ZIA: Zentraler Immobilien Ausschuss https://www.zia-deutschland.de/rss.xml Unsere Meldungen als RSS-Feed de-de ZIA: Zentraler Immobilien Ausschuss https://www.zia-deutschland.de/typo3conf/ext/lf_base/Resources/Frontend/build/assets/images/logo_rss_zia.jpg https://www.zia-deutschland.de/rss.xml TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss TKG-Novelle: Einigung bei Umlagefähigkeit gut für Mieterinnen und Mieter Berlin, 25.09.2020 – Der Zentrale Immobilien Ausschusses ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, begrüßt die mehrheitliche Haltung der Bauminister von Bund und Ländern bei der Bauministerkonferenz, die Umlagefähigkeit der Kabelgebühren bei der anstehenden Reform des Telekommunikationsgesetzes (TKG) beizubehalten. „Dies ist eine positive Nachricht für viele Mieterinnen und Mieter in Deutschland“, sagt ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Die Wohnungsunternehmen werden so auch in Zukunft in der Lage sein, die Kostenersparnisse an ihre Mieter weiterzurreichen.“ Denn aktuell zahlten zahlreiche Mieterinnen und Mieter über ihre Wohnnebenkosten die monatlichen Grundgebühren für ihren Kabel-TV-Anschluss – und kommen hierbei weitaus günstiger weg, als wenn sie auf die Angebote anderer Kabel-TV-Anbieter zurückgreifen müssten. Das Kabelfernsehen wäre ohne Umlagefähigkeit bis zu 200 Euro pro Jahr teurer, weil jeder einen Einzelvertrag abschließen müsste. 

„Auch für den Breitbandausbau ist dies eine gute Nachricht“, so Mattner. „Denn das Gros der Gewinne aus dem Kabelgeschäft wird reinvestiert. Die Investitionen in den Ausbau der Breitbandkabelinfrastruktur können sich sehen lassen: Allein in den ZIA-Mitgliedsunternehmen werden regelmäßig mindestens 200 Mbit angeboten – das ist etwa achtmal schneller als der Durchschnitt in Deutschland.“

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Fri, 25 Sep 2020 17:30:00 +0200 Wohnen
Verschärfung der EU-Klimaziele erfordert gemeinsame Kraftanstrengung Berlin, 16.09.2020 – In ihrer ersten Rede zur Lage der Europäischen Union hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen unter anderem eine Verschärfung des EU-Klimaziels vorgeschlagen, wonach bis zum Jahr 2030 im Vergleich zu 1990 mindestens 55 Prozent Emissionen eingespart werden sollen. Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, begrüßt diese Ziele, weist aber zugleich darauf hin, dass dies nur durch eine gemeinsame Kraftanstrengung aller relevanten Akteure gelingen wird. „Die Pläne der EU-Kommission sind sehr ehrgeizig und herausfordernd“, so ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Die Immobilienwirtschaft weiß um ihre Verantwortung. Seit Jahren sind wir Vorreiter beim Klimaschutz – in keinem anderen Sektor sind die bereits realisierten Emissionsreduzierungen so hoch wie im Bereich der Gebäude: Von 1990 bis 2014 erfolgte eine Reduktion von 209 auf 119 Millionen Tonnen jährlich. Bestandsimmobilien sind die wichtigste Stellschraube zur Erreichung der Klimaziele im Gebäudesektor. Hier brauchen wir ein technologieoffenes und wirtschaftlich sinnvolles Umfeld“. Dazu zähle etwa die verbesserte steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung.

„Um das Ziel der zusätzlichen Emissionsreduzierung anzugehen, sollte jetzt dringend der angekündigte European Climate Pact vorangebracht werden. Deutschland kann hier seine Expertise aus der Innovationspartnerschaft mit einbringen – erst recht vor dem Hintergrund der laufenden Ratspräsidentschaft“, so Mattner.

Der ZIA steht zu Gesprächen bereit und wird mit der Expertise seiner Mitglieder seinen Beitrag im konstruktiven Dialog auf nationaler und europäischer Ebene leisten.

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Wed, 16 Sep 2020 10:25:26 +0200 Energie und UmweltEuropa
Herbstgutachten 2020: Innenstädte in Gefahr
  • Hotellerie: Erholung erst bis 2024
  • Wohnimmobilienmarkt unbeeindruckt von Corona-Pandemie
  • Logistikimmobilien: Bedeutung sicherer Supply Chain steigt
  • Büromarkt auf Richtungssuche
  • Verstärkte Nachfrage bei Pflegeimmobilien
  • Berlin, 14.09.2020 – Die Innenstädte in Deutschland sind infolge der Corona-Krise in großer Gefahr, ihre Attraktivität zu verlieren. Förderkonzepte müssen in Zukunft viel treffsicherer sein. Krisengewinner, wie beispielsweise der Onlinehandel, sollten nicht unnötigerweise subventioniert werden. Trotz aller politischer Maßnahmen sind viele Unternehmen nachhaltig in ihrer Existenz bedroht. Das betrifft den stationären Einzelhandel in den Innenstädten ebenso wie die Hotellerie. Dies sind Ergebnisse aus dem Herbstgutachten 2020 des Rates der Immobilienweisen, der im Auftrag des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, die Auswirkungen der Corona-Krise auf die verschiedenen Nutzungsarten untersucht hat. 

    „Die Lebendigkeit der Innenstädte ist bedroht – es sind die wegbrechenden kleinen Einzelnutzer in Fußgängerzonen und Handelszentren, die fehlen werden“, sagt ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Wenn wir hier jetzt nicht gegensteuern, fährt der stationäre Einzelhandel gegen die Wand. Bereits zum heutigen Zeitpunkt zeichnet sich ab: es wird Zahnlücken in den deutschen Fußgängerzonen und Handelszentren geben – das ganze Ausmaß werden wir erst im Laufe des kommenden Jahres spüren. Wir müssen ergebnisoffen über neue Wege und Konzepte der Innenstadtgestaltung und Immobiliennutzung nachdenken. Es ist gemeinsame Aufgabe aller Akteure der Stadtgesellschaft, die Lücken zu füllen – wie etwa beim Konzept des Business Improvment District.“ Michael Gerling, Geschäftsführer des EHI Retail Institute und Autor des Einzelhandelsimmobilienkapitels, ergänzt: „Während die Nahversorgungsstandorte florieren, müssen zur Rettung selbst der Innenstädte Veränderungen durch schnellere und pragmatischere Genehmigungsverfahren für den Umbau möglich werden.“

    Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

    Einem guten Start in das Jahr 2020 zum Trotz wurde die deutsche Volkswirtschaft durch die Corona-Pandemie und die seit Mitte März erfolgten Einschränkungen zur Eindämmung der Infektionen stark beeinträchtigt und in die tiefste Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg geführt. Die schnellen politischen Reaktionen zur Bewältigung der Krise konnten eine unkontrollierte Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland – im Gegensatz zu anderen Ländern – verhindern und waren zudem hilfreich, um die wirtschaftlichen Auswirkungen abzufedern. Dies umfasst neben Steuerstundungen und Kurzarbeit etwa die temporäre Mehrwertsteuersenkung, weil sie geeignet ist, die Realwirtschaft positiv zu beeinflussen. 

