ZIA: Zentraler Immobilien Ausschuss https://www.zia-deutschland.de/rss.xml Unsere Meldungen als RSS-Feed de-de ZIA: Zentraler Immobilien Ausschuss https://www.zia-deutschland.de/typo3conf/ext/lf_base/Resources/Frontend/build/assets/images/logo_rss_zia.jpg https://www.zia-deutschland.de/rss.xml TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Bürokratie führt zu weniger Baugenehmigungen Die Zahl der Baugenehmigungen ist laut Statistischem Bundesamt (Destatis) im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 um 2,3 Prozent auf 164.600 gesunken. Die Zahl der genehmigten Wohngebäude lag mit 142.400 Wohnungen sogar um 3,1 Prozent niedriger.

Der Präsident des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA„ Dr. Andreas Mattner kommentiert die jüngsten Zahlen: Die Zahlen zeigen: Jetzt müssen den Worten der Baulandkommission auch Taten folgen. Es geht um Bauvereinfachungen, schnellere Genehmigungsverfahren und Bauland-Mobilisierung. Die bereits geltende Regulierung und weitere Verschlimmerungen sind der Feind des Wohnungsbaus.“

Mattner ergänzt, er hoffe, dass im zweiten Halbjahr die Zahlen sich noch zum Guten entwickeln würden. Das Ziel der Bundesregierung von 1,5 Millionen neuer Wohnungen bis zum Ende der Legislaturperiode bis 2021 könne man nur erreichen wenn auch mehr Bauten genehmigt werden.

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Thu, 15 Aug 2019 9:49:00 +0200 StadtentwicklungWohnen
Berlin begibt sich in die Blockade Die geplante Bundesratsinitiative Berlins zum Gewerbemietrecht mit dem Ziel der "Einführung einer Gewerbemietpreisbremse in angespannten Gewerberaummärkten" wird vom Zentralen Immobilien Ausschuss ZIA abgelehnt. „Einmal mehr zeigt die Berliner Senatsverwaltung, dass sie mit Rezepten der Vergangenheit Zukunft gestalten will. Das ist leider fatal“, sagte Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA. „Nicht nur dass der Senat den Bau von Wohnraum mit Vorstellungen eines Mietendeckels blockiert, jetzt soll auch noch der Mangel an Gewerbeflächen fortgesetzt werden, statt endlich ein starkes Programm für den Bau von Wohn- und Gewerberaum aufzulegen. Diese Bundesratsinitiative torpediert die Vorstellungen einer ganzheitlichen Stadt und betreibt Mängelverwaltung statt Stadtentwicklung“, so Mattner weiter.

Nicht zuletzt das Jahresgutachten der Immobilienweisen im Auftrag des ZIA ergab, dass die Büromärkte in den Topstandorten angespannter werden, der ZIA hat darauf auch in der Baulandkommission des Bundes stets hingewiesen. Mattner sagte: „Die richtige Therapie ist jetzt die Baulandbereitstellung und nicht eine neue Regulierung, die auch diesen Markt erstickt. Gebraucht werde eine zukunftsorientierte Vorstellung, wie mehr Mischung von Wohn- und Gewerberaum in Quartieren zu vernünftigen Preisen entstehen könne“. Dazu bedürfe es intelligenter Konzeptvorgaben. Neue und immer weitere Regulierungen brächten Berlin nicht neue Gewerberäume, sondern Still-stand „Mit immer neuen Bremsen bringen wir keine PS auf die Straße des Neubaus, sondern Berlin fährt damit in die Blockade.“

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Mon, 12 Aug 2019 11:11:00 +0200 BüroStadtentwicklung
Mobilität und Klimaschutz im Fokus: Die Rolle der Immobilienwirtschaft Berlin, 08.08.2019 – „Wir müssen Städte und Kommunen entwickeln, die bezahlbar, modern und nachhaltig sind und das Bedürfnis der Menschen nach ihrer persönlichen Mobilität befriedigen“, sagte Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, bei der heutigen Veranstaltung „Immobilienwirtschaft, Mobilität und Du: Herausforderungen, Synergien, Geschäftsmodelle“ der ZIA-Region Nord in Hamburg. Vor rund 200 Gästen in der HSBA Hamburg School of Business Administration ging es – im Beisein von Hamburgs Erstem Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher – unter anderem um die Rolle der Immobilienwirtschaft als zentraler Akteur bei der Stadtentwicklung und der Mobilität von morgen.

Hamburg biete ein breites und modernes Mobilitätsangebot für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger, sagte Bürgermeister Tschentscher und hob die zentrale Bedeutung des Öffentlichen Nahverkehrs für Metropolen wie Hamburg hervor. „Wir bauen neue S- und U-Bahnlinien wie die S4 und die U5, um weitere Stadtteile an das Schnellbahnnetz anzuschließen und Pendlern eine attraktive Alternative zum Auto zu geben. Wir erweitern das Angebot von Bus und Bahn zum ‚Hamburg-Takt’, mit dem alle in unserer Stadt innerhalb von fünf Minuten ein öffentliches Nahverkehrsangebot bekommen. Gleichzeitig wollen wir durch den Einsatz klimafreundlicher Technologien die Schadstoff-Emissionen des Verkehrs reduzieren. Schon heute ist Hamburg führend bei der Elektromobilität und besitzt das größte Netz an Ladepunkten für E-Fahrzeuge in Deutschland. Die Immobilienwirtschaft ist auf diesem Weg ein wichtiger Partner, damit nachhaltige Mobilität schon an der eigenen Haustür beginnt“, so Tschentscher.

„Die Menschen in einer Stadt wollen kurze Wege fahren – im besten Falle sogar gehen – zwischen Wohnungstür, Arbeitsplatz und Einzelhandel“, so Mattner. „Sie wollen urban leben in einer Stadt der kurzen Wege. Hierfür müssen wir – gemeinsam mit der Politik – die Rahmenbedingungen schaffen. Der Immobilienwirtschaft kommt hier eine tragende Rolle zu. Wir bestimmen mit unseren Gebäuden maßgeblich die Verkehrswege mit. Und zukünftig werden Immobilien vor dem Hintergrund des weiter steigenden Umwelt- und Klimaschutzes eine noch stärkere Rolle spielen – etwa, wenn es um die Verbreitung von Elektromobilitätsinfrastruktur im privaten Raum geht. Zudem ist eine stärkere Nutzung der erneuerbaren Energien im Gebäudesektor unverzichtbar, wenn wir die ambitionierten Klimaziele auf nationaler, europäischer und globaler Ebene erreichen wollen. Hier kann zum Beispiel der Mieterstrom sein Potential noch nicht vollends ausschöpfen. Dieser ist derzeit aufgrund zu hoher Hürden wirtschaftlich nicht ausreichend attraktiv. Ohne Folgeänderungen im Gewerbesteuer- und im Körperschaftssteuergesetz müssen Vermieter aus steuerlichen Gründen auch weiterhin davon Abstand nehmen, Mieterstrom selbst anzubieten, was die Verbreitung von Mieterstromprojekten ausbremst. Damit Mieterstrommodelle im Bereich der gesamten Immobilienwirtschaft ihren Beitrag zur Energiewende leisten können, muss das Steuerrecht angepasst werden“, so Mattner. 

