ZIA: Zentraler Immobilien Ausschuss https://www.zia-deutschland.de/rss.xml Unsere Meldungen als RSS-Feed de-de ZIA: Zentraler Immobilien Ausschuss https://www.zia-deutschland.de/typo3conf/ext/lf_base/Resources/Frontend/build/assets/images/logo_rss_zia.jpg https://www.zia-deutschland.de/rss.xml TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss ZIA-Akademie startet mit neuem Semester-Programm ins erste Halbjahr 2020 Die Akademie des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA,  hat ihr neues Seminar-Programm vorgelegt. Nach dem Neustart der ZIA-Akademie im vergangenen Jahr sind dieses Mal über 30 verschiedene Seminare zu den fünf großen Themenkomplexen Projektentwicklung und Assetmanagement, Kommunikation und Digitalisierung, Energy- und Smart-Building, HR und Organisation sowie Finanz- und Kapitalmarkt im Angebot.

ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner sagte: “Wir als ZIA haben stets den Anspruch, unseren Mitgliedern höchste Qualität zu bieten, sei es bei Veranstaltungen mit Spitzenpolitikern, Expertengesprächen auf höchstem Niveau oder eben bei der ZIA-Akademie. Dieses Angebot hat unter anderem den Vorteil, dass wir den Teilnehmern die Besten aus der Branche als Referenten bieten können.“

Er wies zudem darauf hin, dass die ZIA-Akademie ihren wichtigen Beitrag dazu leiste, dass die Menschen in der Immobilienwirtschaft befähigt werden, innovative Entwicklungen aktiv mitzugestalten und neues Wissen zu erlernen.

Der Claim der Akademie lautet „Mehr Wissen. Mehr Wert“. Die Akademie versteht sich dabei als Talentschmiede für die Experten von morgen und vermittelt Know-how vom Grundlagenwissen bis hin zur Spezialkenntnis.

Das vollständige Programm für das Frühjahrs-Semester 2020 finden Sie hier: https://zia-cloud.de/data/public/206bd3

Weitere Informationen zur Akademie auch unter: https://www.zia-deutschland.de/zia-akademie/

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Tue, 21 Jan 2020 14:46:37 +0100 SonstigesVerband Intern
Hohe Zahl von Baugenehmigungen: Immobilienwirtschaft braucht Fachkräfte Laut Statistischem Bundesamt ist von Januar bis November 2019 in Deutschland der Bau von insgesamt 319.200 Wohnungen genehmigt worden. Dies waren 0,2 Prozent oder 600 Wohnungen mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser ist um 1,5 Prozent gestiegen, während die Zahl der Baugenehmigungen für Zweifamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser um jeweils 0,9 Prozent angestiegen ist. 

„Diese Zahlen sind erfreulich und gehen in die richtige Richtung, um mehr Wohnraum zu schaffen. Um sie zu stabilisieren müssen weiterhin noch viele Reformen wie z.B. Verfahrenserleichterungen erfolgen. Sie zeigen aber auch, dass die Nachfrage groß ist, gerade auch nach Fachkräften am Bau, aber auch nach Fachleuten in den Bauämtern“, sagt Dr. Andreas Mattner, Präsident des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft. „Es braucht also nicht nur schnellere Planungs- und Baugenehmigungsverfahren – etwa durch eine stärkere Digitalisierung und mehr Personal bei den Genehmigungsbehörden – sondern darüber hinaus auch eine klug gesteuerte Zuwanderung von Fachkräften nach Deutschland.“

Die Immobilienbranche als einer der wichtigsten Wirtschaftssektoren Deutschlands mit einer hohen gesellschaftlichen Verantwortung sei auf Fachkräfte angewiesen, um die angespannten Märkte in vielen Städten Deutschlands in den Griff zu bekommen, so Mattner weiter. „Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das zum 1. März 2020 in Kraft tritt, ist ein wichtiger Schritt hin zu einer deutlichen Erleichterung und Entbürokratisierung für die Unternehmen der Branche.“