    Der deutsche Wohnimmobilienmarkt ist aufgrund von langjährig festgeschriebenen Zinsen, hohen Laufzeiten und hohen Eigenkapitalanforderungen von Stabilität gekennzeichnet. Dagegen sind Wirtschaftsimmobilien besonders anfällig für Konjunktureinbrüche und Unternehmensinsolvenzen. „Ein anhaltender Einbruch der Nachfrage bei den besonders betroffenen Wirtschaftsbereichen kann zu erheblichen Korrekturen bei Mieten und Preisen führen,“ sagt Prof. Dr. Dr. Lars P. Feld von der Universität Freiburg, der die gesamtwirtschaftliche Entwicklung analysiert hat. Beeinträchtigte oder ausbleibende Mieteinnahmen würden die Renditen der Investoren erheblich reduzieren – mit entsprechenden Auswirkungen auf Immobilienunternehmen, Banken und damit auch auf die Finanzstabilität. Demgegenüber könnte das Kündigungsmoratorium zu einer Problemverschleppung geführt haben. Weitere regulatorische Eingriffe in den Wohnungsmarkt schwächen das Vertrauen in Investitionen. Ein Mietenstopp würde Investitionen in einer Situation bremsen, in der sie am dringendsten gebraucht werden. 

    Hotellerie: Erholung erst bis 2024

    Der Erhalt und die Stärkung urbaner Vielfalt stützt dabei auch die gebeutelte Hotellerie. Der Corona-bedingte Shutdown brachte den Tourismus in Deutschland fast vollständig zum Erliegen. Im ersten Halbjahr 2020 sanken die Übernachtungszahlen in Deutschland um rund 47 Prozent zum Vorjahr (Shutdown-Monate April und Mai: -89,3 Prozent beziehungsweise -74,9 Prozent). Trotz der schrittweisen Aufhebung der Reisebeschränkung und der damit einhergehenden erhöhten touristischen Nachfrage zeigte sich im Juni 2020 dennoch ein Übernachtungsminus in Höhe von 41,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Tourismus in Deutschland wird frühestens 2022 wieder das Niveau von 2019 erreichen – mit einer Erholung ist wohl eher in den Jahren 2023/2024 zu rechnen. Die bestehenden staatlichen Maßnahmen werden kaum ausreichen, um einer Insolvenzwelle in der Hotellerie entgegenzuwirken, deren Ausmaß durch die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht verschleiert wird. Es bedarf allerdings faktischer Hilfe und keiner Kosmetik für Regulierung.

    „Die Hotelbranche steht in den kommenden Jahren vor der Herausforderung, die Auswirkungen der Corona-Krise in einem strukturellen Umbruch zu bewältigen. Um die hieraus resultierenden Folgen für den Arbeitsmarkt und die Volkswirtschaft abzufedern, sind intelligente staatliche Unterstützungen gefragt“, sagt Andreas Schulten, Generalbevollmächtigter der bulwiengesa AG, der im Herbstgutachten die Entwicklung der Büro-, Logistik-, Hotel und Pflegeimmobilien analysiert hat. Ohne massive Unterstützung und einer Verlängerung bereits existierender Hilfen werden sich die vergangenen Entwicklungen verstärken: Kleine mittelständische Hotelbetriebe mit geringen Liquiditätsreserven und veralteten Konzepten werden aufgeben, der Einfluss finanzstarker Hotelketten zunehmen. In wirtschaftlich schwächeren, ländlichen Räumen würden Betriebsschließungen zu hoher Arbeitslosigkeit und Gewerbesteuerverlusten führen. Auch würde die öffentliche Funktion, die die dortigen Betriebe mit ihrer Gastronomie und ihren Veranstaltungsfazilitäten erfüllen, verloren gehen.

    Wohnimmobilienmarkt unbeeindruckt von Corona-Pandemie

    „Der Wohnungsmarkt zeigt sich von der Corona-Pandemie und ihren Folgen bislang völlig unbeeindruckt. Die Mietausfälle sind vernachlässigbar“, stellt Prof. Harald Simons, Vorstand der empirica AG, fest. Die bisher vorherrschenden Trends der Mietentwicklung scheinen ungebrochen. Beim Wohnungsbau zeigt sich kein Einbruch, das Angebot wächst weiter. Ebenso steigen die Kaufpreise für Eigentumswohnungen sowie für Ein- und Zweifamilienhäuser insgesamt unbeeindruckt weiter an, zumal auch die Zinsen anhaltend niedrig sind. Bei Wohnimmobilien gibt es anders als bei Gewerbeimmobilien praktisch keinen Einbruch bei den Mietzahlungen. Weitere Regulierungen oder sonstige Eingriffe finden daher keinen Boden. 

    Die Erfahrungen während des Lockdowns können allerdings die Wohnlagepräferenzen beeinflussen. „Pendeldistanzen verlieren an Bedeutung bei abnehmender Präsenzpflicht aufgrund flexiblerer Arbeitsformen. Das Umland der Städte, aber auch ländliche Räume mit entsprechender Anbindung an wirtschaftsstarke Regionen können mittelfristig an Bedeutung gewinnen“, ergänzt Carolin Wandzik, Geschäftsführerin der GEWOS, die die Wohnungsmärkte in ländlichen Räumen untersucht hat.

    Das vollständige Herbstgutachten 2020 finden Sie unter diesem LINK.

    Die Zusammenfassung des Herbstgutachtens 2020 finden Sie unter diesem LINK

    Weitere Ergebnisse aus dem Herbstgutachten 2020: 

    Logistikimmobilien: Bedeutung sicherer Supply Chain steigt

    Die Nachfrage bei Nutzern und Investoren im Segment der Logistikimmobilien ist weiterhin hoch und hat sich während der Krise sogar noch verstärkt. Das Investmentvolumen in Lager-, Logistik- und Unternehmensimmobilien lag im ersten Halbjahr mit knapp 3,9 Milliarden Euro 57 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. „Weil eine sichere Supply Chain im Krisenfall wichtiger als eine kosteneffiziente Supply Chain erscheint, werden Logistikimmobilien auch in den nächsten Jahren stabile, resiliente Investments darstellen“, erklärt Schulten. Getrieben durch eine erhöhte Nachfrage wachsen die Spitzenmieten vielerorts unverändert. Zukünftig werden dabei auch mehr Ansiedlungsentscheidungen zugunsten peripherer Lagen fallen.

