtes Bündnis aus Politik, Immobilienwirtschaft und Mietervertretern mit der klaren Zielsetzung, mehr Wohnraum zu schaffen wäre der richtige Weg. Aus dem derzeit vorherrschenden Klima des Gegeneinanders muss ein Klima des Miteinanders werden. Wir stehen für einen Neuanfang bereit!“

]]>
Tue, 16 Mar 2021 16:03:25 +0100 Wohnen
Durch den Abbau klimaschädlicher Bürokratie Klimaziele erreichen Berlin, 16.03.21 – Heute hat die Bundesregierung die Klimabilanz vorgestellt. Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) stellte die Fortschritte im Gebäudesektor dar, der als einziger nicht von pandemiebedingten Einsparungen profitieren konnte. Dass der Sektor die Ziele dennoch knapp nicht erreichte, liegt nach Ansicht des Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA), Spitzenverband er Immobilienwirtschaft, auch an nicht angepackten Reformen, die die Investitionsbereitschaft in Klimaneutralität verbessern würden.

„Wir sind beim Klimaschutz im Gebäudesektor auf einem guten Weg. Seit 1990 haben wir insgesamt 90 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Das ist ein großartiger Erfolg,“ so Thomas Zinnöcker, Vizepräsident des ZIA. „Trotzdem haben wir die Ziele knapp verfehlt. Das seit dem 1.1.21 laufende Bundesförderprogramm für effiziente Gebäude wird uns helfen, weiter auf dem eingeschlagenen Weg voran zu kommen. Wir haben also über viele Maßnahmen geredet und einige regulatorische Rahmenbedingungen entwickelt - jetzt kommt es auf die Wirkung an.”

Das Klimaschutzgesetz sieht nun vor, dass ein Expertenrat Sofortmaßnahmen mit zusätzlichen CO2-Minderungsmaßnahmen vorschlägt. Der ZIA sieht dabei vor allem den Gesetzgeber in der Pflicht. „Die Immobilienwirtschaft braucht die Rückendeckung der Politik und keine erneuten verschärften Regulierungen und Auflagen. Nur durch den Abbau klimaschädlicher Bürokratie, die gezielte Förderung von Investitionen in energetische Gebäudesanierung und auch den Abbau steuerlicher Hemmnisse, kann das gemeinsame Klimaziel erreicht werden.“, bekräftige Zinnöcker. Der ZIA wird seine Lösungsvorschläge in den Expertenrat einbringen.

]]>
Tue, 16 Mar 2021 16:00:00 +0100 Energie und Umwelt
Baugenehmigungen in Berlin gesunken: Mietendeckel und Enteignungskampagne zerstören Vertrauen Berlin, 16.03.21 – Heute hat das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg die Baugenehmigungszahlen für das Jahr 2020 veröffentlicht. Die Zahl der Baugenehmigungen sank in Berlin das vierte Jahr in Folge. „Mietendeckel und Enteignungskampagne sind ein Desaster für die Mieterinnen und Mieter in dieser Stadt. Berlin zählt durchschnittlich 137 Bewerberinnen und Bewerber auf eine Wohnung, dies weil das Angebot für Wohnraum um mehr als die Hälfte eingebrochen ist, seit dem Deckel gilt. Ganz anders übrigens als in sämtlichen anderen deutschen Großstädten. Die Enteignungsdiskussionen führen nun noch zusätzlich dazu, dass noch weniger des dringend erforderlichen Neubaus in Berlin entsteht“, kommentiert Stefanie Frensch, Vorsitzende der ZIA Region Ost, die Zahlen. Der Mietendeckel gelte zwar für Neubau ab 2014 nicht, verunsichere aber massiv das Vertrauen. „Niemand weiß, ob der Deckel nach fünf Jahren ausläuft. Schon 2019 schloss der Finanzsenator eine Verlängerung nicht aus. Niemand weiß, ob das willkürlich gesetzte Baujahr, ab dem der Mietendeckel nicht gilt, nicht genauso willkürlich hochgesetzt wird. Und niemand weiß, ob die Zahl an Wohneinheiten, ab der enteignet werden soll, nicht einfach gesenkt wird. Dieses von politischer Willkür geprägte Klima macht vor allem Investitionen in Neubau immer unsicherer“, so Frensch weiter. Der Mietendeckel kenne ohnehin schon viele Verlierer, besonders Berlinerinnen und Berliner mit kleineren Einkommen, deren Mieten überwiegend nur wenig sinken und alle, die eine Wohnung suchen. Durch sinkende Genehmigungszahlen werde sich die Lage am Berliner Mietmarkt noch zusätzlich verschärfen. „Die größten Gewinner des Berliner Mietendeckels sind die Bestandsmieterinnen und -mieter am Ku-Damm, die für ihr kostspielig saniertes Altbaujuwel nur noch die Hälfte der vereinbarten Miete zahlen müssen. Diese nicht zielführende Politik muss aufhören. Wir müssen endlich alle gemeinsam das Wohnungsproblem in Berlin lösen. Dazu steht die Immobilienwirtschaft als starker Partner jederzeit bereit“, so Frensch abschließend.