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Tue, 14 Jan 2020 15:40:48 +0100 StadtentwicklungWohnen
Green Deal: ZIA sieht hohen Investitionsbedarf für Gebäudesektor Berlin, 14.01.2020 – Vor dem Hintergrund des heute als Teil des European Green Deal in Brüssel vorgestellten Sustainable Europe Investment Plan rechnet der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, mit einem Investitionsbedarf von rund 100 Milliarden Euro jährlich bis 2030 in Gebäude und Anlagentechnik. Hinzu kommen Mehrkosten in Höhe von jährlich bis zu 34 Milliarden Euro – je nach Szenario und angestrebter Reduktion von CO2. „Die Ziele des Green Deal für den Gebäudesektor formulieren eine gewaltige Aufgabe, bei der alle Akteure an einem Strang ziehen müssen“, so ZIA-Vizepräsident Jochen Schenk. „Wichtig ist, dass alle Nutzungsarten berücksichtigt werden und der Blick nicht bei Wohnimmobilien aufhört.“

Laut der dena-Gebäudestudie sind bei einer CO2-Reduktion von 80 Prozent beziehungsweise 95 Prozent mit einem Technologiemix zusätzlich Investitionen in Höhe von 14 Milliarden Euro jährlich erforderlich. Wenn die Ziele allein mit Elektrifizierung erreicht werden sollen, schraubt sich dieser Wert hoch auf 30 Milliarden Euro beziehungsweise 34 Milliarden Euro für eine CO2-Reduktion von 95 Prozent.

„Angesichts dieser Zahlen ist das private Engagement der Schlüssel, um die Klimaziele zu erreichen“, so Schenk. „Es ist daher nur folgerichtig, dass die Kommission die hohe Bedeutung von privaten Investitionen berücksichtigt. Damit der Kapitalmarkt seiner Lenkungswirkung auch gerecht werden kann, braucht es intelligente und marktgerechte Regelungen, die bei allen weiteren politischen Vorhaben im Vordergrund stehen müssen – insbesondere bei der anstehenden Überprüfung der aktuellen Kapitalmarktregulierung, aber auch bei der Einführung neuer Bankenregeln aus Basel.“

Mit dem Sustainable Europe Investment Plan legt die Europäische Kommission fest, aus welchen Quellen der enorme Kapitalbedarf für neue Technologien und klimaschutzfreundliche Projekte stammen soll. Ziel der Kommission ist dabei, bis 2030 öffentliche und private Investitionen in Klimaprojekte von mindestens einer Billion Euro zu mobilisieren. Im Vergleich zu anderen Sektoren sieht sie den größten Investitionsbedarf im Gebäudesektor. Hier seien zusätzliche Investitionen in Höhe von etwa 120 Milliarden Euro für Wohngebäude und 75 Milliarden Euro für Gebäude der öffentlichen Hand und des Dienstleistungssegments notwendig, um die Energie- und Klimaziele für 2030 zu erreichen.

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Mon, 13 Jan 2020 16:15:21 +0100 Energie und UmweltEuropa
ZIA begrüßt Flächenorientierung einzelner Länder bei Grundsteuer und fordert Nachbesserung bei Mieterstrom Medienberichten zufolge streben Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher und der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil bei der Grundsteuer-Berechnung ein Alternativmodell an, das stärker flächenorientiert ist, aber Bodenwertzonen beinhalten kann. „Dass einzelne Bundesländer bei der künftigen Berechnung der Grundsteuer offensichtlich vom wertabhängigen Scholz-Modell abrücken und eigene Lösungen suchen, können wir nur begrüßen“, sagt Dr. Andreas Mattner, Präsident des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft. „Sinnvollerweise finden bereits intensive Beratungen zwischen den Ländern statt, um durch ein möglichst einfaches Modell den Verwaltungsaufwand für die Steuerpflichtigen und die Finanzverwaltung im Rahmen zu halten.“