    Büromarkt auf Richtungssuche

    Im ersten Halbjahr 2020 wurden mit 1,13 Millionen Quadratmetern umgesetzter Bürofläche lediglich 66 Prozent des Vorjahresniveaus erreicht, da Anmietungsentscheidungen vorerst eingestellt beziehungsweise deutlich in die Zukunft verschoben wurden. Die Fundamentalkennzahlen sind jedoch weiterhin positiv – auch aufgrund der Ausgangssituation: Vor allem in den Metropolen stand eine vitale Nachfrage einem limitierten Angebot gegenüber. Erhebungen und Diskussionsbeiträge zum Homeoffice-Trend gehen derzeit davon aus, dass gegenüber dem durchschnittlichen Büroflächenbedarf von 2019 rund zehn Prozent weniger Büroflächen benötigt werden. Für den deutschen Büroimmobilienmarkt war bisher aber entscheidender, wie stark die Bürobeschäftigung zu- oder abnahm. In den A-Städten sank die Bürofläche pro Kopf von 2006 bis 2019 von 27 auf zuletzt 25 Quadratmeter, gleichzeitig stieg die Zahl der Bürobeschäftigten um rund zwei Millionen in Deutschland. „Diesem Effekt ist eine größere Hebelwirkung für den Immobilienmarkt zuzuschreiben als etwa Details in der branchenabhängigen Arbeitsorganisation“, so Schulten.

    Verstärkte Nachfrage bei Pflegeimmobilien

    Als defensive und konjunkturunabhängige Immobilienanlage mit nachhaltigem Cashflow sind Seniorenimmobilien in der aktuell rezessiven Marktphase bei gleichzeitig hohen Marktliquidität verstärkt gefragt. So wurden im ersten Halbjahr 2020 auch rund 888 Millionen Euro umgesetzt. Dieser Nachfragedruck spiegelt sich auch in den Renditen: Die Spitzenrenditen für Pflegeheime liegen derzeit bei rund 4,3 Prozent und für Betreutes Wohnen bei 3,5 Prozent. Der in den kommenden Jahren stark wachsende Sektor für Seniorenwohnen und -pflege sollte hinsichtlich lokal verfügbarer Arbeitskapazitäten, Bedürfnissen auf Freiraum und Erdgeschossnutzungen rechtzeitig in die Stadtentwicklungspolitik und Baukultur eingebunden werden.

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    Mon, 14 Sep 2020 11:37:00 +0200 BüroGesundheits- und SozialimmobilienHandelHotelKapitalmarkt und SteuernLogistikRegionalWohnen
    Immobilienwirtschaft in der Pandemie am digitalen Scheideweg
  • Digitalisierungsbudgets steigen weiter
  • Personalmangel seit fünf Jahren größte Hürde
  • ESG ohne Digitalisierung nicht denkbar
  • Berlin, 9. September 2020. Gut jedes vierte Unternehmen der Immobilienwirtschaft (27 Prozent) investiert mittlerweile mehr als 5 Prozent seines Jahresumsatzes in die digitale Transformation. Insbesondere der Vergleich im Zeitverlauf zeigt: Digitalisierungsinvestitionen sind in der Immobilienwirtschaft zu einer festen, signifikanten Größe aufgestiegen. Vor zwei Jahren lag der Anteil der Unternehmen, die mehr als 5 Prozent ihres Umsatzes auf die Digitalisierung verwendeten, mit 14 Prozent gerade einmal bei der Hälfte. 

    Gerade in der Corona-Pandemie zeigt sich, wie wichtig die Investitionen in Digitalisierung sind: Eine deutliche Mehrheit der Befragten (84 Prozent) gibt an, dass ihr Unternehmen die Krisensituation ohne digitale Technologien nicht unbeschadet überstehen könne. Und knapp 80 Prozent erwägen eine dauerhafte Ausweitung von Homeoffice und digitalen Meetings in ihren Unternehmen. 

    Das sind Ergebnisse der aktuellen Digitalisierungsstudie von EY Real Estate und dem Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA), Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, die in diesem Jahr bereits zum fünften Mal in Folge erhoben wurde. Für die Studie wurden im Sommer 2020 insgesamt rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von privatwirtschaftlichen wie auch öffentlichen Unternehmen mit Bezug zur Immobilie befragt.

    „Die Auswirkungen der Pandemie sind für die Branche ein Lackmustest. Die Vorteile der Digitalisierung zeigen sich nun überdeutlich: sowohl den Marktteilnehmern, die in den vergangenen Jahren bereits vorangeschritten waren und nun profitieren, als auch jenen, die jetzt dringenden Nachholbedarf spüren. Die Branche steht momentan am digitalen Scheideweg“, sagt Christian Schulz-Wulkow, Leiter des Immobiliensektors bei EY in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die gute Nachricht ist der insgesamt steigende Reifegrad der Branche: Fast die Hälfte der Befragten befindet sich nach eigenen Angaben bereits in der Etablierungs- und 39 Prozent in der Entwicklungsphase der digitalen Transformation.

    „Während in den vergangenen Jahren Experimentierfreudigkeit und zuletzt Prozesseffizienz im Fokus der Digitalisierungsbemühungen standen, geht es in der Krise teils um die Existenz. Ganze Geschäftsmodelle werden infrage gestellt. Digitalisierung wird dadurch auch für vormals skeptischere Branchenteilnehmer von einer vermeintlichen Spielerei zum essenziellen Erfolgsfaktor“, sagt Martin Rodeck, Vorsitzender Innovation Think Tank des ZIA und Vorsitzender der Geschäftsführung der EDGE Technologies GmbH. So gaben 55 Prozent der Befragten an, dass die Krise interne Digitalisierungsdefizite aufgezeigt habe.

    Personalmangel bleibt schwierigste Herausforderung

    Seit der ersten Erhebung der Digitalisierungsstudie im Jahr 2016 stellen fehlende personelle Ressourcen Jahr für Jahr die größte Hürde für die Digitalisierung dar – das geben auch in der diesjährigen Befragung 72 Prozent der Teilnehmer an. Während in Bezug auf qualifiziertes Personal jedoch kaum Fortschritte zu erkennen sind, zeigen sich in anderen Bereichen positive Entwicklungen: Nachdem in den Jahren 2016 bis 2018 viele Studienteilnehmer eine fehlende Digitalisierungsstrategie als Herausforderung sahen, scheint diese Hürde seit 2019 gesunken zu sein. Auch der Datenschutz wird heute als geringere Hürde angesehen als noch in den Jahren zuvor.

    Nachholbedarf bei Grundlagentechnologien

    Hohe Kosten für den Aufbau der IT-Infrastruktur führen bei 52 Prozent der Studienteilnehmer dazu, dass Maßnahmen lediglich auf das unbedingt Notwendige begrenzt werden. Immerhin 51 Prozent sehen sich zudem durch Themen wie IT-Sicherheit gebremst. Die vollumfänglichen Möglichkeiten von Soft- und Hardware sind nur 51 beziehungsweise 48 Prozent der Studienteilnehmer bekannt. „Bei der IT-Infrastruktur herrscht noch Nachholbedarf. Da diese jedoch die absolute Grundlage aller digitalen Technologien darstellt, drängt die Zeit, den Rückstand aufzuholen“, sagt Rodeck. „Die IT-Infrastruktur wird sonst zum limitierenden Faktor selbst für die beste Idee.“ So nutzen derzeit nur 38 Prozent der Studienteilnehmer Data Analytics aktiv. Zudem gab die Hälfte der Befragten an, sich nicht ausreichend mit diesem Thema auszukennen.