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Thu, 08 Aug 2019 12:30:00 +0200 RegionalSonstigesStadtentwicklung
ZIA fordert konkrete Ergebnisse: Vertagen ist verzögern Berlin, 08.08.2019 – Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, hat das gestern Abend ergebnislos zu Ende gegangene Gespräch von BMI, BMJV und BMWi zum Wohnpaket der Bundesregierung als enttäuschend bezeichnet. „Wieder wurde eine wichtige Chance vertan, den Wohnungsbau in Deutschland zu beschleunigen“, sagte ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. Die Runde habe sich nicht auf konkrete Maßnahmen verständigen können, sondern stattdessen wieder über weitere Regulierungen gesprochen, so Mattner weiter. „Wir erleben bedauerlicherweise eine Politik des Vertagens. Aber Vertagen bedeutet Verzögern und damit Verlust von wichtiger Zeit, die wir für den dringend benötigten Neubau in Deutschland brauchen.“

Mattner forderte: „Was wir jetzt dringend benötigen, ist eine Novelle des Baugesetzbuches, um endlich Tempo in den Wohnungsbau zu bekommen. Mit der Reform des Mietspiegelrechts, der Verschärfung der Mietpreisbremse oder Änderungen beim Bestellerprinzip liegt der Fokus leider mehr auf Regulierung statt auf Beschleunigung. Es gilt: wir wollen bauen und man sollte uns bauen lassen.“

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Thu, 08 Aug 2019 9:01:00 +0200 StadtentwicklungWohnen
Statement von ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner zum verabschiedeten Geldwäschegesetz „Ohne Einschränkung unterstützen wir als Spitzenverband der Immobilienwirtschaft die mit diesem Gesetz verbundenen Ziele des Kampfes gegen den internationalen Terrorismus und die organisierte Kriminalität sowie der Verhinderung von Geldwäsche. Es ist daher grundsätzlich auch notwendig, dass der gesetzliche Rahmen angepasst und im Rahmen der EU-Richtlinie umgesetzt wird. Zudem benötigen wir mehr Personal in der Verwaltung und IT, wenn wir international Vorreiter sein wollen. Bei unseren verpflichteten Mitgliedsunternehmen wie Gewerbeimmobilienmaklern, Kapitalverwaltungsgesellschaften und Banken besteht aktuell schon ein hohes Schutzniveau und eine hohe Sensibilität für das Thema Geldwäsche. Wichtig ist bei alledem, dass die Politik weiterhin auf eine praxistaugliche Ausgestaltung achtet. Das kleine Unternehmen muss die gleichen Möglichkeiten haben, Geldwäsche zu erkennen, wie ein großer Konzern. Daher müssten insgesamt mehr Schulungen und Weiterbildungen zu diesem Thema angeboten werden. Wir selbst stehen gerne zu Gesprächen für praxistaugliche weiterführende Maßnahmen zur Verfügung.“

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Thu, 01 Aug 2019 11:28:00 +0200 Kapitalmarkt und SteuernSonstiges
Grunderwerbsteuerreform kann Unternehmen bedrohen: Bundeskabinett beschließt missglückte Reform Berlin, 31.07.2019 – Das Bundeskabinett befasst sich heute mit der schon seit längerem in der Fachwelt heftig diskutierten grunderwerbsteuerlichen Ausweitung bei Share Deals. Dies erfolgt wohl – wie vom ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, aufgrund der weitgehenden Komplexität der Materie gefordert – herausgelöst aus dem Jahressteuergesetz 2019 in einem eigenen Gesetzgebungsverfahren. „Dem Vernehmen nach wurde der Entwurf jedoch inhaltlich nicht überarbeitet und enthält weiterhin Regelungen, die geeignet sind, den Wirtschaftsstandort Deutschland nachhaltig zu schädigen“, sagt Dr. Hans Volkert Volckens, Vorsitzender des ZIA-Ausschusses Steuerrecht. „Unternehmen könnten damit existenzbedrohenden und unkontrollierbaren Steuerfolgen ausgesetzt werden. Und dies zu einem Zeitpunkt, wo sich die deutsche Wirtschaft ohnehin im Abschwung befindet. Statt die Standortwettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, wird mit dieser Reform die Axt darangelegt.“

Mit den Regelungen werden im Ergebnis die Vorstellungen einer knappen Mehrheit der Länderfinanzminister umgesetzt, die vom Bundesfinanzministerium in das Gesetzgebungsverfahren eingebracht wurden. Der Reformentwurf sieht neben der schon nicht unproblematischen Herabsetzung der Beteiligungsschwellen von 95 auf 90 Prozent und der Verlängerung bisheriger Halte- und Beobachtungsfristen von fünf auf zehn oder gar auf 15 Jahre auch die Schaffung eines neuen Ergänzungstatbestands für Gesellschafterwechsel bei Kapitalgesellschaften vor. Insbesondere letztgenannte Änderung würde keine Steuerlücke schließen, sondern gefährliche Besteuerungsfolgen verursachen. „Man muss verstehen, dass mit dem neuen Absatz 2b auch der Erwerb eines Kleinstanteils einer Kapitalgesellschaft dazu führen kann, dass die Gesellschaft Grunderwerbsteuer zahlen muss und zwar auf ihr gesamtes Immobilienvermögen“, so Volckens. „Dass der Erwerber gar keine relevante Beteiligungshöhe erlangt, soll hierbei keine Rolle spielen. Was der Erwerb eines Kleinstanteils mit dem – in der Grunderwerbsteuer doch eigentlich maßgeblichen – Erwerb eines Grundstücks zu tun hat, konnte mir bisher noch niemand erklären.“

Ganz augenscheinlich wird die völlig überschießende Wirkung des Absatzes 2b beim Blick auf den Börsenhandel, weshalb für diese Unternehmen eine Ausnahme durch eine sogenannte Börsenklausel diskutiert wird. Dem Vernehmen nach soll sich eine solche Klausel im Gesetzesentwurf aber nicht widerfinden. „Die Börsenklausel, mit der börsennotierte Aktiengesellschaften aus dem Anwendungsbereich des geplanten Ergänzungstatbestandes für Kapitalgesellschaften herausgenommen werden sollten, klingt zwar zunächst sinnvoll. Doch würde sie nicht die grundlegenden Mängel heilen, von denen die gesamte deutsche Wirtschaft massiv betroffen sein wird. Selbst bei Einführung einer Börsenklausel wäre völlig unklar, wie grundbesitzende Gesellschaften mit mehreren Beteiligungssträngen diese gesetzliche Neuregelung einhalten sollen,“ sagt Volckens.

