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12. Oktober 2020
Berlin
Energie und Umwelt

ZIA: Förderung von privaten Ladestationen unzureichend

Berlin, 12.10.2020 – Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, bemängelt die Förderung von privaten Ladestationen für Elektroautos an Wohngebäuden, wie sie durch das Bundesverkehrsministerium kürzlich bekannt gegeben wurde. „Der Fokus der Förderhöhe kann bei dem Förderprogramm lediglich im Bereich der Einfamilienhäuser liegen, denn für die Integration privater Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern ist die Förderung schlicht unzureichend und nur ein Tropfen auf dem heißen Stein“, sagt Maria Hill, Vorsitzender des ZIA-Ausschusses Energie und Gebäudetechnik. „Wir schlagen folglich eine analoge Ausgestaltung der Förderhöhen wie im Bereich der öffentlichen Ladeinfrastruktur und den hiermit verbundenen Ladepunkten vor. Zudem muss die Förderung modelloffen sein.“ 

Die Kosten reichten insbesondere im Bestand nicht aus, um eine verbesserte Anreizwirkung zu erzielen. Vor allem die Planungs- und Umbaukosten überstiegen die Förderung um ein Vielfaches. „Auch im Neubau ist die Förderhöhe unter Berücksichtigung der komplexen zusätzlich notwendigen Technik sowie der umfangreichen Planung längst nicht ausreichend“, so Hill. „Jegliche Erhöhung des gesetzlich geforderten Umfanges des Ausbaus der Ladeinfrastruktur über eine 1:1-Umsetzung der EU-Richtlinie – in Form des Gesetzentwurfs des GEIG – hinaus konterkariert die Fördermöglichkeit und verhindert diese nachhaltig.“ Darüber hinaus blieben Wirtschaftsimmobilien leider völlig unberücksichtigt.

Das Verkehrsministerium hatte bei der Eröffnung der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur bekanntgegeben, dass erstmals auch private Ladestationen für Elektroautos an Wohngebäuden mit einem Zuschuss in Höhe von 900 Euro gefördert werden.

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Kontakt

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Abteilungsleiter Strategie und Kommunikation

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Pressesprecher

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