    ESG ohne Digitalisierung nicht denkbar

    Eine herausgehobene Stellung schreiben die Studienteilnehmer der Digitalisierung bei den als „ESG“ (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) umschriebenen Nachhaltigkeitsbestrebungen zu. Sie ist der Schlüssel für eine professionelle Umsetzung der ESG-Richtlinien, meinen 84 Prozent der Befragten. Daten und deren Auswertung sind für 87 Prozent der Teilnehmer die Basis für ein professionelles ESG-Management. „Die Potenziale digitaler Technologien und Anwendungen etablieren sich immer mehr auch als wertstiftendende Treiber im Rahmen einer erfolgreichen ESG-Strategie. Eine solide Datenbasis ist die Voraussetzung, um ESG-Vorgaben wie etwa die Reduktion von Verbräuchen und Emissionen überprüfen zu können – ohne Digitalisierung lassen sich die Klimaziele nicht erreichen!“, sagt Schulz-Wulkow.

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    Wed, 09 Sep 2020 11:00:00 +0200 Innovation und Digitalisierung
    Tag der Logistikimmobilie: Luksic fordert Re-Privatisierung des Lkw-Mautbetreibers Toll Collect Der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Oliver Luksic, MdB, hat sich beim Tag der Logistikimmobilie des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA für eine Re-Privatisierung der Toll Collect ausgesprochen. Beim ersten großen Branchentreffen der Logistikimmobilienunternehmen sagte Luksic, die endgültige Verstaatlichung des Unternehmens im Januar 2019 habe das Bundesverkehrsministerium vorgenommen, „mit dem einzigen Zweck, die bereits damals vom Scheitern bedrohte Pkw-Maut durch vermeintliche Synergieeffekte mit der Lkw-Maut zu retten.“

    Weiter sagte der FDP-Politiker: „Mit dem Scheitern der Pkw-Maut nach dem EuGH-Urteil sind auch die Synergieeffekte Geschichte. Es darf deshalb bezweifelt werden, dass eine aktuelle und ehrliche Wirtschaftlichkeitsuntersuchung erneut die Verstaatlichung einer Privatisierung vorziehen würde. Toll Collect sollte wie geplant privatisiert werden, das bringt dem Bund Einnahmen und verhindert schmutzige Deals mit Staatsunternehmen.“

    Der Bund hatte Toll Collect im Herbst 2018 nach Auslaufen des Betreibervertrags im Herbst übernommen. Dies war eigentlich nur bis zu einem Weiterverkauf an neue private Betreiber geplant. Im Januar 2019 entschied Bundesverkehrsminister Scheuer dann aber, das Unternehmen auf Dauer zu behalten, da der Betrieb in staatlicher Regie wirtschaftlicher sei. Anlagen von Toll Collect sollten außerdem beim Betrieb der inzwischen gescheiterten Pkw-Maut mitgenutzt werden.

    Ein Video-Interview mit Oliver Luksic beim Tag der Logistikimmobilie finden Sie hier: https://youtu.be/5LRwqCaEASI

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    Tue, 08 Sep 2020 16:28:00 +0200 Logistik
    Ministerin a.D. Aygül Özkan neue ZIA-Geschäftsführerin Berlin, 03.09.2020 – Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, verstärkt erneut seine Führungsstruktur. Der Vorstand hat Aygül Özkan mit sofortiger Wirkung zur weiteren Geschäftsführerin berufen. Die 49 jährige Juristin und Wirtschaftsmanagerin blickt auf 20 Jahre Führungsfunktionen in der deutschen Wirtschaft, bei der Deutschen Telekom AG, der TNT Post sowie zuletzt als Geschäftsführerin und Mitglied der Management Group Germany der Deutschen Bank PCC Services GmbH. Die mehrfach als Young Leader ausgezeichnete Hamburgerin bekleidete politische Führungsämter in der Hamburgischen Bürgerschaft wie auch im Niedersächsischen Landtag und war zudem Landesministerin in Niedersachsen. Neben zahlreichen weiteren Ehrenämtern führt sie als Vorstand den Bundesverband der Migrantenwirtschaft.

    ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner: „Mit Aygül Özkan kommt eine hochkompetente ehemalige Gesundheits- und Bauministerin zu uns – nicht nur in diesen Zeiten ein ganz besonderer Gewinn“.

    Im Zuge des weiteren Wachstums des Spitzenverbandes der Immobilienwirtschaft konnte bereits der frühere Parlamentarische Staatssekretär im Bundes-wirtschaftsministerium Oliver Wittke, MdB verpflichtet werden. Der einstige Landesbauminister und Oberbürgermeister aus NRW beginnt sein Amt im März 2021 beim ZIA. Mit in der Geschäftsführung bleibt Rechtsanwalt Gero Gosslar, Sun Jensch ist von der ZIA-Geschäftsführung in die Geschäftsführung der ZIA Service GmbH gewechselt und wird dort die ständig wachsenden wirtschaftlichen Aktivitäten des Verbandes ausbauen.

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    Thu, 03 Sep 2020 13:58:00 +0200 Verband Intern
    ZIA kritisiert Vorgaben zum ESG-Reporting für Immobilienfonds Berlin, 03.09.2020 – Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, kritisiert die Vorschläge der europäischen Aufsichtsbehörden (ESAs) für technische Regulierungsstandards zur EU-Offenlegungs-Verordnung. In seiner Stellungnahme bemängelt er insbesondere die Komplexität und den Detailgrad der Vorgaben, aber auch die fehlende Proportionalität der Regelungen nach Größe und Ausrichtung der verpflichteten Unternehmen. Demnach müssen Fondsmanager und andere Finanzmarktakteure künftig umfassend und detailliert über Nachhaltigkeitsaspekte auf ihrer Website, in Verkaufsprospekten und Jahresberichten informieren. So soll etwa über ein Template durch 32 Indikatoren dokumentiert werden, wie sich Investitionen auf verschiedene Nachhaltigkeitsaspekte auswirken (sog. principle adverse impacts).

    „Der ZIA unterstützt den notwendigen Wandel im Zusammenhang mit entsprechenden ESG-Aktivitäten. Transparenz und Vergleichbarkeit zu schaffen ist dazu grundlegend wichtig. Ob die Offenlegungs-Verordnung Klarheit bringt, ist zweifelhaft – zumal sie nicht mit der Taxonomie synchronisiert ist“, sagt ZIA-Vizepräsident Jochen Schenk. „Die Vorgaben sind viel zu einseitig auf Unternehmensbeteiligungen zugeschnitten, wohingegen Immobilien keine Berücksichtigung finden. Auch der vorgesehene Zeitraum greift viel zu kurz: Die weiteren durch die ESAs angekündigten Templates für ESG- und Impact-Produkte müssen erst noch konsultiert werden und liegen voraussichtlich erst Anfang 2021 final vor. Angesichts der zu erhebenden Datenmengen und zu implementierender Prozesse ist der bis März zur Verfügung stehende Zeitraum viel zu kurz.“

    Die Offenlegungs-Verordnung ist Teil des EU Sustainable Finance Action Plan und kommt bereits am 10. März 2021 zur Anwendung.