]]>
Tue, 16 Mar 2021 14:25:00 +0100 Wohnen
Start der EU-Offenlegungsverordnung: ZIA fordert Klärung offener Auslegungsfragen beim ESG-Reporting Berlin, 10.03.21 - Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA), Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, unterstützt das ab heute für Immobilienfondsmanager geltende ESG-Reporting nach der Offenlegungsverordnung (SFDR). Durch das Regelwerk müssen Kapitalverwaltungsgesellschaften und andere Finanzmarktteilnehmer u.a. über die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken im Rahmen von Investitionsentscheidungen sowie der ESG-Ausrichtung ihrer Fondsprodukte berichten. Die betroffenen Unternehmen müssen diese Angaben über ihre Website und ihren vorvertraglichen Informationen zur Verfügung stellen. Weitere Offenlegungen in den Jahresberichten sind ab dem 1. Januar 2022 verpflichtend.

„Die Offenlegungsverordnung ist ein Paradigmenwechsel im ESG-Reporting. Sie macht Investitionen in nachhaltige Anlagen transparent und leistet auf diesem Wege ihren Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele der EU“, so Dr. Andreas Mattner Präsident des ZIA. „Gleichwohl fordern wir sowohl die EU-Kommission als auch die BaFin eindringlich dazu auf, die noch offenen Auslegungsfragen zur Umsetzung des neuen Reportings zügig zu klären. Nur so kann die gewünschte Transparenz gegenüber Anlegern vollumfänglich erreicht und Wettbewerbsnachteile vermieden werden.“ So fehlen z.B. bislang nach wie vor dringend notwendige Definitionen für die Einstufung von Finanzprodukten in die durch die Offenlegungsverordnung eingeführten Nachhaltigkeitskategorien.

]]>
Wed, 10 Mar 2021 15:45:00 +0100 Kapitalmarkt und Steuern
ZIA begrüßt Zielsetzung des Digitalkompass 2030 Berlin, 10.03.21 - Die Europäische Kommission hat gestern ihren „Digitalkompass 2030“ mit dem Ziel vorgestellt, dass in der Europäischen Union mindestens 80 Prozent der Erwachsenen über grundlegende digitale Kompetenzen und alle Haushalte über eine Gigabit-Anbindung verfügen, alle wichtigen öffentlichen Dienste online verfügbar sind und 75 Prozent der Unternehmen Cloud-Computing-Dienste, Big Data und künstliche Intelligenz (KI) nutzen.

Der ZIA unterstützt die Intention der Europäischen Union, ein innovationsfreundliches Umfeld für Bürger und auf Daten- und KI-Basis operierende Unternehmen zu schaffen. „Digitale Kompetenzen, eine leistungsfähige technische Infrastruktur und ein modernes rechtliches und administratives Umfeld sind für zunehmend wissensbasierte Volkswirtschaften überlebenswichtig“, stellt Aygül Özkan, Geschäftsführerin des ZIA, fest.

Auch für die Immobilienwirtschaft spielen Daten, die größtenteils von nicht-europäischen Unternehmen verwaltet werden, eine wesentliche Rolle. Ihre Sammlung, Auswertung und Verwendung ist die Grundlage einer Vielzahl interner Arbeitsprozesse, angebotener Services und zukünftiger Geschäftsmodelle. Auch der Datenaustausch zwischen angrenzenden Softwarelösungen und die Nutzung von Cloud-Speicher sind dabei entscheidende Faktoren.

Das gilt ebenso für Zukunftstechnologien wie KI, Blockchain oder Supercomputer: Vom Planen und Bauen über Projektentwicklung bis hin zur Gebäudebewirtschaftung ermöglichen diese Technologien innovative Ansätze, um Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten und die Immobilienwirtschaft nachhaltiger zu gestalten.