Durch den neuen Absatz 2b stehen die Unternehmen – und mit ihnen die Finanzverwaltung – vor dem Problem der Nachverfolgung der miterfassten mittelbaren Anteilsveränderungen insbesondere bei den oftmals weitreichenden Beteiligungsstrukturen. Bei allen grundbesitzenden Gesellschaften mit mehreren Beteiligungssträngen führt die in der Praxis faktisch nicht gegebene Sachverhaltskenntnis bei Beteiligungsübertragungen zu einem strukturellen Vollzugsdefizit. Mit Absatz 2b würde ein steuerlicher Tatbestand geschaffen, dessen Verwirklichung sich auch wegen rechtlich nicht gegebener Auskunftsansprüche in einer Vielzahl von Fällen nicht feststellen und ermitteln lässt. „Der Absatz 2b trägt somit die Verfassungswidrigkeit bereits auf der Stirn“, so Volckens. „Der Gesetzgeber sollte daher von der Einführung des Absatzes 2b in Gänze Abstand nehmen. Laut Koalitionsvertrag will der Gesetzgeber bei der Reform der Share Deals eine effektive und rechtssichere gesetzliche Regelung umsetzen, um missbräuchliche Steuergestaltungen bei der Grunderwerbsteuer mittels Share Deals zu beenden. Bereits im öffentlichen Fachgespräch des Bauausschusses des Deutschen Bundestages im Februar dieses Jahres wurde jedoch deutlich, dass es sich bei Share Deal-Transaktionen nicht um missbräuchliche Gestaltungen im rechtlichen Sinne handelt. Eine Pflicht zur Umsetzung dieser – alles andere als rechtssicheren und effektiven – Regelung ergibt sich somit jedenfalls nicht aus dem Koalitionsvertrag.“

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Wed, 31 Jul 2019 11:28:00 +0200 Kapitalmarkt und Steuern
ZIA erwartet Wohnbeschlüsse: Regulierung ist weiterhin falscher Weg Berlin, 30.07.2019 – Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Verhandlungen von BMI, BMJV und BMWi und Bundeskanzleramt zum Wohnpaket der Bundesregierung weist der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, einmal mehr darauf hin, dass durch weitere Regulierungen der dringend benötigte Neubau in Deutschland erschwert wird. Dem Vernehmen nach werden dort die Themen Betrachtungszeitraum des Mietenspiegels, die Mietpreisbremse, die Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentum sowie die Kaufnebenkosten beim Eigentumserwerb behandelt.

 „Statt über passgenaue Methoden zu sprechen, wie der Neubau angekurbelt werden kann, geht es zuvorderst um weitere Eingriffe wie etwa in das Mietrecht“, sagt ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Sei es die Reform des Mietspiegelrechts, die Verschärfung der Mietpreisbremse oder die Änderungen beim Bestellerprinzip – es ist wenig zielführend, dass die Koalitionäre einerseits Anreize für das Bauen schaffen wollen, andererseits aber Wohnungsunternehmen schaden, die diese Projekte umsetzen sollen. Weder die Mietpreisbremse noch die anschließenden Nachbesserungen haben die gewünschte Wirkung erzielt. Die Mietpreise sind weiter gestiegen. Eine richtige Neubauoffensive dagegen würde helfen. Aber die Politik reguliert weiter und setzt so die partnerschaftliche Zusammenarbeit in der sozialen Marktwirtschaft leichtfertig aufs Spiel – hierdurch bekommen wir die Lage auf den deutschen Wohnungsmärkten nicht in den Griff. Dieser politische Wettbewerb um die stärksten Eingriffe, der eher einem Wahlkampf gleicht und keine sinnvollen Ziele mehr verfolgt, muss endlich aufhören. Es gibt nur einen Weg, die Zeit bis zur Wohnraumvollversorgung zu überbrücken: Ein Wohngeld für alle bedürftigen Gruppen der Bevölkerung. Und daran anschließend brauchen wir verbindliche Maßnahmenpakete der Länder für mehr Wohnungsbau.“

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Tue, 30 Jul 2019 11:15:00 +0200 StadtentwicklungWohnen
Erhöhung des Wohngelds: ZIA kritisiert Bundesländer Berlin, 29.07.2019 – Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, kritisiert, dass die Bundesländer die mit dem Wohngeldstärkungsgesetz verbundene Erhöhung des Wohngelds ab 2020 nicht mittragen wollen. „Solange die starke Mietpreisentwicklung anhält und die passenden Maßnahmen für mehr bezahlbaren Neubau in Deutschland ausbleiben, ist das Instrument des Wohngelds für Haushalte mit niedrigem Einkommen von zentraler Bedeutung für die Menschen“, sagt ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Das Wohngeld darf nicht ins Stocken geraten. Die Forderung des Bundesrats, dass die finanziellen Auswirkungen des Gesetzes vom Bund allein getragen werden sollen, können wir nicht nachvollziehen. Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist eine Aufgabe, bei der wir alle anpacken müssen – auch die Bundesländer.“

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Mon, 29 Jul 2019 16:47:00 +0200 StadtentwicklungWohnen
Stadtentwicklungsplan Wohnen: Fokus auf Neubau statt auf Regulierung Berlin, 24.07.2019 – Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, begrüßt die Forderung des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller Nachbesserungen beim Stadtentwicklungsplan Wohnen vorzunehmen. Unter anderem weise der Plan, den Berlins Bausenatorin Katrin Lompscher (Linke) ausgearbeitet hat, nicht genug Flächen für den Wohnungsneubau aus. „Der Fokus muss deutlich auf den Neubau gelegt werden“, sagt Niclas Karoff, Sprecher der ZIA-Region Ost. „Angesichts einer weiterwachsenden Hauptstadt bleibt der Bedarf nach entsprechenden Wohnungen in den kommenden Jahren hoch. Wir brauchen deutliche Signale an die Investoren, denn ohne privates Engagement werden wir die ambitionierten Ziele beim Wohnungsbau nicht stemmen können. Eine stärkere Nutzung von Vorkaufsrechten und weitere Regulierungen wie der Mietendeckel oder eine Verschärfung der Mietpreisbremse verschlimmern die Situation, weil sie lediglich die Symptome behandeln und eine abschreckende Wirkung nach außen erzielen.“

Der ZIA begrüßt darüber hinaus, dass sich der Stadtentwicklungsplan Wohnen zur Leipzig Charta bekennt – und damit zu den Prinzipien der kompakten Stadt und zum Vorrang der Innenentwicklung. „In der Innenentwicklung liegt noch ein großes Flächenpotenzial für Berlin“, so Karoff. „Hier gehört eine intelligente Nutzungsmischung genauso dazu, wie attraktive Freiräume und Grünflächen.“

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Wed, 24 Jul 2019 14:39:00 +0200 RegionalStadtentwicklungWohnen
Baugenehmigungen: Handfeste Maßnahmen notwendig Berlin, 15.07.2019 – Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) wurde von Januar bis Mai 2019 in Deutschland der Bau von insgesamt 136 300 Wohnungen genehmigt. Dies seien 2,4 Prozent weniger Baugenehmigungen als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Zahl der genehmigten Mehrfamilienhäuser sei sogar um 4,1 Prozent gesunken. 