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    Thu, 03 Sep 2020 7:40:00 +0200 Kapitalmarkt und Steuern
    Daniel Bolder wird Leiter des Europabüros des ZIA in Brüssel Berlin, 31.08.2020 – Daniel Bolder (50) leitet ab September das Europabüro des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA in Brüssel – ein weiterer Meilenstein im Wachstum des Spitzenverbandes der Immobilienwirtschaft. Der Rechtsanwalt und Bankkaufmann war zuletzt Vertreter von PricewaterhouseCoopers Deutschland in Brüssel. Zuvor leitete er in der belgischen Hauptstadt das EU-Verbindungsbüro des Verbands öffentlicher Versicherer und arbeitete für die EU-Repräsentanz der Deutschen Bank AG.

    „Wir freuen uns, mit Daniel Bolder einen ausgewiesenen und erfahrenen Public Affairs-Experten gewonnen zu haben, dessen belastbares Netzwerk und langjährige Erfahrung auf der EU-Ebene unsere Repräsentanz nochmals deutlich stärken wird.“, sagt ZIA-Geschäftsführer Gero Gosslar. „Die Brüsseler Aufgaben des Verbandes wachsen indes mit jedem Jahr weiter. Als echter Europäer versteht Daniel Bolder nicht nur Eurokratie erklärbar zu machen. Vielmehr weiß er auch, wie man Brücken zu den politischen Entscheidungsträgern baut. Damit ist er bei uns genau richtig.“

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    Mon, 31 Aug 2020 10:55:00 +0200 EuropaVerband Intern
    ZIA: Die Stadt der Zukunft ist eine Stadt der Quartiere Berlin, 26.08.2020 – Der Zentrale Immobilien Ausschusses ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, appelliert in einem aktuellen Positionspapier an Politik, Kommunen und Immobilienbranche, bei der künftigen Planung und Entwicklung von Städten, den Quartiersgedanken in den Fokus zu rücken.

    „Die Stadt der Zukunft ist eine Stadt der Quartiere“, sagt ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Insbesondere die andauernde Corona-Pandemie zeigt uns, dass wir die Art und Weise, wie wir Städte planen, entwickeln und bauen, überdenken müssen. Unsere Gesellschaft war auf die Pandemie und den Shutdown nicht vorbereitet – auch weil unsere Metropolregionen und Städte vielerorts nach dem Prinzip funktionieren: ‚Wohnen am Rand, Arbeiten und Einkaufen im Zentrum‘. Dieses Prinzip gehört der Vergangenheit an – die Zukunft der Städte liegt im Quartier. Pandemische Ereignisse können sich in einer globalisierten Welt jederzeit wiederholen, wir müssen uns daher jetzt Gedanken darübermachen, wie wir die negativen Auswirkungen einer solchen Krise und die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Shutdown möglichst geringhalten. Denn eines steht fest: Ein unkontrollierter Wiederausbruch von Corona und die damit verbundene Schließung des öffentlichen Lebens wäre für zehntausende Unternehmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der wirtschaftliche Todesstoß.“

    Stadt der kurzen Wege Realität werden lassen

    Das Positionspapier „Quartiere der Zukunft“ richtet den Blick daher auf nutzungsdurchmischte, lebendige Quartiere. Einzelhandel, Wohnen, Gastronomie und Büros sind innerhalb eines Quartiers verbunden und lassen die umweltfreundliche und wirtschaftlich leistungsfähige Stadt der kurzen Wege Realität werden. Hierzu zeigt der ZIA nun zahlreiche Vorschläge und Handlungsempfehlungen für Bund, Länder, Kommunalpolitik und Immobilienwirtschaft auf, die im vorliegenden Papier näher ausgeführt werden.

    Maßnahmen einer modernen und zeitgemäßen Stadtentwicklungspolitik

    Dazu zählen mitunter die Aufnahme des Quartiersansatzes im Energieeinsparrecht, die Überarbeitung der TA Lärm, eine Anpassung der Baunutzungsverordnung, die Harmonisierung der Landesbauordnungen, die Schaffung von altersgerechtem Wohnraum, der Aufbau und die regelmäßige Fortführung eines digitalen Flächenkatasters und einer Umweltdatenbank sowie der Aus- und Aufbau von kooperativen Instrumenten zur inneren Stadtentwicklung. Auch moderne Mobilitätskonzepte, der Klimaschutz sowie der Erhalt von Regionalität, Baukultur und Grünflächen sind Teil einer modernen Quartiersbetrachtung.

    „Jede einzelne Nutzungsart kann einen entscheidenden Beitrag für ein funktionierendes Quartier beitragen“, so Mattner. „Eine zeitgemäße, moderne und nachhaltige Quartiersentwicklung ist eine Herausforderung, die wir nur gemeinsam und im Zusammenspiel mit allen relevanten Akteuren – natürlich auch den Bürgerinnen und Bürgern – einer Stadt meistern werden.“

    Das Positionspapier „Quartiere der Zukunft“ finden Sie unter diesem LINK.

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    Wed, 26 Aug 2020 10:06:00 +0200 Stadtentwicklung
    Grundsteuer: ZIA unterstützt Hamburger Weg Berlin, 25.08.2020 – Laut Medienberichten plant Hamburg bei der Reform der Grundsteuer die Einführung eines Flächen-Lagen-Modells. Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, unterstützt die Hansestadt darin, von der Länderöffnungsklausel Gebrauch zu machen und damit nicht auf das komplexe und wertorientierte Bundesmodell zu setzen. „Hamburg geht hier den richtigen und vernünftigen Weg“, sagt Sabine Barthauer, Sprecherin der ZIA-Region Nord. „Das Flächen-Lage-Modell ist ein einfaches und unbürokratisches Modell, der Verwaltungsaufwand ist geringer und die Berechnung ist wesentlich transparenter als beim Bundesmodell.“ 

    Auch aus verfassungsrechtlicher Sicht ist das Vorgehen Hamburgs unterstützenswert. So kommt Professor Gregor Kirchhof in seiner Bewertung sämtlicher Grundsteuermodelle zu dem Schluss, dass das Bundesmodell verfassungswidrig sei und ein Flächen-Lagen-Modell die verfassungsrechtlichen Maßstäbe wahre. [LINK]

    Mit Blick auf den Verwaltungsaufwand gelingt mit dem Flächen-Lage-Modell zudem eine gute Lösung für Wohn- aber auch für Wirtschaftsimmobilien. „Zum Zeitpunkt der erstmaligen Erhebung werden viele Unternehmen möglicherweise noch mit den Folgen der Corona-Krise zu kämpfen haben. Daher wird bei der genauen Ausgestaltung darauf zu achten sein, dass Unternehmen nicht noch weiter belastet werden“, so Barthauer. „Zudem ist das politische Versprechen der Aufkommensneutralität einzuhalten.“

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    Tue, 25 Aug 2020 13:37:00 +0200 Kapitalmarkt und SteuernRegional
    Berlin: ZIA begrüßt „Soforthilfe Gewerbemieten“ Berlin, 24.08.2020 – Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, begrüßt die vom Land Berlin nun gestartete finanzielle Unterstützung von Unternehmen des Berliner Mittelstands mit über zehn und bis zu 249 Beschäftigten, die in den Monaten April und Mai 2020 im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzrückgang in Höhe von mindestens 60 Prozent zu verzeichnen hatten. 