„Gebäudebezogene Daten können nicht nur die bereits heute signifikante volkswirtschaftliche Wertschöpfung der Branche steigern, sondern darüber hinaus maßgeblich zur Verwirklichung des europäischen Green Deal beitragen“, sagt Geschäftsführerin Özkan.

Ebenso wie bei Green Deal und Renovierungswelle werden sich der ZIA und seine Mitglieder bei der Umsetzung des Digitalkompass´ 2030 aktiv mit ihrer Expertise einbringen.

]]>
Wed, 10 Mar 2021 11:40:00 +0100 EuropaInnovation und Digitalisierung
Oliver Wittke startet als neuer Hauptgeschäftsführer beim ZIA Berlin, 09.03.21 – Oliver Wittke hat sein Amt als neuer Hauptgeschäftsführer des Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA), Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, angetreten. Der 54-jährige Diplomgeograf war bis November 2019 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages. Um das Amt beim ZIA anzutreten war er aus der Bundesregierung ausgeschieden. Er hat zum 30. April sein Mandat niedergelegt. Von 2005 bis 2009 war Wittke Minister für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und von 1999 bis 2004 direkt gewählter Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen.

„Oliver Wittke bringt langjährige Führungserfahrungen auf allen politischen Ebenen mit. Er kennt die Probleme und Chancen des Strukturwandels in Großstädten genauso wie die komplexe Herausforderung, als Landesminister in Regionen mit unterschiedlichen Voraussetzungen gleichermaßen positive Impulse zu setzen“, so Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA. „Die letzten Jahre war er als Staatssekretär im Wirtschaftsministerium tätig. Er kennt die Branche u.a. als Geschäftsführer eines Immobilienunternehmens, er kennt die Themen und war daher von Anfang an unser Wunschkandidat.“

Wittke sagte: „Ich freue mich auf das neue Amt mit seinen herausfordernden Aufgaben in einer Branche, die nicht nur eine große wirtschaftliche Bedeutung hat, sondern für uns als Gesellschaft überall in Erscheinung tritt. Wohnungen, Büros, Geschäfte, all das sind Immobilien. Die Gestaltung unserer Innenstädte wird eine der großen Aufgaben nach der Pandemie. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Immobilienwirtschaft einen aktiven Beitrag leistet, um die Folgen der Krise zu bewältigen. Der ZIA ist “das” Sprachrohr der Branche, die künftige Arbeit ist Ehre und Freude zugleich”.

Mattner betonte, dass mit der Verpflichtung Wittkes als Hauptgeschäftsführer ein wichtiger Meilenstein in der Wachstumsstrategie des ZIA erreicht worden sei. „Die Geschichte des ZIA ist eine einzige Erfolgsgeschichte. In nur 15 Jahren nach Gründung durch Ehrenpräsident Eckart John von Freyend ist aus einem Spezialverband der Spitzenverband der ganzen Branche geworden mit 28 Verbänden und einer Repräsentanz für 37.000 Unternehmen. Mit Oliver Wittke werden wir nun weiterwachsen, neue Themen besetzen und der systemrelevanten Immobilienbranche eine noch stärkere Stimme verleihen“, so Mattner abschließend. 

Pressebilder von Oliver Wittke finden Sie im Anhang dieser Pressemitteilung

]]>
Fri, 05 Mar 2021 10:05:00 +0100 Verband Intern
ZIA zu Bund-Länder-Gesprächen: Steine statt Brot - Überlebenskampf für Handel und Hotel geht weiter Berlin 03.03.2021 - Nach der heutigen Sitzung und den Beschlüssen der Länderchefs und der Bundeskanzlerin hat sich der Präsident des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA, Dr. Andreas Mattner, kritisch geäußert: „Der Entwurf aus dem Kanzleramt ist zwar sprachlich beim Inzidenzwert 35 geändert worden, faktisch öffnen die meisten Geschäfte aufgrund der Stufenregelungen erst ab 5. April - das ist für viele Firmen zu spät. Damit lastet eine große Bürde auf den Schultern der Entscheider, sie haben den Unternehmen Steine statt Brot gegeben.“ 