Gewerbesteuerinfektion muss vermieden werden

Darüber hinaus, so betonte Weil dem Vernehmen nach, werde noch in dieser Legislaturperiode ein Gesetz verabschiedet, mit dem aktuelle gewerbesteuerliche Risiken für Wohnungsunternehmen vermieden werden sollen, wenn diese Mieterstrommodelle anbieten. „Die angedachten Änderungen bei den steuerlichen Rahmenbedingungen dürfen allerdings nicht nur für Wohnungsunternehmen gelten, sondern müssen sich auch auf alle anderen Immobilienunternehmen – und auch sämtliche Nutzungsarten – beziehen. Gerade bei Wirtschaftsimmobilien besteht enormes Potenzial“, sagt Mattner. „Aktuell drohen regelmäßig gewerbesteuerliche Mehrbelastungen, wenn die Einnahmen von Immobilienunternehmen durch gewerbliche Einkünfte ‚infiziert‘ werden – etwa durch die Erzeugung und Einspeisung von erneuerbaren Energien am Gebäude. Wenn man die ambitionierten Klimaschutzziele erreichen will, muss das Steuerrecht entsprechend angepasst werden.“

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Mon, 13 Jan 2020 14:39:03 +0100 Kapitalmarkt und SteuernStadtentwicklung
SPD-Vorstoß für Bodenwertzuwachssteuer geht zu Lasten der Wohnungssuchenden Der ZIA Zentrale Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der deutschen Immobilienwirtschaft, lehnt die Forderungen der SPD-Spitze nach einer Bodenwertzuwachssteuer entschieden ab.

ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner sagte: „Der Vorschlag ist praktisch eine Wohnungsbausteuer. Damit werden diejenigen bestraft, die für Wohnraum in Deutschland sorgen. Das ist nicht im Interesse der vielen Wohnungssuchenden.“

Mattner ergänzte: „Die Menschen werden erkennen, wer ihnen neue Wohnungen schaffen will und wer dies verhindern will.“

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Fri, 20 Dec 2019 20:19:49 +0100 StadtentwicklungWohnen
Mehr Rechtssicherheit im Gewerbemietrecht durch NRW-Vorschlag Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, begrüßt den heutigen Beschluss des Bundesrats, den Gesetzentwurf des Landes Nordrhein-Westfalen zur Neuregelung des Schriftformerfordernisses im Mietrecht in den Bundestag einzubringen.

„Die Praxis der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass ein ursprünglich zum Schutz für Erwerber von Immobilien gedachtes Gesetz sich zu einem immer negativeren Gesetz für Mieter, aber auch selbst für Vermieter, entwickelt hat“, so Dr. Hinrich Thieme, Vorsitzender des ZIA-Ausschusses Recht.

Der im Zusammenhang mit dem Schriftformerfordernis entwickelte Grundsatz der Urkundeneinheit führe derzeit dazu, dass der schriftliche Mietvertrag auch sämtliche Anlagen und auch wiederum Anlagen von Anlagen enthalten müsse. Absprachen, die lediglich in einer E-Mail getroffen wurden, brächten den gesamten Vertrag in Gefahr.  „Häufig ist die Einhaltung des Schriftformerfordernisses zum Vorwand genommen worden, einen unliebsamen Mietvertrag vorzeitig zu kündigen“, sagt Thieme. „Es gibt eine große Rechtsunsicherheit, da derzeit oft langfristig geschlossene Mietverträge mit Verweis auf das Schriftformerfordernis gekündigt oder nachverhandelt werden.“

Der ZIA unterstützt ausdrücklich den nun von NRW vorgelegten Gesetzentwurf zur Neuregelung des Schriftformerfordernisses „Durch die vorgeschlagenen Änderungen wird deutlich mehr Rechtssicherheit geschaffen und dafür gesorgt, dass die Regelung wieder dem ursprünglich beabsichtigten Erwerberschutz dienen kann“, so Thieme. Die in dem Gesetzentwurf enthaltene Lösung einer zeitlich begrenzten Kündigungsmöglichkeit nur für den Erwerber entspricht bereits früheren Forderungen des ZIA.“ Thieme mahnt aber zugleich an, dass die Überlegungs- und Ausübungsfrist von drei Monaten auf zwei Monate verkürzt werden sollte. Zusätzlich forderte er, die Regelung auch auf bereits abgeschlossene Mietverträge zu erweitern – im Gegensatz zum Gesetzentwurf, der vorsieht, lediglich solche Verträge von der Änderung zu erfassen, die nach der Gesetzesänderung abgeschlossen werden.