    „Diese Hilfsmaßnahme kommt auch den dahinterstehenden Immobilienunternehmen und Vermietern unmittelbar zugute“, sagt Stefanie Frensch, Sprecherin der ZIA-Region Ost. „Dies ist eine sinnvolle Ergänzung zum Überbrückungshilfeprogramm der Bundesregierung, das allerdings im Gegensatz zur Berliner Soforthilfe auch Unternehmen mit mehr als 249 Beschäftigten berücksichtigt. Mit diesen Programmen wird den besonders vom Shutdown betroffenen Branchen wie Handel, Hotellerie und Gastronomie geholfen.“

    Infos zum Programm finden Sie auf den Seiten der Investitionsbank Berlin unter diesem LINK

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    Mon, 24 Aug 2020 7:22:00 +0200 Regional
    Scheel neuer Bausenator: ZIA wirbt für konstruktiven Dialog Berlin, 20.08.2020 – Aller Voraussicht nach wird Sebastian Scheel am heutigen Donnerstag als neuer Bausenator und Nachfolger von Katrin Lompscher im Berliner Abgeordnetenhaus vereidigt werden. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit“, sagt Stefanie Frensch, Sprecherin der ZIA-Region Ost. „Wir sollten gemeinsam all unsere Kraft darin stecken, den dringend benötigten bezahlbaren Neubau in Berlin anzukurbeln. Die bestehenden Herausforderungen können wir nur gemeinsam mit der privaten Wohnungs- und Immobilienwirtschaft und in einem konstruktiven Dialog lösen.“

    „Wir vertrauen darauf, dass die Diskussionen zur Regulierung, die in den vergangenen drei Jahren sehr stark im Fokus standen, in den Hintergrund rücken“, so Frensch weiter. „Es ist jetzt an der Zeit, die vielen wohnungssuchenden Berlinerinnen und Berlinern zu entlasten, indem zielgerichtet bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird.“

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    Thu, 20 Aug 2020 15:38:00 +0200 RegionalStadtentwicklung
    Umlagefähigkeit der Kabelgebühren: ZIA warnt vor Kostensteigerung für Mieterinnen und Mieter Berlin, 19.08.2020 – Der Zentrale Immobilien Ausschusses ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, kritisiert die Überlegung, bei der anstehenden Reform des Telekommunikationsgesetzes (TKG), die Umlagefähigkeit der Kabelgebühren abzuschaffen. Aktuell zahlen zahlreiche Mieterinnen und Mieter über ihre Wohnnebenkosten die monatlichen Grundgebühren für ihren Kabel-TV-Anschluss – und kommen hierbei weitaus günstiger weg als wenn sie auf die Angebote anderer Kabel-TV-Anbieter zurückgreifen müssten.

    „Die Wohnungsunternehmen sind in der Lage, für ihre Bestände kostengünstige Fernsehanschlüsse auszuhandeln“, sagt ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Diese Kostenersparnisse werden an die Mieterinnen und Mieter weitergereicht. Fällt die Umlagefähigkeit weg, so steigen die Lebenshaltungskosten der Menschen. Angesichts der ohnehin schon negativen Folgen für die Wirtschaft und hohen Kurzarbeit-Zahlen infolge von Corona ist dies eine Maßnahme, die von den Reformüberlegungen unberührt bleiben sollte.“

    Zudem hätte die Abschaffung der Umlagefähigkeit für Sozialhilfeempfänger dramatische Folgen, da die Kabelgebühren als Teil der Nebenkosten dann nicht mehr vom Amt übernommen werden würden. „Man müsste sich dann entscheiden: Informationsverzicht oder höhere Lebenshaltungskosten? Letzteres kann oftmals nicht ohne Probleme gestemmt werden“, so Mattner.  

    Umlagefähigkeit sichert den Netzausbau

    Darüber hinaus bildet die Umlagefähigkeit der Gebühren für den Breitbandanschluss das Fundament für die geplanten Investitionen in den Netzausbau zu und in den Gebäuden, da nur durch die damit verbundene Abnahmesicherheit eine verlässliche Investitionsplanung möglich ist. Der Anschluss von Gebäuden an Glasfasernetze und die Errichtung von FTTH-Glasfasernetzen in den Gebäuden als dritte Bestands-Infrastruktur neben Kupferdoppelader und Koaxialkabel ist flächendeckend nur möglich, wenn der jeweilige Investor auch eine belastbare Grundlage hat, dass sich die erforderlichen hohen Investitionen auch langfristig amortisieren werden. Die angedachte Streichung der Umlagefähigkeit nimmt Investoren diese Planungssicherheit und hemmt damit den Glasfaserausbau. 

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    Wed, 19 Aug 2020 15:43:00 +0200 Wohnen
    Baugenehmigungen: ZIA plädiert für Einführung der digitalen Bauakte Berlin, 18.08.2020 – Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist im Juni 2020 in Deutschland der Bau von insgesamt 34.300 Wohnungen genehmigt worden, dies seien 22,4 Prozent mehr Baugenehmigungen als im Juni 2019. Der Anstieg sei insbesondere auf Großprojekte im Neubaubereich – vor allem bei Mehrfamilienhäusern – sowie auf verzögerte Meldungen und Nachlieferungen aus einigen Bauämtern aufgrund der Corona-Arbeitsbeschränkungen zurückzuführen. Damit sei die Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden in den Monaten Januar bis Juni 2020 um sieben Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum angestiegen. 

    „Die Zahlen weisen nach wie vor in die richtige Richtung“, sagt Dr. Andreas Mattner, Präsident des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft. „Aber: Baugenehmigungen sind noch lange keine fertiggestellten Wohnungen. Wir werden uns auch weiterhin für entsprechende Maßnahmen einsetzen, die das Planen und Bauen beschleunigen. Dazu zählt unter anderem die digitale Bauakte, denn im Moment ist das Genehmigungsverfahren nicht ausschließlich digital. Es ist unzulässig, im Genehmigungsverfahren einzig digital aufbereitete Daten zu verwenden und Instrumente virtueller Planungen und Visualisierungen, wie Building Information Modeling (BIM), zu nutzen. Selbst die Einreichung von bestimmten Daten und Anträgen in digitaler Form ist nicht einheitlich geregelt, obwohl in der Branche planungsrelevante Daten zumindest für größere Projekte häufig bereits digital aufbereitet vorliegen“, so Mattner.