„Die neuesten Zahlen aus dem Statistischen Bundesamt zeigen einmal mehr: Wir brauchen endlich handfeste Maßnahmen zur Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum“, sagt Klaus-Peter Hesse, Sprecher der Geschäftsführung beim ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft. „Bürokratische Stolpersteine müssen abgebaut und die Digitalisierung in den Bauämtern vorangetrieben werden. Insbesondere für Kommunen würde mit der Digitalisierung eine deutliche Entlastung einhergehen – in Zeiten des Fachkräftemangels ein ganz entscheidender Faktor. Die wertvollen Ansätze aus der Baulandkommission müssen jetzt auch konsequent umgesetzt werden, um das Planen und Bauen zu beschleunigen und Bauland zu mobilisieren. Weitere Regulierungsideen stehen dem gemeinsamen Ziel im Weg. Sämtliche Prozesse rund um die Grundstücksvergabe, die Baulandausweisung und die Baugenehmigungs- und Planungsverfahren müssen vereinfacht werden. Dann sehen wir hoffentlich auch bald positivere Zahlen aus dem Statistischen Bundesamt“, so Hesse.

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Mon, 15 Jul 2019 8:49:00 +0200 StadtentwicklungWohnen
Gutachten der Wirtschaftsweisen setzt richtige Akzente Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA unterstützt die Vorschläge der Wirtschaftsweisen der Bundesregierung beim Thema CO2-Bepreisung. Klaus-Peter Hesse, Sprecher der ZIA-Geschäftsführung, erklärt: „Es ist richtig, dass der Sachverständigenrat die bisherigen Überlegungen beim Thema CO2-Bepreisung als zu kleinteilig kritisiert. Dadurch werden die auf europäischer Ebene vereinbarten Ziele verfehlt. Der Gebäudesektor hat seine Emissionen seit 1990 um rund 40 Prozent reduziert und will seinen Beitrag zum Klimaschutz auch weiter leisten. Dies muss aber immer im richtigen Mix aus Anreizen, Regulierung und Technologieoffenheit geschehen.“

Positiv zu werten sei, das im Gutachten formulierte langfristige Ziel eines europaweit einheitlichen CO2-Preises über alle Sektoren. Bis dahin soll als Übergangslösung in den bislang nicht vom europäischen Emissionshandel erfassten Sektoren Gebäude und Verkehr ein CO2-Preis etabliert werden. „Dieses Vorgehen ist aus unserer Sicht richtig“, sagte Hesse.

Er begrüßte auch, dass die Wirtschaftsweisen die spezifischen Rahmenbedingungen nennen, die im Gebäudesektor relevant sind und die beachtet werden müssen, damit ein CO2-Preis im unserem Sektor funktionieren kann. Dazu gehören u.a. die langen Investitionszyklen in der Immobilienwirtschaft sowie die begrenzten Kapazitäten im Bereich der Bauwirtschaft. Es gelte außerdem sicherzustellen, dass durch eine CO2-Bepreisung ausreichende Investitionsanreize bei Wohnungseigentümern geschaffen würden, und gleichzeitig eine Änderung des Nutzerverhaltens erreicht würde. „Aktuell bestehen insbesondere mietrechtliche Einschränkungen. Hier müssen Lösungen gefunden werden, an denen auch der ZIA aktuell arbeitet und wissenschaftliche Expertise einholt. Wir wollen hierdurch die spezifische Situation des Immobiliensektors und dessen Rolle in einem effizienten und sozial ausgewogenen Klimaschutz aufzeigen“, sagte Hesse.

Der ZIA lobte darüber hinaus auch die Forderung der Wirtschaftsweisen, mit der Bepreisung von CO2, eine effiziente Lenkungswirkung zu erzielen, um die Treibhausgase über Verhaltensanpassungen zu reduzieren. „Es ist darüber hinaus auch aus unserer Sicht richtig, bei den zusätzlichen Einnahmen der CO2-Bepreisung auf eine sozialausgewogene Komponente der Rückverteilung zu achten. Maßnahmen, wie etwa Prämien für den Austausch von Heizungen erleichtern nicht nur Verhaltensanpassungen, sondern machen das Thema für die Bevölkerung attraktiv“, so Hesse.

„Die Wirtschaftsweisen stellen fest, dass ein CO2-Preis nur gemeinsam mit zielgerichteten begleitenden Maßnahmen Sinn macht. Dies betont auch der ZIA. Dazu gehört insbesondere die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung. Jenseits des sozialen Ausgleichs sollte ein Teil des Aufkommens aus einer CO2-Bepreisung daher für gezielte Fördermaßnahmen und steuerliche Abschreibungsregeln eingesetzt werden, wie z.B. die Ausweitung von KfW-Förderprogrammen und der Verbesserung der steuerlichen Rahmenbedingungen für Mieterstrommodelle.“

Im Rahmen der Innovationspartnerschaft habe der ZIA bereits Vorschläge gemacht, wie CO2-Reduktion insbesondere im Bestand auf wirtschaftlich sinnvolle und technologieoffene Weise gelingen kann. Es gelte, diese Ideen und Vorschläge jetzt im Dialog und in einem intensiven Diskussionsprozess mit der Immobilienwirtschaft zu erörtern. Hierzu sind wir jederzeit gerne bereit“, so Hesse.

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Thu, 11 Jul 2019 16:30:21 +0200 Energie und Umwelt
Gutachten zur CO2-Bepreisung sind wichtige Orientierungspunkte Gutachten zur CO2-Bepreisung sind wichtige Orientierungspunkte

Berlin, 05.07.2019 – Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA begrüßt die heutige Vorstellung der durch das Bundesumweltministerium beauftragten Gutachten zu einer CO2-Bepreisung. ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner erklärt: „Die Gutachten geben uns einige richtige und wichtige Orientierungsmarken beim Thema CO2-Bepreisung. Völlig klar ist, dass die Immobilienbranche sich ihrer Verantwortung für den Klimaschutz bewusst ist. Schließlich ist der Gebäudesektor mit rund 40 Prozent für einen Großteil des CO2-Ausstoßes verantwortlich. “

Positiv an den beauftragten Gutachten sei, dass klar gestellt würde, dass die Einnahmen aus einer CO2-Bepreisung nicht in den Staatshaushalt fließen dürfen. Die Rückerstattung des Aufkommens aus einer CO2-Bepreisung an die in Deutschland lebenden Personen sei wichtig für die soziale Akzeptanz des Instruments. Mattner sagte: Positiv zu sehen ist aber auch, dass Unternehmen aus den Einnahmen bei klimafreundlichen Investitionen unterstützt werden sollen.“

Wichtig sei aber auch, so Mattner, dass jeder Sektor einzeln betrachtet werden müsse. Dies gilt vor allem angesichts der Tatsache, dass der Gebäudesektor seine Emissionen seit 1990 um rund 40  Prozent reduziert hat.  