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Fri, 20 Dec 2019 15:18:01 +0100 HandelStadtentwicklung
Mietrecht: Aktuelle Maßnahmen verschärfen die Lage für zahlreiche Mieterinnen und Mieter Berlin, 20.12.2019 – Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, kritisiert die aktuellen politischen Maßnahmen zum Mietrecht, wodurch sich die Situation für zahlreiche Mieterinnen und Mieter weiter verschärfen wird. Hintergrund ist die gestrige Abstimmung im Deutschen Bundestag zum Gesetzentwurf zur Verlängerung des Betrachtungszeitraums für ortsübliche Vergleichsmieten sowie die bereits Mitte dieser Woche im Bundestag behandelte Verlängerung der Mietpreisbremse.

„Maßnahmen wie diese leisten einen Bärendienst für viele Mieterinnen und Mieter“, sagt ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Die Verlängerung des Betrachtungszeitraums für die ortsübliche Vergleichsmiete von vier auf sechs Jahre wirkt sich am stärksten in den guten Wohnlagen aus. Es werden diejenigen entlastet, die sich ohnehin schon die höchsten Mieten leisten können. Andererseits wird sich diese Manipulation des Mietspiegels auf die Bewertung sämtlicher Mietwohnungen in den betroffenen Märkten und deren Finanzierung auswirken. Das trifft die gesamte Volkswirtschaft sowie Sparanlagen vieler Menschen, die indirekt oder direkt in Wohnimmobilien investiert sind. Die Verzerrung der Datengrundlage durch die Verlängerung des Betrachtungszeitraums wird nichts daran ändern, dass wir zur Entlastung der Märkte sinnvolle Maßnahmen zur Planungs- und Baubeschleunigung brauchen. Steigende Mietpreise sind ein Symptom von anhaltender Knappheit in einigen Städten, dagegen hilft nur die Erweiterung des Angebotes für alle Bevölkerungsschichten“, so Mattner.

Mit der Mietpreisbremse verhalte es sich ähnlich. „Eine neuerliche Verlängerung um fünf Jahre stellt einen weiteren erheblichen Markteingriff dar, der auch auf seine Wirksamkeit hin überprüft werden muss“, so Mattner. „Erst zum 1. Januar ist das Mietrechtsanpassungsgesetz in Kraft getreten. In Verbindung mit der Verlängerung des Betrachtungszeitraums führt diese Häufung sicherlich nicht dazu, dass die Bautätigkeit ansteigt. Natürlich braucht es auch ausreichendes Personal, aber vor allem braucht es die passenden Rahmenbedingungen und eine Atmosphäre, die das Bauen auch zulässt.“

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Fri, 20 Dec 2019 8:22:00 +0100 Wohnen
Vermittlungsausschuss: Politik vernachlässigt Potenzial der energetischen Sanierung Berlin, 18.12.2019 – Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat hat sich heute auf den von einer Arbeitsgruppe zuvor ausgehandelten Kompromiss zum Klimapaket geeinigt, der unter anderem einen nun höheren CO2-Preis vorsieht. „Auch wenn sich dieses Zertifikatesystem allein auf Wärme bezieht und damit nur ein Teil des Energieverbrauchs der Immobilie erfasst wird, so ist dies doch ein wirtschaftlich und klimapolitisch richtiger Lösungsansatz“, sagt Dr. Andreas Mattner, Präsident des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft. „Durch ein sektorales, nationales Emissionshandelssystem mit Mindest- und Höchstpreis wird ein planbarer und glaubwürdiger Preispfad etabliert. Bei der Ausgestaltung des Emissionshandelssystems sollte jedoch übergangsweise zwischen den Sektoren differenziert werden – Verkehr und Gebäude unterscheiden sich deutlich in Preiselastizitäten und Vermeidungskosten. Und es bleibt auch dabei, dass wir langfristig eine europäische, wenn nicht sogar eine globale Lösung finden müssen, um die Klimaziele zu erreichen.“