    Die grundstücksbezogenen Daten seien zudem nicht umfassend digitalisiert bzw. liegen nicht gleichermaßen für die Genehmigungsbehörden und Bauherrschaft digitalisiert vor. Es fehle an den entsprechenden datenbankgestützten Informationssystemen mit standardisierten Schnittstellen, die einen schnellen standardisierten Austausch zwischen Bauherrschaft und Genehmigungsbehörden aber auch behördenintern und mit den Trägern öffentlicher Belange erlauben würden. „Die große Menge an Dokumenten mit einer teils bis zu achtfachen Einreichung der Antragsunterlagen limitiert faktisch alle Bestrebungen, Verfahren zu koordinieren und zu beschleunigen“, so Mattner. Andere Länder innerhalb und außerhalb  der  EU (u.a. Großbritannien) seien bei der Digitalisierung der Bauverwaltung und beim Einsatz digitaler Bauvorlagen und Simulationswerkzeugen weiter.

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    Tue, 18 Aug 2020 8:26:00 +0200 Stadtentwicklung
    e-Wertpapiere: Meilenstein hin zum digitalen Kapitalmarkt Berlin, 13.08.2020 – Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, bewertet den kürzlich vorgelegten Gesetzentwurf zur Ein­füh­rung von elek­tro­ni­schen Wert­pa­pie­ren als einen Meilenstein auf dem Weg hin zum digitalen Kapitalmarkt. „Bislang sind Wertpapiere zwingend urkundlich zu verbriefen“, so ZIA-Vizepräsident Jochen Schenk. „Mit dem e-Wertpapier wird jetzt eine elektronische Alternative geschaffen, die eine Eigentumsübertragung in einem elektronischen Register möglich macht.“

    Neben zentral geführten Wertpapierregistern sollen zukünftig auch dezentrale Kryptowertpapierregister eingesetzt werden. Dadurch werden Blockchain-basierte Wertpapieremissionen und -transaktionen in einen verlässlichen aufsichtsrechtlichen Rahmen gegossen.

    Die Beschränkung auf Emissionen von Schuldverschreibungen und Anleihen greife allerdings zu kurz. „Der Gesetzgeber sollte – wie bereits in Aussicht gestellt – den Anwendungsbereich auf voll regulierte Fondsvehikel ausweiten“, sagt Schenk. „Dadurch werden neue Impulse gesetzt und der Immobilienfondsstandort Deutschland gestärkt.“

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    Thu, 13 Aug 2020 10:10:29 +0200 Kapitalmarkt und Steuern
    Themenpapier von Wealthcap und ZIA: Future Office verlangt Future Asset Management Im aktuellen Themenpapier aus der Reihe „Future Office“ beleuchten Wealthcap und der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA die Perspektive des Asset Managers auf zukunftsstarke Büroimmobilien. Das Papier identifiziert wichtige Trends im Asset Management von Büroimmobilien: Digitalisierung, „Space as a Service“ und steigende Ansprüche an die Schnittstellenfunktion des Asset Managers. Befragt wurden Experten von Allianz Real Estate, EDGE, alstria office REIT und Vattenfall.

    „Die Anforderungen an ein modernes Asset Management von Büroimmobilien steigen weiter, so viel ist sicher. Auch wenn es für eine abschließende Beurteilung der Folgen der Covid-19-Pandemie noch zu früh ist, werden die überwiegend guten Erfahrungen aus dem Remote-Office die Flexibilität des Büroarbeitsplatzes nochmals deutlich erhöhen“, sagt Dr. Rainer Krütten, Geschäftsführer von Wealthcap.

    Covid-19 beschleunigt digitales Assetmanagement

    Unabhängig von der Corona-Pandemie sind sich die Experten einig, dass sich die klassische Bürovermietung verändern wird. So wie moderne Arbeitsflächen idealerweise verschiedene Anforderungen vereinen − sie sollen flexibler, digitaler, grüner und nutzerfreundlicher werden − so wird auch den Asset Managern mehr abverlangt. Moderne Asset Manager müssen ein größeres Verständnis für die Bedürfnisse der Mieter entwickeln und diesen zum Beispiel im Sinne von „Space as a Service“ als Partner verstehen. Zudem beschleunigt die Corona-Krise die Digitalisierung im Asset Management. Neue Dienstleistungsangebote sind möglich, die von den Nutzern verstärkt nachgefragt werden.

    Bedeutung von innovativen Büroflächen wächst

    Zweitens kommen die Autoren zu dem Schluss, dass sich nicht jede (Bestands-)Immobilie als Future Office, unter Berücksichtigung sämtlicher vier Säulen, eignet. Regulatorische und bautechnische Faktoren können demnach oft im Widerspruch zu den Zielen eines Büros stehen, das grün, smart, flexibel und nutzerfreundlich sein soll. Insbesondere die Faktoren Flexibilität – in Bezug auf die Bürofläche und in den Mietverträgen − sowie Nachhaltigkeit auf Investoren- und Mieterseite, gewinnen an Bedeutung. Die Experten sind sich zudem einig, dass sich Qualität auszahlt: Büroflächen mit Innovationsdruck sind demnach langfristig wettbewerbsfähiger und resilienter.

    Service-Anforderungen an Asset Manager steigen

    Darüber hinaus thematisiert das Themenpapier die Rolle des Asset Managers als eine zentrale Schnittstelle zwischen Eigentümer und Mieter. Die Anforderungen beider Seiten an das Asset Management steigen zukünftig weiter, daher braucht es äquivalent zum Future Office ein Future Asset Management. Dies ist umso wichtiger im Falle von Mietern, die über hochqualifiziertes und gut bezahltes Personal verfügten und entsprechend besonders hohe Ansprüche an die Büroflächen stellten. „Wir brauchen ein zukunftsgerichtetes Asset Management, das Eigentümer und Mieter noch stärker im Blick hat. Asset Manager erfüllen eine wichtige Schnittstellenfunktion. Dabei bedeutet Digitalisierung etwa nicht, dass Aufgaben an Komplexität verlieren, im Gegenteil. Gleichzeitig muss das Asset Management – wie es heute schon der Fall ist – den Erfolg des Immobilieninvestments sicherstellen. Das ist und bleibt eine Mammutaufgabe“, erläutert Andreas Wende, Vorsitzender ZIA-Ausschuss Büroimmobilien.

    Future Office und Future Asset Management bedingen sich gegenseitig, so das Resümee des Themenpapiers. Auf der einen Seite ist ein Future Asset Management bei einem Objekt am effektivsten und erfolgversprechendsten, das aufgrund seiner Flächen- und Gebäudeeigenschaften ein zukunftsstarkes und resilientes Future Office darstellt. Auf der anderen Seite kann ein innovatives und aktives Future Asset Management das Potenzial eines Future Office optimal heben.