Aus Sicht des ZIA könne eine CO2-Bepreisung nur ein Instrument eines klimapolitischen Instrumentenmixes im Gebäudesektor sein. Insbesondere könne eine CO2-Bepreisung als relativ marktwirtschaftliches Instrument dort Anreize zur CO2-Vermeidung setzen, wo diese am kostengünstigsten umgesetzt werden. „Für alle jetzt und künftig diskutierten Modelle, gilt es, auf die spezifischen Rahmenbedingungen und komplexen Wirkungsketten im Bereich des Gebäudesektors zu achten. Zu den noch zu diskutierenden Herausforderungen einer CO2-Bepreisung im Gebäudesektor gehört etwa das Investor-Nutzer- bzw. Vermieter-Mieter-Dilemma: Es gilt, sicherzustellen, dass einerseits durch eine CO2-Bepreisung ausreichende Investitionsanreize beim Eigentümer geschaffen werden. Gleichzeitig ist jedoch andererseits eine Änderung des Nutzerverhaltens notwendig, um Einsparungen zu erzielen“, erläuterte Mattner.

Man arbeite zudem intensiv daran, den Beitrag für den Klimaschutz zu leisten und zu erhöhen und wolle daher die Diskussionen im Klimakabinett eng begleiten. „Die Ministerin muss jetzt den Dialog zur Branche suchen, dort ist die Kompetenz zur Umsetzung der Strategie“, so Mattner.

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Thu, 04 Jul 2019 14:54:28 +0200 Energie und Umwelt
ZIA, GCSC und Savills gemeinsam für bessere Wasserversorgung Berlin, 03.07.2019 – Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, hat gemeinsam mit dem German Council of Shopping Centers und Savills im Rahmen des Tags der Immobilienwirtschaft eine Summe in Höhe von 15.000 Euro zur Unterstützung der Stiftung „WIR Water IS Right“ im Beisein von Bundesministerin Svenja Schulze übergeben. Die von Rolf Stahlhofen, unter anderem Sänger der „Söhne Mannheims“, ins Leben gerufene Stiftung setzt sich seit 2011 für die Wasserversorgung und sanitären Einrichtungen von Menschen in Katastrophengebieten und Entwicklungsregionen ein.

In Deutschland besteht das gemeinsame Ziel in den kommenden drei Jahren darin, bundesweit in 100 Shopping Centern und Handelsimmobilien 100 Wasserzapfanlagen zu installieren, sodass Besucher mit mehrfach verwendbaren Kunststoffflaschen selbstständig Trinkwasser abfüllen können. Von dem Erlös jeder Flasche werden in Afrika über die WIR-Stiftung Flaschen an Kinder und Bedürftige verschenkt – vor Ort unterstützt diese ebenso den Auf- und Ausbau der Versorgung mit Trinkwasser.

„Wir können als Immobilienwirtschaft unseren Teil dazu beitragen, den Menschen in ärmeren Regionen der Welt einen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu verschaffen“, sagt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA. „Dass wir dadurch auch noch bei der Reduzierung des weltweiten Plastikmülls mithelfen, unterstreicht den nachhaltigen Effekt, der hierdurch erzielt wird.“

Christine Hager, GCSC-Vorstandsvorsitzende erklärt hierzu: „Wir sind stolz darauf, dass unsere Initiative so eine positive Entwicklung im letzten halben Jahr genommen hat und freuen uns ganz besonders, dass wir mit Savills und dem ZIA weitere starke Partner gewinnen konnten.“ Täglich besuchen Millionen Menschen die gut 500 Shopping Center in Deutschland. Dieses Potential wollen die Akteure nutzen, um die nötige Aufmerksamkeit und Unterstützung für die WIR-Stiftung zu erzielen.

„Die Themen Nachhaltigkeit und Chancengleichheit spielen in allen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Segmenten eine immer wichtigere Rolle“, sagt Marcus Lemli, CEO Germany und Head of Investment Europe bei Savills. „Durch die Unterstützung der WIR-Initiative können wir Nutzer und Passanten dafür sensibilisieren, bewusster mit begrenzten Ressourcen und der Umwelt umzugehen sowie scheinbare Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen.“

Rolf Stahlhofen freute sich sichtlich gerührt über dieses Engagement aus der Immobilienwirtschaft und sagte abschließend: „Mit der Immobilienwirtschaft hat sich erstmals eine ganze Industrie zu uns bekannt und das bedeutet eine noch nie erreichte Aufmerksamkeit. Ich bin überwältigt von der Entwicklung im letzten halben Jahr, nachdem wir die Ehrung mit dem Europäischen Innovationspreis Handel des GCSC erfahren haben. Das macht viel Mut und Freude. Danke!“

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Wed, 03 Jul 2019 8:00:00 +0200 Sonstiges
Ergebnisse der Baulandkommission: Baulandpolitik muss intelligent werden
  • Neue Regulierung ist überflüssig
  •  Berlin, 02.07.2019 – Heute hat die Baulandkommission ihr Ergebnispapier in Berlin vorgestellt. Aus Sicht des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, finden sich darin gleichermaßen wertvolle Ansätze, um den bezahlbaren Bau von dringend benötigten Wohn- und Wirtschaftsimmobilien in Deutschland voranzutreiben, wie auch überflüssige. Einige Punkte könnten das Ziel aller Beteiligten gefährden. „Wir begrüßen die gemeinsam entwickelten Ideen, um Planen und Bauen zu beschleunigen und Bauland zu mobilisieren. Es ist sehr wichtig, dass die Kommunen als Umsetzer Unterstützung von uns allen erhalten. Dafür muss die Baulandpolitik intelligent werden, neue zusätzliche Regulierungen hätten wir in einer Kommission, die beschleunigen soll, aber nicht erwartet", erklärt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA.

    Intelligentere Prozesse zur Entlastung der Kommunen

    „Die Kommunen haben einen ernstzunehmenden Fachkräftemangel. Wir sollten gar nicht erst versuchen, die Personaldecke kurzfristig aufzustocken. Viel wichtiger ist es, die Prozesse und Abläufe so effizient zu gestalten, dass die bestehenden Mitarbeiter entlastet werden“, meint Mattner. Dafür sei es entscheidend, die bürokratischen Stolpersteine und Unwägbarkeiten auf Bundes- und Landesebene abzubauen und die Digitalisierung voranzutreiben. „Die Vereinfachung, Automatisierung und Effizienzsteigerung von sämtlichen Prozessen rund um Grundstücksvergabe, Baulandausweisung und Baugenehmigungs- sowie Planungsverfahren muss konsequent umgesetzt werden“, so Mattner.