Abschreibung zur Energetischen Sanierung gerät zur Mogelpackung

Der ZIA zeigt sich allerdings enttäuscht von den beschlossenen steuerrechtlichen Maßnahmen des Klimapakets. „CO2-Bepreisung kann nur ein Baustein eines ganzheitlichen Konzepts sein und braucht ein intelligentes Zusammenspiel mit weiteren begleitenden Maßnahmen“, so Mattner. „Die Politik vernachlässigt die Schaffung von Anreizen bei den steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten von Investitionen in die energetische Gebäudesanierung. Aktuell sind im Beschluss Anreize leider ausschließlich bei zu eigenen Wohnzwecken genutzten Gebäuden vorgesehen, die ja bereits von der KfW-Förderung profitieren und dann eine weitere Förderung ausschließen. Damit würde nicht ein Euro Abschreibung mehr investiert, sämtliche durch Firmen gehaltene Wohnungen und alle Wirtschaftsimmobilien bleiben auf der Strecke. Eine flächendeckende Emissionsminderung ist nur zu schaffen, wenn steuerliche Anreize für Sanierungsmaßnahmen auch für gewerblich oder zu fremden Wohnzwecken genutzte Wohn- und Wirtschaftsimmobilien eingeführt werden. Man darf nicht dem Irrglauben unterliegen, Wirtschaftsimmobilien müssten nicht klimagerecht saniert werden. Auf diese Weise vergibt man ein großes Potenzial an CO2-Einsparmöglichkeiten – allein schon vor dem Hintergrund von rund drei Millionen Nichtwohngebäuden der Wirtschaft und der öffentlichen Hand in Deutschland. Eventuelle Steuerausfälle werden teilweise durch die Sanierungsbautätigkeit kompensiert. Auch beispielsweise bei Mieterstrommodellen und der Einführung von Ladeinfrastrukturen braucht es eine zeitgemäße Anpassung des Steuerrechts. Denn hier bestehen aktuell Hemmnisse durch eine drohende gewerbesteuerliche Infektion.“

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Wed, 18 Dec 2019 13:47:00 +0100 Energie und UmweltKapitalmarkt und Steuern
EU-Taxonomie schießt über das Ziel hinaus Berlin, 13.12.2019 – Medienberichten zufolge haben sich Vertreter des Europäischen Parlaments und des unter der finnischen Ratspräsidentschaft stehenden Rates der Europäischen Union auf eine Taxonomie-Verordnung geeinigt, wonach allgemein verbindlich festgelegt wird, welche Investments in der EU als nachhaltig gelten. Der Kompromiss umfasst einige bisher äußerst kontrovers diskutierte Punkte, wie etwa die Verpflichtung für alle Produkte – also auch solchen, die nicht als nachhaltig angeboten werden – anzugeben, ob sie im Sinne der Taxonomie nachhaltig sind oder nicht. Anders als das Parlament hatten Rat und auch Kommission eine solche Pflicht lediglich für als nachhaltig beworbene Produkte verlangt.

„Die Taxonomie ist ein wichtiger Baustein des Sustainable Finance Action Plan, um Kapitalströme in nachhaltige Investments zu lenken“, sagt Burkhard Dallosch, Vorsitzender des ZIA-Ausschusses Finanzierung. „Der EU-Gesetzgeber ist mit der Maßgabe, alle Produkte zur Taxonomie-Angabe zu verpflichten, jedoch über das Ziel hinausgeschossen. Daher liegt jetzt ein besonderes Augenmerk auf den noch nicht final feststehenden Taxonomie-Kriterien im Bereich Immobilien, die marktgerecht und praktikabel ausgestaltet werden müssen. Die bisherigen Vorgaben sind deutlich zu streng und die Anwendung der sehr komplexen Evaluierungskriterien viel zu detailliert und aufwendig. Denn selbst Gebäude, die hohen Energieeffizienzstandards genügen und eine gute CO2-Bilanz aufweisen, würden nach jetzigem Stand nicht unter die Taxonomie fallen. Die Taxonomie droht als Papiertiger zu enden, durch den die erhofften Anreize gerade nicht gesetzt werden können.“

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Fri, 13 Dec 2019 12:16:00 +0100 Kapitalmarkt und Steuern
Diversity: 51 Prozent der Unternehmen fehlt es an klarer Verantwortlichkeit Berlin, 12.12.2019 Nur in zwei Prozent der Unternehmen aus der Immobilienwirtschaft liegt die strategische Verantwortung des Themas Diversity auf Ebene der Geschäftsführung. In 45 Prozent der Unternehmen findet der Dialog hierzu vor allem punktuell und auf ad-hoc Basis statt – 51 Prozent verfügen sogar über keine klaren Verantwortlichkeiten in diesem Bereich. Zu diesen Ergebnissen kommt die von PwC im Auftrag des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, durchgeführte Studie „Diversity is good for growth“. Die Studie verbindet Befragungsergebnisse von 138 Unternehmen aus der Immobilienbranche mit einem Überblick der bereits vorhandenen Erkenntnisse zum Erfolgsfaktor von „Diversity & Inclusion“ in der Unternehmenswelt.