    Das aktuelle Themenpapier steht hier zum Download zur Verfügung. Weitere Inhalte rund um das Thema „Future Office“ sind auf dem Wealthcap-Expertise-Blog verfügbar.

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    Thu, 13 Aug 2020 9:59:00 +0200 BüroStadtentwicklung
    Grundsteuer in Baden-Württemberg: ZIA begrüßt Entwurf Berlin, 29.07.2020 – Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, begrüßt, dass das baden-württembergische Kabinett den Entwurf eines Landesgrundsteuergesetzes auf den Weg gebracht und sich hierdurch für eine bürokratiearme Lösung der Grundsteuerfrage entschieden hat. Der Entwurf der Landesregierung weist jedoch noch Verbesserungsmöglichkeiten auf. „Baden-Württemberg geht bei der Grundsteuer grundsätzlich den vernünftigen Weg der Länderöffnungsklausel und weicht damit vom komplexen Bundesmodell ab“, sagt Dr. Hans Volkert Volckens, Vorsitzender des ZIA-Ausschusses Steuerrecht. „Positiv hervorzuheben ist vor allem, dass der Entwurf nur wenige Berechnungsfaktoren beinhaltet. Die Verwendung der nicht justiziablen Bodenrichtwerte birgt jedoch insbesondere in Metropolregionen die Gefahr dynamischer Steigerungen.“

    Privilegierung des Wohnungsbaus nicht auf Kosten der Unternehmen

    Die Gebäudefläche ist bei der geplanten baden-württembergischen Grundsteuer grundsätzlich nicht relevant. Zur Privilegierung von neu geschaffenem Wohnraum sieht das Landesmodell für überwiegend zu Wohnzwecken genutzte Grundstücke einen Abschlag vor. „Diese Begünstigung von Wohnraum ist ein gutes Signal. Sofern die Grundsteuerreform allerdings – wie angekündigt – aufkommensneutral erfolgen soll, stellt sich die Frage, wer für diese Begünstigung auf der anderen Seite zur Kasse gebeten wird.  Die Privilegierung des Wohnungsbaus darf insbesondere nicht auf den Schultern von Unternehmen lasten, die zum Zeitpunkt der erstmaligen Erhebung möglicherweise noch mit den Folgen der Coronakrise zu kämpfen haben“, so Volckens.

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    Wed, 29 Jul 2020 13:59:00 +0200 Kapitalmarkt und Steuern
    ZIA: Anpassungen der MiFID II-Regulierung sinnvoll Berlin, 28.07.2020 – Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, unterstützt den Ende vergangener Woche veröffentlichten Vorschlag der EU-Kommission zur Anpassung der MiFID II-Regulierung. Unter anderem schlägt die Kommission vor, dass im Rahmen der Wertpapiervermittlung gegenüber professionellen Anlegern wie Versicherungen und Pensionskassen keine standardisierten Kosteninformationen erteilt werden müssen. „Diese Anpassung begrüßen wir ausdrücklich, nachdem wir uns wiederholt für entsprechende Deregulierungen stark gemacht und auf die überbordende Fülle von Pflichten hingewiesen haben“, sagt ZIA-Vizepräsident Jochen Schenk. „Diese Erleichterungen kurbeln Investitionen in Immobilienfonds im institutionellen Bereich an und leisten dadurch einen sinnvollen Beitrag zur Beseitigung der negativen wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie.“

    Darüber hinaus soll laut Kommissionsvorschlag künftig der elektronischen Übermittlung von Informationen gegenüber gedruckten Fassungen Vorrang gegeben werden. „Das ist angesichts der fortschreitenden Digitalisierung zeitgemäß und nicht zuletzt ein wichtiger Beitrag zum Ressourcenschutz. Der sogenannte Papiertiger gehört damit der Vergangenheit an", so Schenk.

    Die vorgeschlagenen Änderungen sollen im Rahmen eines gesetzgeberischen Schnellverfahrens (Quick Fix) erfolgen.

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    Tue, 28 Jul 2020 12:15:00 +0200 Kapitalmarkt und Steuern
    Corona-Mieten: ZIA-Mitglieder wollen Einigung Berlin, 27.07.2020 – Die Verhandlungen zwischen Gewerbe-Vermietern und Mietern im Handelsbereich in Zeiten der Corona-Krise sind von großer Einigungsbereitschaft geprägt. Das ist das Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, unter seinen betroffenen Mitgliedern. Demnach haben alle Vermieter während des Corona-Shutdowns bei ihren Mietverträgen über Mietzins-Stundungen oder -Reduktionen verhandelt. Bei über 40 Prozent der Vermieter ging es dabei um mehr als 70 Prozent ihrer Mietverträge. Insgesamt konnten die Vermieter bereits im Rahmen des Shutdown bei bis zu 90 Prozent ihrer Mietverträge eine Einigung mit ihren Mietern erzielen. Es gibt zudem schon Einigungen für die Miete in der Zeit danach. 

    Auch der Verhaltenskodex zwischen HDE und ZIA spielte bei den Verhandlungen zwischen Vermietern und Mietern eine wesentliche Rolle. „Wir begrüßen dieses hohe Maß an Bereitschaft auf der Vermieterseite, in diesen Krisenzeiten für eine partnerschaftliche Lösung zu sorgen“, sagt ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Dass der Kodex bei 50 Prozent der Befragten bereits eine wichtige Rolle bei den Verhandlungen gespielt hat, zeigt: der Kodex wirkt. Wir sehen hier den fairen Umgang miteinander und die Immobilienwirtschaft als verantwortungsvollen Akteur.“ 

    Die Ergebnisse zeigen zudem, dass es den Vermietern vornehmlich um eine langfristige Bindung des Mieters geht. Diesen Maßstab gaben 100 Prozent der Umfrageteilnehmer an. Für 85 Prozent spielte darüber hinaus die Leistungsfähigkeit des Mieters eine Rolle, für weitere 65 Prozent auch deren Betroffenheit. 

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    Mon, 27 Jul 2020 11:40:00 +0200 Handel
    Konsumklima: ZIA bringt Verlängerung der Mehrwertsteuersenkung ins Spiel Berlin, 24.07.2020 – Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, bewertet die aktuellen Zahlen aus dem GfK-Konsumklimaindex positiv. „An den neuesten Zahlen zum Konsumklimaindex sehen wir, dass die vom ZIA geforderte Senkung der Mehrwertsteuer die richtige Maßnahme zur richtigen Zeit war“, sagt ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Jetzt geht es darum, für Stabilität zu sorgen und den Unternehmen die Chance zu geben, ihre verlorenen Umsätze nachzuholen, einen Rückgang im Frühjahr zu verhindern und zu ermöglichen, ausgefallene verkaufsoffene Sonntage im Spätherbst nachzuholen. Auch sollte die Politik angesichts der positiven Wirkung bereits jetzt über eine Verlängerung der Senkung der Mehrwertsteuer nachdenken, denn die Krise wird uns mindestens auch noch bis ins kommende Jahr verfolgen.“

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    Fri, 24 Jul 2020 8:45:00 +0200 Handel