    Keine falschen Eingriffe

    Der ZIA warnt jedoch vor weiteren Eingriffen in das Eigentum etwa durch den Ausbau und die Verstetigung von Vorkaufsrechten. „Vorkaufsrechte können ein sinnvolles Mittel für Kommunen etwa zum Infrastrukturausbau sein. Aber die bestehende Gesetzeslage reicht aus. Weitere Ausweitungen könnten dazu führen, dass seriöse Marktteilnehmer, die bezahlbare Flächen schaffen wollen, durch kommunale Eingriffe ausgebremst werden“, ergänzt Mattner. Ebenso soll jetzt der unbeplante Innenbereich erstmalig mit Sektoralplänen überzogen werden. Mehr Erbbaurechte erschweren die Platzierung von Projekten und führen zu weniger Bauten.

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    Tue, 02 Jul 2019 15:39:15 +0200 Stadtentwicklung
    ZIA stellt dritten Innovationsbericht vor Berlin, 01.07.2019 – Der Innovation Think Tank des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, hat im Rahmen des Tags der Immobilienwirtschaft den dritten ZIA-Innovationsbericht vorgestellt. Aus rund 80 eingegangenen Bewerbungen hat die Jury unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Russo, Partner der goetzpartners Management Consultants, insgesamt 16 Best-Practice-Innovationen ausgewählt, die im Innovationsbericht vorgestellt werden. „Die Vielfalt an innovativen Ideen, mit denen sich die Unternehmen befassen, ist bemerkenswert“, sagt Martin Rodeck, Vorsitzender des ZIA Innovation Think Tank. „Spätestens mit diesem Bericht und anhand der Qualität und der Themenvielfalt der Einreichungen lässt sich feststellen: Innovation ist in der Immobilienwirtschaft angekommen – und zwar über alle Unternehmensgrößen hinweg – von Startups über junge, kleinere Unternehmen bis hin zu den großen, etablierten Playern.“

    In diesem Jahr wurden insbesondere aus dem Bereich der Prozessdigitalisierung zahlreiche Einreichungen verzeichnet und auch Blockchain-Lösungen standen im Fokus der Bewerbungen. „Es ist schon erstaunlich, wie stark sich das Mindset der Branche in den letzten drei Jahren verändert hat“, so Prof. Peter Russo, Jury-Vorsitzender des Innovationsberichts. „Das Wissen um die Einsatzmöglichkeiten von technologischen Lösungen ist viel verbreiteter. Auch die Kooperationen zwischen PropTechs beziehungsweise Startups und Corporates hat zugenommen. Die nächsten Jahre werden deutlich zeigen, dass die gesamt deutsche Immobilienwirtschaft längst aufgehört hat zu zögern. Aus Herausforderungen sind die Chancen der digitalen Transformation geworden.“

    Die Jury setzte aus folgenden Mitgliedern des ZIA-Innovation Think Tank zusammen: Dr. Manfred Alflen (Aareon), Eike Becker (Eike_Becker Architekten), Andy Dietrich (Strategiekollegen), Klaus Freiberg (Vonovia), Prof. Dr. Christian Glock (Technische Universität Kaiserslautern), Andreas Göppel (noventic), Christof Hardebusch (immobilienmanager), Dr. Thomas Herr (CBRE), Thorsten Krauß (UNDKRAUSS), Gerald Kremer (Credit Suisse Asset Management), Dr.-Ing. Peter Mösle (Drees & Sommer),  Michael Müller (Deloitte Deutschland), Dr. Claudia Nagel (KIWI), Martin Rodeck (EDGE Technologies GmbH), Christian Schulz-Wulkow (EY Real Estate), Alexander Ubach-Utermöhl (blackprintpartners) und Kai Zimprich (JLL).

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    Mon, 01 Jul 2019 10:32:27 +0200 Innovation und Digitalisierung
    ZIA begrüßt Einrichtung des nationalen BIM-Kompetenzzentrums Berlin, 28.06.2019 – Die planen-bauen 4.0 Gesellschaft zur Digitalisierung des Planens, Bauens und Betreibens mbH hat den Zuschlag für die Einrichtung und den Betrieb des nationalen BIM-Kompetenzzentrums erhalten. Dieses soll den Bund dabei unterstützen, die Digitalisierung des Bauwesens zu optimieren, zu intensivieren und zu etablieren.

    „Die Einrichtung des BIM-Kompetenzzentrums ist ein wichtiger Schritt, um das Digitale Bauen in Deutschland voranzutreiben“, sagt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, und Gründungsgesellschafter von planen-bauen 4.0. „Im Ausbau der digitalen Infrastruktur liegt großes Potenzial, um Planungs- und Bauprozesse zu beschleunigen. Eine digitale Bauakte etwa ermöglicht eine bessere Zusammenarbeit zwischen allen am Bauprozess beteiligten Akteuren von der Planung bis zur Bauabnahme. Durch die Weiterentwicklung des BIM werden Mehrfacheingaben durch die jeweils beteiligten Fachplaner vermieden, Arbeitsabläufe effizienter und Planungs- und Ausführungsqualitäten gesteigert. Das Potenzial, das sich hieraus für die Entlastung angespannter Großstädte und Ballungsregionen ergibt, muss entlang der gesamten Wertschöpfungskette – Planen, Bauen und Betreiben – gehoben werden.“

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    Fri, 28 Jun 2019 9:58:00 +0200 Innovation und Digitalisierung
    Tag der Immobilienwirtschaft: Bevölkerung wünscht sich aktive Rolle von Investoren
  • 54,7 Prozent der Bundesbürger glauben nicht, dass der Staat effizienter und schneller Wohnungen bauen kann als private Unternehmen
  • Instrument der Enteignung lehnen 63 Prozent der Bundesbürger ab
  • Fast jeder Zweite ist der Ansicht, dass ein Mietendeckel zu weniger Investitionen in den Wohnungsneubau führt
  • Klimaschutzpolitik: Enormes Einsparpotenzial, wenn alle mitmachen
  • Berlin, 26.06.2019 – Mehr als jeder zweite Bundesbürger (55,9 Prozent) wünscht sich eine aktive Rolle von Investoren, wenn es um die Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum in Deutschland geht. Dies ist ein Ergebnis aus einer repräsentativen Civey-Umfrage in Auftrag des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, anlässlich des Tags der Immobilienwirtschaft 2019. „Damit stellt sich ein Großteil der Bevölkerung gegen die teils investorenfeindliche Politik, die durch Ideen wie den Mietendeckel oder die Enteignungsdebatte angefeuert werden“, so ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Die öffentliche Hand kann die aktuell angespannten Märkte nicht allein lösen. Und offensichtlich ist dieser Ansicht auch die deutsche Bevölkerung. Private Investoren spielen für die Stadtentwicklung eine entscheidende Rolle. Privatwirtschaftliches Engagement ist ein wichtiges Fundament für die Stadt der Zukunft.“