Der Stufenplan sei noch immer entgegen dem Ratschlag aller Fachleute allein an Inzidenzen und nicht weiteren Faktoren wie der Bettenauslastung orientiert“, sagte Mattner weiter. „Wird also mehr getestet, verfälscht sich das Ergebnis.  Unter Berücksichtigung der Auslastung der Intensivstationen wäre eine Öffnung bereits ab dem 8.3. möglich gewesen. Nach wie vor liegt kein durchdachtes Konzept vor und das ein Jahr nach Pandemiebeginn. Das zeigt auch die Einführung von “Click and Meet”, mit dem kein Händler arbeiten kann, was allseits bekannt war. Die Verordnungsgeber sollten sich bemühen, dieses Element praxistauglich und mit Fachwissen auszugestalten.“

Der Verbandspräsident erläuterte, dass die Bereiche Handel und Hotel, denen das RKI im Vergleich zu allen anderen Bereichen ein niedriges Infektionsrisiko attestierte, die “Stiefkinder” dieser Beschlüsse sind. Mattner erinnert nochmals an die ca. 1,5 Millionen betroffenen Kurzarbeiter in Handel, Hotel, Immobilienwirtschaft und Dienstleister. „Durchs Rost fallen zudem die deutschen Städte, die Zahnlücken in den Fußgängerzonen dürften noch größer werden.“ 

Der Verbandspräsident kritisierte ferner die Verschiebung der für Beginn des Monats angekündigten Schnelltests um vier Wochen. Eine wichtige konzeptionelle Säule entfällt, das ist ein komplettes Versagen.  „Einziger Lichtblick sei, dass das BMWi die Überbrückungshilfe III jetzt von der 750 Millionen-Euro-Umsatzgrenze befreit habe und damit auch für große Unternehmen zur Verfügung stellt“, lobte Mattner.

]]>
Thu, 04 Mar 2021 8:00:00 +0100 CoronaHandel
Das Dogma Inzidenz 35 muss fallen - Öffnungen jetzt ermöglichen Berlin, 02.03.2021 - Im Vorfeld der morgen tagenden Ministerpräsidentenkonferenz fordert der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA), Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, die zeitnahe Öffnung des Handels. ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner sagte: „Die Abkehr von einer einseitigen Festlegung auf die Inzidenz von 35 ist mehr als überfällig.“ Vergleiche mit „geöffneten“ Staaten, aber auch die jüngsten Verlautbarungen des RKI zeigten, dass Handel und Hotel keinen Einfluss auf die Infektion haben. Blieben sie geschlossen, würden Firmen und Arbeitsplätze ohne Grund vernichtet, so Mattner. So sei in Österreich bei geöffnetem Einzelhandel zwar ein leichter Anstieg der Inzidenz zu erkennen, dieser basiere jedoch auf der sprunghaft gestiegenen Zahl der Schnelltests, die Zahl der belegten Krankenhausbetten sinke ebenso wie die Zahl der an Corona Verstorbenen.

Der Handel und der ZIA haben noch folgende Vorschläge für zusätzliche Bedingungen zur Öffnung gemacht:

  • Spezielle Öffnungszeiten für Senioren: Konkret empfiehlt der ZIA die Einführung einer Öffnungsstunde für Senioren über 60 von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 10 und 11 Uhr.
  • Keine aggressiven Rabatte bis Ostern: Damit nicht zu viele Menschen auf einmal angelockt werden, sind wir im Schulterschluss mit der Politik bereit, bis Ostern auf große Rabattaktionen sowie auf Wiedereröffnungswerbung zu verzichten.
  • Testmöglichkeiten fördern: Handel soll in die Teststrategie einbezogen werden und unterstützen diese operationell.
  • Maskenpflicht: Ebenso trägt der ZIA die Forderung mit, wo nötig mit einer Maskenpflicht für einen besseren Infektionsschutz in den Innenstädten zu sorgen.

„Die heute viel umfangreicheren Testmöglichkeiten und der Fortschritt der Impfkampagne schaffen den Raum für Öffnungen, ohne dass wir die Kontrolle über das Infektionsgeschehen verlieren,“ so Mattner. Er verwies zudem darauf, dass die Auswertung von Daten der Krankenkassen zeige, dass die Beschäftigten des durchgehend geöffneten Handel des täglichen Bedarfes nicht häufiger an Corona erkrankten als andere Gruppen.  „Deshalb müssen Handel und Hotels mit ihren längst fertigen, klugen Hygienekonzepten eine klare und kurzfristige Öffnungsperspektive erhalten. Handel und Hotel haben derzeit 1,2 Millionen Menschen in Kurzarbeit, dazu kommen noch Mitarbeiter in der Immobilienbranche und bei Zulieferern. Man kann sich ausmalen, was passiert, wenn nicht ab dem 8.3. geöffnet wird,“ so Mattner abschließend.

