Gut gehandelt

Im Sinne des Gemeinwohls aktiv – die Immobilienbranche in Zeiten von Corona

Corona hat uns als Gesellschaft insgesamt vor völlig neue Herausforderungen gestellt. Klar ist, dass der Mensch ein soziales Wesen ist. Menschen haben Menschen geholfen. Junge für Alte, Gesunde für Kranke gesorgt. Auch die verantwortungsvolle Immobilienbranche hat einmal mehr gezeigt, dass sie im Sinne des Gemeinwohls positiv reagiert, zu Gunsten von Mietern, Kunden etc. Hier stellen wir Ihnen eine Reihe von Beispielen vor – gerne können Sie als Unternehmen uns auch noch weitere Beispiele zukommen lassen, um zu zeigen, dass die Immobilienbranche sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nicht nur bewusst ist, sondern auch nachkommt.

Vonovia

Vonovia verzichtet auf Mieterhöhungen, Kündigungen, Räumungsverfahren und Verzugszinsen bei gestundeten Mieten. Zudem werden Mieter ab 70 Jahren befragt, ob diese Hilfe z.B. bei Einkäufen benötigen. Vonovia stellt darüber hinaus den Mietern Mund-Nasen-Masken zur Verfügung und setzt ihr Engagement für „Die Arche“ im Rahmen einer Soforthilfe fort und spendet Lastenräder für den Lebensmittel-Transport.

TAG Wohnen

TAG Wohnen unterstützt die Initiative „Solidarität – Gemeinsam durch die Corona-Krise“. Um die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen bei der Ausgabe von Lebensmitteln zu schützen, lieferte die TAG Wohnen Mundschutz, Desinfektionstücher, Einmalhandschuhe in allen Größen, medizinische Waschlotion und Toilettenpapier. Zudem förderte TAG mit Geldspenden die Arbeit der Tafel in Chemnitz.

Deutsche Wohnen

Deutsche Wohnen beteiligt sich an bundesweiter Kampagne #sicherheim gegen häusliche Gewalt an Frauen. Zudem hat Deutsche Wohnen ein Maßnahmenpaket für ihre Mieter beschlossen, insbesondere um gemeinsame Lösungen bei finanziellen Engpässen zu finden. Dieser Corona-Hilfsfonds hat eine Höhe von 30 Mio. Euro.

LEG Immobilien

Die „Stiftung – Dein Zuhause hilft“ unseres Mitgliedsunternehmens LEG Immobilien unterstützt die für notleidende Menschen wichtige Arbeit der Tafeln in NRW durch die Gründung eines speziellen Corona-Nothilfefonds in Höhe von 50.000 Euro. Die betroffenen Tafeln können nun Mittel aus dem Corona-Nothilfefonds erhalten, um ihren Geschäftsbetrieb wiederaufzunehmen bzw. aufrechtzuerhalten. Dafür müssen sie lediglich einen Antrag beim Landesverband NRW stellen, der dann zügig die Hilfebedürftigkeit prüft und schnellstmöglich die benötigten Finanzmittel weitergibt. Zudm gibt es ein 10-Punkte-Papier der LEG für Schutz und Absicherung von Kunden und Mitarbeitern.

Union Investment

PropTechs sind nicht immun gegen die negativen Auswirkungen der aktuellen Viruswelle: Es drohen Insolvenzen und viele Geschäftsmodelle müssen an das neue Umfeld angepasst werden. Union Investment setzt sich gerade in der Corona-Zeit für PropTechs ein und hält am PropTech Innovation Summit fest.

ALBA

Als Immobiliendienstleiter hat ALBA allem den laufenden Betrieb von Gewerbeimmobilien und Services für Wohnungsmieter im Blick. Basis dieser Leistungen ist der persönliche Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. ALBA hat sich in der Kampagne „Helden des Alltags“ öffentlich über die Sozialen Netzwerke bei ihnen bedankt und verschieden Arbeitsbereiche vorgestellt, darunter die „Reinigungskraft“, den „Technischen Facility Manager“ und die „Servicemitarbeiter im Servicecenter“ – die allesamt in diesen Tagen einen herausragenden Job machen.

#GemeinsamDurchDieKrise

Außerdem haben führende Verbände und Unternehmen der Immobilienbranche ein 10-Punkte-Programm für einen funktionierenden Immobilienmarkt initiiert. Unter anderen mit folgenden Punkten:

  • Die Immobilienwirtschaft verpflichtet sich dazu, persönliche Wohnungsbesichtigungen auf ein Minimum zu reduzieren und virtuelle Besichtigungen massiv auszubauen. Trotzdem müssen Wohnungsbesichtigungen weiter möglich sein. Der Gesetzgeber sollte das Widerrufsrecht bei Mietverträgen im Fernabsatz dahingehend anpassen, dass Vertragsparteien nicht von einem Mietvertrag zurücktreten können, weil sie das Objekt nur virtuell besichtigt haben.
  • Die Immobilienbranche verpflichtet sich, Rechtsgeschäfte in digitaler Form zu ermöglichen und zu vereinfachen. Dafür stellt sie weiter auf papierlose Bewerbungs- und Vertragsunterlagen um.
  • Zur Ermöglichung der rechtssicheren, digitalen Übergabe von Miet- und Kaufgegenständen setzt sich die Immobilienbranche zum Ziel, gemeinsame Mechanismen zu entwickeln. Diese Verfahren sollten sowohl die Wohnungs- bzw. Schlüsselübergabe, die Endabnahme einer Wohnung wie das Ablesen von Zählerständen und Umzüge abdecken.