    Darüber hinaus glaubt mehr als die Hälfte (54,7 Prozent) der Bundesbürger nicht, dass der Staat effizienter und schneller Wohnungen bauen kann als private Unternehmen. „Es gibt zahlreiche Beispiele, wo öffentliche und private Wohnungsunternehmen partnerschaftlich zusammenarbeiten und gemeinsam erfolgreich Projekte in vielen Standorten Deutschlands entwickeln“, sagt Mattner. „Daher sollte es vielmehr um die Frage gehen: wie können wir gemeinsam – Privatwirtschaft und öffentliche Hand – schneller und kostengünstiger bauen?“ Die Einführung einer digitalen Bauakte, die Vereinfachung des Baurechts durch die Einführung einer Muster-Hochhausrichtlinie nach dem Vorbild Österreichs oder die einheitliche Bundesbauordnung seien nur drei konkrete Beispiele aus den 28 Vorschlägen des ZIA, wie Planungs- und Baugenehmigungsprozesse beschleunigt und flexibilisiert werden könnten. „Es braucht ein ganzes Orchester an unterschiedlichen Maßnahmen für eine wirkliche Bauoffensive“, fordert Mattner. „Dazu zählen auch die Erhöhung der linearen AfA und die Senkung der Grunderwerbsteuer.“

    Dass ein Instrument wie der Mietendeckel nicht Teil dieses Orchesters ist, sehen 45,7 Prozent der Bundesbürger. Fast jeder Zweite ist demnach der Ansicht, dass ein Mietendeckel zu weniger Investitionen in den Wohnungsneubau führt. „Der Mietendeckel ist ein Beleg für Politikversagen in Berlin und schadet letztlich den jetzigen Mietern und zukünftigen Bewohnern einer Stadt am meisten“, so Mattner. „Denn dadurch werden Investitionen und Modernisierungen, die wir dringend brauchen, verhindert. Nicht zuletzt verstößt ein Mietendeckel gegen die Berufsfreiheit gewerblicher Vermieter und gegen die grundgesetzlich gewährleistete Vertragsfreiheit beider Mietvertragsparteien.

    Der Berliner Deckel mit einer Absenkung der Miete führe nach der Enteignungsregel des Grundgesetzes automatisch zur Entschädigung. „Wie schon bei der Enteignungsdebatte hat sich hier Berlin verrannt, denn wie will das Land diese Mittel aufbringen?“

    Auch das Instrument der Enteignung wird von 63 Prozent der Bundesbürger abgelehnt. „Die Menschen haben ein gutes Gespür dafür, bei welchen Vorschlägen es sich um klassische Symbolpolitik unter rechtlich und finanzpolitisch zweifelhaftem Einsatz von Steuergeldern handelt, die niemanden weiterbringen“, sagt Mattner. „Mit diesem Mittelaufwand, der besser in Fördermaßnahmen für den Neubau oder das Wohngeld investiert werden sollte, wird keine einzige neue Wohnung geschaffen. Niemand investiert in eine Stadt, wenn dort Enteignung droht.“

    Klimaschutzpolitik der Bundesregierung noch nicht zu Ende gedacht

    Der ZIA fordert anlässlich des Tags der Immobilienwirtschaft zudem, dass die Themen zur Erreichung der Klimaschutzziele wieder auf die politische Tagesordnung kommen. „Nach der Absetzung der Gebäudekommission, der Verschiebung der CO2-Bepreisung und des vorgelegten Klimaschutzgesetzes müssen wir feststellen, die bisherigen Maßnahmen der Bundesregierung reichen nicht“, so ZIA-Vizepräsident Thomas Zinnöcker, Vorsitzender der ZIA Task Force Energie. „Es fehlt vor allem an der ganzheitlichen Betrachtung der Immobilienbranche, die sehr vielschichtig ist und in der unterschiedlichste Akteure wirken. Eine Konzentration auf Wärmeschutz im Neubau springt zu kurz.“

    So ist beispielsweise das Verbraucherverhalten für den effizienten Umgang mit Energie sehr wichtig. Die Bevölkerung steht diesem Thema laut der Umfrage offen gegenüber. Mit über 60 Prozent ist die Mehrheit der Bundesbürger überzeugt davon, dass Energiesparen Zuhause ein starker Hebel ist beziehungsweise sein könnte, um die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen. „Das Einsparpotential im Gebäude ist enorm“, so Zinnöcker. „Digitalisierung kann ganz erheblich zur Erreichung der Klimaziele beitragen. Digitale Helfer und Apps werden den Verbrauch im eigenen Haushalt zunehmend transparent machen und vor allem zeitnah eine Rückmeldung zum eigenen Verhalten liefern. Preiswerte und einfache Maßnahmen haben Potential, einen großen Beitrag zur CO2-Reduktion zu leisten. Das erkennt man allein schon daran, dass fast die Hälfte der deutschen Bevölkerung (47,2 %) keinen regelmäßigen Heizungscheck durchführt, um Energiekosten zu sparen.“

    Eine deutliche Mehrheit der Bürger unterstützt finanzielle Instrumente zur CO2-Reduktion. Sie befürworten entweder „höhere Abgaben für Schadstoffemissionen“ (31,8 %) oder „steuerliche Vorteile bei geringen Emissionen“ (25,2 %). „Wir halten es grundsätzlich für sinnvoll, CO2 einen Preis zu geben und Klimaschutzaktivitäten konsequent auf die Größe CO2 auszurichten“, so Zinnöcker. Gleichzeitig müsse aber ein mögliches CO2-Bepreisungsmodell die besonderen Rahmenbedingungen im Gebäudesektor berücksichtigen – vor allem das Investor-Nutzer-Dilemma, die langfristigen Investitionszyklen und den sozialen Ausgleich. „Wir brauchen ein Gesamtkonzept“, so Zinnöcker. „Die Ziele sind klar, aber nun gilt es, gemeinsam mit allen Beteiligten die richtigen Wege zu finden. Politik, Immobilienwirtschaft, Mieter und Eigentümer können beitragen und müssen Teil der Lösung sein. Der ZIA steht dafür bereit und hat bereits einen Instrumenten-Mix vorgeschlagen, mit dem sich erhebliche Mengen CO2 einsparen lassen. Dazu zählt auch die längst überfällige steuerliche Abschreibung der Gebäudesanierung.“

