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16. Februar 2021
Berlin
Corona | Handel

Wirtschaftsgipfel: Fakten statt 35er Inzidenzwert - Wegfall der Umsatzgrenze bei Überbrückungshilfe ist gutes Zeichen

Berlin, 16.02.21 - Anlässlich des Wirtschaftsgipfels mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier erklärte der Präsident des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA) Dr. Andreas Mattner: „Handelsplätze sind sichere Zonen. Studien wie die der TU Berlin zeigen: Die Infektionen finden gerade nicht bei Frisören oder in Handelsimmobilien statt, sondern in Fernbahnen oder in Schulen. Eine Politik aus dem Bauch heraus zerstört unsere Städte und gewachsene Strukturen. Wir fordern, sich auf Fakten und nicht allein auf den Inzidenzwert, schon gar nicht die 35, zu fokussieren. Eine verantwortungsvolle Öffnung des gesellschaftlichen Lebens ist schon über einem Wert von 50 möglich, solange eine Belegung von unter 4000 Betten auf den Intensivstationen gegeben ist.

Die fehlgeleitete Politik setzt auch den Unternehmen hinter dem Handel zu. Nach zwei Monaten Lockdown bisher sind inklusive der schon stattgefundenen Insolvenzen in Summe drei Monatsmieten komplett ausgefallen, die Schicksalsgemeinschaft aus Mieter und Vermieter kann sich so nicht mehr halten.“

Dies gelte umso mehr, da nach einer neuen Umfrage eines Branchenteilnehmers drei Viertel der befragten Händler bislang keinen Euro Fördergeld erhalten hätten. „Insofern war die heutige Ankündigung des Ministers, die Hilfegrenze bei der Überbrückungshilfe entfallen zu lassen und zudem Härtefallregeln für Zweifelsfälle einzurichten ein gutes Zeichen“, so Mattner abschließend.

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