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05. Januar 2021
Berlin
Corona | Handel | Hotel

Finanzielle Hilfen müssen umgehend fließen – Stufenplan kann Weg aus dem Lockdown aufzeigen

Berlin, 5.1.2021. Die Länderchefs und die Bundesregierung haben in Berlin wie erwartet die Verlängerung des Lockdowns und damit auch weitere, massive Einschränkungen für den Geschäftsbetrieb vieler Unternehmen beschlossen. Aus Sicht des Zentralen Immobilien Ausschusses, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, ist es nun besonders wichtig, dass die angekündigten finanziellen Hilfen schnell und unbürokratisch fließen. „Aus den Novemberhilfen dürfen nicht erst Frühjahrshilfen werden. Die Liquidität der Unternehmen muss umgehend sichergestellt werden, damit die vielen bereits unternommenen finanziellen Anstrengungen wie z.B. rund um die Kurzarbeit auch greifen können. Damit auf die Coronawelle keine Insolvenzwelle folgt, muss jetzt gehandelt werden, die vom Lockdown betroffenen Unternehmen stehen am Rande des Ruins, die Städte in Deutschland werden ihr Gesicht verlieren”, so Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA. Er bedauert zudem, dass im Rahmen der Beratungen keine ausreichenden Konzepte für Wege aus dem Lockdown beschlossen wurden. „Der Einzelhandel und Hotels sind sichere Plätze“ stellt Mattner klar. „Die Unternehmen können mit ihren durchdachten und erprobten Hygienekonzepten ein Stück Normalität bieten, der Lebensmitteleinzelhandel beweist dies jeden Tag. Wir brauchen daher schnell einen Stufenplan, den Experten, betroffene Unternehmen und Politik gemeinsam entwickeln müssen. Wir können uns nicht immer nur von einem Bund-Länder-Gipfel zum nächsten hangeln, sondern brauchen endlich ein handfestes Konzept“ fordert Mattner.

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Kontakt

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Abteilungsleiter Strategie und Kommunikation

Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

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Pressesprecher | Referent Wohn- und Mietenpolitik

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