]]>
Tue, 02 Mar 2021 9:25:00 +0100 CoronaHandelHotel
Abschlussbericht des Sustainable Finance Beirat: ZIA mahnt Umsetzung mit Augenmaß an Berlin, 25.02.2021 - Heute hat der Sustainable Finance Beirat der der Bundesregierung seinen Abschlussbericht vorgestellt. Das interdisziplinär besetzte Expertengremium hat dabei 32 Handlungsempfehlungen für unterschiedliche Bereiche wie Politikrahmen, Finanzprodukte oder Wissensvermittlung vorgestellt. Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA), Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, begrüßt das Ansinnen des Beirates, Deutschland als Vorreiter zu positionieren. „Sustainable Finance ist ein wichtiger Beitrag, um Deutschlands Wirtschaft nachhaltiger zu machen. Die ausgesprochenen Handlungsempfehlungen sind ambitioniert, setzen aber sinnvolle Akzente“, so Jochen Schenk, Vizepräsident des ZIA. Im Hinblick auf die Umsetzung der Vorschläge solle der nationale Gesetzgeber allerdings mit Augenmaß handeln. „Mit den Maßnahmen des europäischen Sustainable Finance Action Plans hat die EU bereits umfassende Regulierungsvorhaben auf den Weg gebracht, darunter die Taxonomie oder das aus der Offenlegungsverordnung hervorgehende ESG-Reporting“, so Schenk weiter. Letzteres bedeute für Immobilienfondsmanager einen Paradigmenwechsel im Nachhaltigkeitsreporting und sei deshalb mit einem immensen Aufwand verbunden. Legislativvorschläge in Umsetzung der Empfehlungen des Sustainable Finance Beirates sollten stets im Lichte der EU-Maßnahmen erfolgen. „Nationales „Gold-Plating“ oder sogar Widersprüche zu den EU-Vorgaben müssen unbedingt verhindert werden“, so Schenk abschließend. 

]]>
Thu, 25 Feb 2021 17:10:00 +0100 Kapitalmarkt und Steuern
ZIA-Forderung zur Ausweitung des Verlustrücktrages aufgenommen – weitere Potentiale der Verlustnutzung sollten jedoch gehoben werden Berlin, 22.02.2021 – Heute fand im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages eine Anhörung zur Erhöhung des steuerlichen Verlustrücktrages statt. Dieser soll von 5 Mio. auf 10 Millionen Euro, bzw. von 10 Millionen auf 20 Millionen Euro bei Zusammenveranlagung zu erhöhen. Ziel dieser Maßnahme ist es, auch umsatzstärkere Unternehmen in der Coronakrise besser zu unterstützen. Damit wurde eine Forderung des ZIA aufgegriffen. Die Immobilienwirtschaft ist im hohen Maße mit der Realwirtschaft verbunden, weshalb die Immobilienwirtschaft ein zentrales Interesse an einer gesunden Realwirtschaft hat. Für große Unternehmen ist die geplante Ausweitung allerdings noch nicht ausreichend. „Die weitere Ausweitung des Verlustrücktrages ist ein guter Impuls für einen Teil der Unternehmen. Für große, umsatzstarke Unternehmen ist sie aber noch deutlich zu gering. Diese Unternehmen sind für den Wirtschaftsstandort Deutschland jedoch essenziell, sie bieten Millionen von Arbeitsplätzen“, kommentiert Dr. Hans Volkert Volckens, Vorsitzender des ZIA-Ausschusses Steuern das Vorhaben. Daher wäre eine stärkere Ausweitung des Verlustrücktrages bezüglich Höhe und berücksichtigter Jahre wünschenswert, um die Liquidität in den betroffenen Unternehmen zu verbessern. Gleichzeitig bestünden hierbei keine beihilferechtlichen Hindernisse und der Bundeshaushalt würde langfristig nicht zusätzlich belastet werden. „Die Ausweitung des Verlustrücktrages wäre eine effektive, unbürokratische und schnelle Hilfe für die großen Unternehmen und ein starker Anker für Millionen von Arbeitsplätzen. Bei der Sicherung der Leistungsfähigkeit sollte man lieber klotzen statt kleckern.“ so Volckens abschließend.

]]>
Mon, 22 Feb 2021 15:24:00 +0100 CoronaKapitalmarkt und Steuern