„Beim Thema Diversity liegt die Immobilienwirtschaft im internationalen Vergleich und gemessen an anderen Wirtschaftszweigen zurück“, so Bärbel Schomberg, ZIA-Vizepräsidentin und Vorsitzende des ZIA-Ausschusses Diversity. „Hier gibt es dringenden Nachholbedarf – zumal unsere Branche in großem Maße vom Fachkräftemangel betroffen ist. Diese Zahlen bestätigen den richtigen Weg, den wir gehen, das Thema weiter in die Unternehmen zu tragen. Wir dürfen den Blick für die Zukunft nicht verlieren und müssen auf die hohe Bedeutung von Diversity für den geschäftlichen Mehrwert aufmerksam machen.“

Fehlende Innovationskraft bei fehlender Diversität

Wer die Innovationskraft mangels diverser Teams und inklusiver Arbeitsformen verliert, werde laut Studie die herausragenden Talente nicht binden können. Wer die Anforderungen zukünftiger Generationen nicht in den Produkten reflektiert, werde am Markt langfristig nicht erfolgreich sein. Denn die Business-Relevanz von Diversity für Unternehmen sei eindeutig: Wer diese Themen strategisch integriert und gezielt im Unternehmen verankert, profitiere von Geschäftserfolg und Wachstum – eine „Diversity & Inclusion“-Kultur steigere zentrale Kennzahlen wie Mitarbeiter-Engagement, Kundenorientierung und Innovationskraft. Diese Hebelwirkung findet die Studie auch in der Immobilienbranche: Wer „Diversity & Inclusion“ als strategische Querschnittsaufgabe versteht, werde mit besseren Unternehmenskennzahlen belohnt: So berichten Unternehmen, die einen höheren Reifegrad in diesem Bereich aufweisen, von einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit, geringeren Fluktuation und höheren Kundenzufriedenheit. Auch ein stärkeres Umsatzwachstum hinge hiermit zusammen. Über die Hälfte der Antworten stammen von Vorstandsmitgliedern oder Geschäftsführenden, neben HR- und D&I-Beauftragten. Die meisten Antworten kommen aus den Bereichen Beraten (28 Prozent), Betreiben & Vermieten (25 Prozent), sowie Investieren (18 Prozent) und Erstellen (17 Prozent). Die Befragung wurde im Zeitraum September bis November 2019 durchgeführt.

Die Studie führt darüber hinaus Beispiele von Unternehmen auf, die als Best Practice für „Diversity & Inclusion“ herangezogen werden können und liefert konkrete Handlungsempfehlungen und Anregungen, wie dieser Bereich erfolgreich im Unternehmen verankert werden kann, um das Potenzial der Vielfalt zu maximieren.

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Thu, 12 Dec 2019 10:00:00 +0100 CSR / Diversity
ZIA: Mietendeckel-Gesetz verstößt gegen die Interessen von Mietern und Vermietern Angesichts der heutigen Anhörung zum Mietendeckelgesetzentwurf und der 1. Lesung des Gesetzes am Donnerstag sagt der Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, Dr. Andreas Mattner: „Es ist bedauerlich zu sehen, wie eine Landesregierung so sehr gegen die Interessen von Mietern und Vermietern verstößt. Menschen, die nach Berlin kommen wollen, werden noch schwieriger eine Wohnung finden als bisher. Einkommensschwache Mieter konkurrieren dann mit einkommensstarken Mietern um die die Restbestände. Das alles führt zu Unfrieden.“

