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24. April 2020
Berlin
Corona | Wohnen

Digitalisierung der Verwaltung: Planungs- und Baubeschleunigung auch nach Corona aufrechterhalten

Berlin, 24.04.2020 – Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, begrüßt die Vorstöße zahlreicher Kommunen und Gemeinden bei der Digitalisierung von Arbeitsprozessen. In vielen Kommunen darf der Stadtrat nun rechtswirksame Entscheidungen statt in einer persönlichen Sitzung im schriftlichen Umlaufverfahren beschließen. Auch Videokonferenzen dürfen wie in zunehmend dazu genutzt werden, um Entscheidungen in den Ämtern voranzubringen.

 „Die Corona-Krise beschleunigt die notwendige Digitalisierung der Verwaltung“, sagt Dr. Daniel Holz, Vorsitzender des ZIA-Ausschusses Digitalisierung. „Für die Immobilienwirtschaft sind dies positive Zeichen, wenn insbesondere Bauämter zukünftig verstärkt auf die damit verbundenen Möglichkeiten setzen – sei es bei der Bearbeitung und Einreichung von Bauanträgen oder der Kommunikation zwischen den Beteiligten eines Bauvorhabens. Das ist eine echte Chance für die Beschleunigung von Planungs- und Baugenehmigungsprozessen.“

Das Projektentwicklungsvolumen beläuft sich aufgrund verzögernder Baugenehmigungen auf etwa 50 Milliarden Euro – allein in den deutschen A-Städten, so den Aussagen der aktuellen Projektentwicklerstudie 2020 von bulwiengesa zufolge. Auf Gesamtdeutschland könne man diese Schätzung mindestens verdoppeln. „Natürlich ist dies nicht allein der fehlenden Digitalisierung zuzurechnen“, so Holz. „Dennoch besitzt der verstärkte Ausbau in diesem Bereich ein großes Potential.“

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Kontakt

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Abteilungsleiter Strategie und Kommunikation

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Pressesprecher

Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

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