    Ein kostenloser Heizungscheck für die Bürgerinnen und Bürger oder eine Informationsoffensive zu den digitalen Möglichkeiten zur Energieeinsparung – all das kann helfen, die Klimaziele im Gebäudesektor zu erreichen. „Die Menschen sind grundsätzlich bereit dazu, Energie zu sparen und die Instrumente liegen auf dem Tisch – es fehlt jedoch noch an der konkreten politischen Unterstützung.“

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    Wed, 26 Jun 2019 11:30:00 +0200 Energie und UmweltStadtentwicklungWohnen
    Grundsteuerreform: ZIA plädiert für Anwendung des einfachen Modells Berlin, 25.06.2019 – Zur 1. Lesung des Gesetzes zur Reform der Grundsteuer am Donnerstag im Deutschen Bundestag erklärt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft:

    „Zwar gibt es im aktuellen Regierungsentwurf Vereinfachungen. So soll etwa ein zwischenzeitlich enthaltener, aber nicht nachvollziehbarer und gesellschaftspolitisch schwieriger Metropolzuschlag wieder fallengelassen werden – das ist vernünftig. Auch wurden bei gemischt genutzten Grundstücken und Wirtschaftsimmobilien verfahrenstechnische Anwendungsfragen reduziert, indem hier ausschließlich das Sachwertverfahren zur Anwendung kommen soll. Auf den ersten Blick eine Verfahrensvereinfachung, jedoch führt dies beispielsweise zu dem abstrusen Ergebnis, dass eine identische Wohnung unterschiedlich bewertet wird, abhängig davon, ob es sich um eine Wohnung in einem reinen Wohngebäude oder aber in einem Wohnhaus mit gemischter Nutzung handelt. Dieser Fall würde bei einem Flächenmodell beispielsweise zu einem gleichen Bewertungsergebnis führen.

    Im Ergebnis sind wir noch weit entfernt von einem einfachen und bürokratiearmen Bundesgesetz. Der Entwurf ist auch für Wohnimmobilien noch immer komplex und streitanfällig. So ist beispielsweise die Einbeziehung der Bodenrichtwerte bei der Grundsteuer weiterhin problematisch, denn das aktuelle Verfahren zur deren Ermittlung ist weder transparent noch rechtssicher. Die im Steuerrecht dringend notwendige gerichtliche Überprüfbarkeit ist bisher nicht möglich. Darüber hinaus stellen die Bodenrichtwerte eine Herausforderung insbesondere bei Wohnimmobilien in Metropolregionen dar, da sich diese zuletzt sehr dynamisch entwickelt haben.

    Grundsätzlich wäre ein einfaches bundesweit geltendes Bewertungsrecht die anzustrebende Lösung. In dieser Situation begrüßen wir die angedachte Länderöffnungsklausel. Denn hierdurch bekommen zumindest einzelne Länder die Möglichkeit, die Grundsteuer in Form eines einfachen und unbürokratischen Flächenmodells zu erheben. Der Aufwand zur Bewertung nach dem Flächenmodell wäre um ein Vielfaches geringer. Bei der Überlegung die Länderöffnungsklausel zu nutzen, sollten die Länder somit auch bedenken, dass bei der Anwendung des Flächenmodells weniger Steuergelder für die Ermittlung der Bemessungsgrundlage ausgegeben werden müssten. Mit Blick auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern wäre das Flächenmodell somit klar im Vorteil. Jeder Euro, der bei der Ermittlung weniger ausgegeben wird, steht am Ende der öffentlichen Hand und damit dem Bürger mehr zur Verfügung. Entsprechend ermuntern wir, der für die Öffnungsklausel erforderlichen Grundgesetzänderung zuzustimmen – alle profitieren davon, nicht zuletzt die Kommunen.

    Darüber hinaus ist es entscheidend, die Aufkommensneutralität einzuhalten – selbst in haushaltspolitisch schwierigen Lagen müssen die Kommunen dieses politische Versprechen einhalten.“

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    Tue, 25 Jun 2019 15:05:24 +0200 Kapitalmarkt und Steuern
    Gebäudesanierung: ZIA appelliert an den Bundesrat Berlin, 25.06.2019 – Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, appelliert – gemeinsam mit über 40 weiteren Verbänden – an die Ministerpräsidenten der Länder, sich über den Bundesrat für die Umsetzung der steuerlichen Fördermöglichkeit für energetische Gebäudemodernisierungen einzusetzen. Ein entsprechender Brief wurde heute am Rande der Wirtschaftsministerkonferenz an den nordrhein-westfälischen Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart und den bayerischen Wirtschafts- und Energiestaatssekretär Roland Weigert übergeben. Pinkwart und Hubert Aiwanger, stellvertretender Ministerpräsident Bayerns und Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, hatten die Einführung einer solchen Maßnahme vor wenigen Wochen öffentlich von der Bundesregierung gefordert.

    „Die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung fordert der ZIA seit mehreren Jahren“, so ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Hier steckt enormes Potenzial, um die Energiewende im Gebäudesektor zu stemmen und die Klimaziele zu erreichen – sie schließt eine große Lücke im Programm zur Vermeidung von CO2. Dieses Instrument wirkt zielgenau und hat ihr Vorbild in der Abschreibung für Denkmäler, wo sie sich seit Jahrzehnten bewährt hat.“

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    Tue, 25 Jun 2019 10:47:44 +0200 Energie und UmweltKapitalmarkt und Steuern
    Baugenehmigungen: Baupolitik ist eingeschlafen Berlin, 19.06.2019 – Laut Statistischem Bundesamt ist die Zahl der Baugenehmigungen von Januar bis April 2019 in Deutschland um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückgegangen. Die Zahl der Baugenehmigungen für Zweifamilienhäuser sei um 5,2 Prozent, die Zahl der genehmigten Mehrfamilienhäuser um 0,5 Prozent gesunken.

    „Die Zahlen sprechen einmal mehr eine deutliche Sprache: Die Baupolitik in Deutschland ist größtenteils eingeschlafen“, sagt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft. „Offenbar schreckt Regulierung ab. Mietpreisdeckel und Modernisierungsstopp werden noch weitere Tribute fordern. Wenn das bezahlbare Wohnen und Bauen zur sozialen Frage unserer Zeit erklärt wird, dann braucht es auch die hierzu passenden Instrumente. Das bedeutet unter anderem: Stopp der Grunderwerbsteuer-Rallye der Bundesländer, Einführung der digitalen Bauakte und Erhöhung der linearen AfA. Bis das alles zieht, hilft nur ein besseres Wohngeld statt Regulierung. Wir haben Vorschläge geliefert, die Politik muss diese nur aufgreifen.“

    Die 28 Vorschläge des ZIA zur Beschleunigung bei Stadtentwicklung, Planung und Bau finden Sie unter diesem LINK.

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    Wed, 19 Jun 2019 13:58:00 +0200 Stadtentwicklung