Zudem sei der wirtschaftliche Schaden für die Hauptstadt immens, so Mattner weiter. Er wies auch auf die vom Senat berechneten Kosten durch Verwaltungsaufbau und Mindereinnahmen in Gesamthöhe von rund 837 Millionen Euro hin. „Es ist vollkommen unverständlich, warum man ein Gesetz macht, für dessen Kosten man immerhin rund 4.000 neue Wohnungen bauen könnte. Ganz zu schweigen von der offensichtlichen Verfassungswidrigkeit des Gesetzentwurfs. Da die Senatorin selber dazu rät, die eingesparte Miete besser zurückzulegen, ist auch ihr klar, dass sie ein Gesetz auf den Weg bringt, das keinen Bestand vor den Richtern des Bundesverfassungsgerichts haben wird.“

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Wed, 11 Dec 2019 17:17:21 +0100 RegionalStadtentwicklungWohnen
Ambitionierter Green Deal der EU funktioniert nur mit Innovationspartnerschaft Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, sieht den heute von der EU-Kommission präsentierten Green Deal weitestgehend positiv. ZIA-Vizepräsident Thomas Zinnöcker sagte: „Der höchst ambitionierte Plan zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2050 wird nur aufgehen, wenn jetzt alle Player mitwirken. Die Ziele stellen für die Wirtschaft einen enormen Kraftakt dar, der nur mit politischer Flankierung gelingen wird. Unsere langjährige Forderung nach einer Europäischen Innovationspartnerschaft zur Klimapolitik ist hierbei ein wichtiger Schritt und mit dem heute vorgeschlagenen Europäischen Klimapakt auf einem guten Weg.  Die Immobilienwirtschaft ist sich ihrer klimapolitischen Verantwortung bewusst und bereit, die massive Transformationsaufgaben in Deutschland und Europa mitzugestalten.“

Das heute angekündigte europaweite Häuser-Renovierungsprogramm böte zudem zahlreiche Möglichkeiten, für die Immobilienwirtschaft ihre Kompetenz zu zeigen, so Zinnöcker weiter. „Gerne bringen wir uns in den Stakeholder-Dialog für die ‚New initiative on renovation in 2020‘ ein.“ 

Jochen Schenk, ebenfalls ZIA-Vorstandsmitglied, forderte außerdem, dass der Deal „wirtschaftlich vernünftig“ gestaltet werden müsse. „Die Kostenvorstellungen von einer Billion Euro sind immens. Dies wird nicht nur durch aufgestockte EU-Fonds erreicht werden. Sehr sinnvoll ist es deshalb, die Ausweitung des Europäischen Emissionshandelssystems auf weitere Sektoren, vor allem den Gebäudesektor, zu prüfen. Aus unserer Sicht wäre ein EU-weiter Handel mit CO2-Zertifikaten auch im Gebäudesektor ein wirtschaftlich sinnvoller und wirksamer Weg zur Reduktion der Treibhausgase.

Die Ankündigung eines neuen Europäischen Investitionsplans versteht Schenk als Komplementierung der aktuellen Sustainable Finance Strategie. „Es ist sinnvoll, bisherige Schwächen des aktuellen EU Sustainable Finance Action Plans zu beseitigen und punktuell neue Impulse zu setzen, so etwa den Ausbau beim verpflichtenden Reporting zu Nachhaltigkeitsinformationen. Wir brauchen neben Transparenz aber insgesamt banken- und kapitalmarktrechtliche Rahmenbedingungen, die das Engagement von professionellen und privaten Investoren in grüne Investitionen attraktiver machen und dadurch weiter steigern. Wir müssen hierzu auch über Erleichterungen sprechen und nicht nur über immer weitere komplexe Regulierung.“

Die neue Kommissionspräsidentin von der Leyen hatte die Pläne für den Green Deal am Mittag in Brüssel vorgestellt.

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Wed, 11 Dec 2019 15:08:22 +0100 Energie und UmweltEuropa
ZIA: Mietendeckel-Gesetz verstößt gegen die Interessen von Mietern und Vermietern Angesichts der heutigen Anhörung zum Mietendeckelgesetzentwurf und der 1. Lesung des Gesetzes am Donnerstag sagt der Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, Dr. Andreas Mattner: „Es ist bedauerlich zu sehen, wie eine Landesregierung so sehr gegen die Interessen von Mietern und Vermietern verstößt. Menschen, die nach Berlin kommen wollen, werden noch schwieriger eine Wohnung finden als bisher. Einkommensschwache Mieter konkurrieren dann mit einkommensstarken Mietern um die die Restbestände. Das alles führt zu Unfrieden.“

Zudem sei der wirtschaftliche Schaden für die Hauptstadt immens, so Mattner weiter. Er wies auch auf die vom Senat berechneten Kosten durch Verwaltungsaufbau und Mindereinnahmen in Gesamthöhe von rund 837 Millionen Euro hin. „Es ist vollkommen unverständlich, warum man ein Gesetz macht, für dessen Kosten man immerhin rund 4.000 neue Wohnungen bauen könnte. Ganz zu schweigen von der offensichtlichen Verfassungswidrigkeit des Gesetzentwurfs. Da die Senatorin selber dazu rät, die eingesparte Miete besser zurückzulegen, ist auch ihr klar, dass sie ein Gesetz auf den Weg bringt, das keinen Bestand vor den Richtern des Bundesverfassungsgerichts haben wird.“

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Wed, 11 Dec 2019 15:08:22 +0100 StadtentwicklungWohnen
Vermittlungsausschuss zum Klimapaket: Energetische Sanierung statt Mogelpackung Berlin, 09.12.2019 – „Der Vermittlungsausschuss kann jetzt nochmal ein deutliches Signal setzen und die steuerlichen Anreize für mehr Klimaschutz auch auf Vermietungs- und Wirtschaftsimmobilien ausweiten“, sagt Dr. Andreas Mattner, Präsident des Zentralen Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft. Der heute Abend tagende Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat befasst sich mit dem Gesetz zur Umsetzung des Klimaschutzprogramms 2030 im Steuerrecht und insbesondere mit der Finanzierung der vorgesehenen Steuerbegünstigung für energetische Gebäudesanierungsmaßnahmen. Hierbei hatten die Länder eine Kompensation der erwarteten Steuerausfälle gefordert.

„Bislang wird mit dem selbst genutzten Wohneigentum nur einem kleinen Teil des Immobiliensektors ein Anreiz zur Sanierung gesetzt“, so Mattner. „Außen vor bleiben die Wohnungen aller Unternehmen und alle Gewerbeimmobilien – das war nie gewollt. Für die Selbstgenutzten gibt es zudem die KfW-Förderung. Um die klimapolitisch gesetzten Ziele zu erreichen, brauchen wir aber eine ganzheitliche Betrachtung des Gebäudesektors, sonst wird das Ganze zur Mogelpackung. Eventuelle Steuerausfälle werden teilweise durch die Sanierungsbautätigkeit kompensiert. Neben der klassischen Sanierungstätigkeit muss beispielsweise auch für Mieterstrommodelle und die Einführung von Ladeinfrastrukturen eine zeitgemäße Anpassung des Steuerrechts vorgenommen werden.“

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Mon, 09 Dec 2019 12:14:12 +0100 Energie und UmweltKapitalmarkt und Steuern
ZIA unterstützt Berliner Demonstration gegen Mietendeckel Berlin, 09.12.2019 – Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, begrüßt die heutige Kundgebung eines breiten Bündnisses der Berliner Bau- und Wohnungswirtschaft, der Kleinvermieter und sonstiger Betroffener gegen den Berliner Mietendeckel. Der Sprecher der ZIA-Region Ost, Niclas Karoff, sagte: „Es ist gut, dass die Betroffenen des unsinnigen Mietendeckelgesetzes auf die Straße gehen. Es muss deutlich werden, wie sehr dieses Gesetz die Wirtschaft und auch die Mieter und Vermieter in der Stadt negativ betreffen wird.“

Das Problem in Berlins angespanntem Wohnungssektor seien nicht die Bestandsmieten, sondern das knappe Wohnraumangebot. Hier müsse man ansetzen, indem mehr Wohnungen entstehen, so Karoff weiter. Der Mietendeckel sei als Instrument jetzt schon absehbar keine Lösung.

„Abgesehen von der ungeklärten Verfassungskonformität des Gesetzentwurfs, spitzt sich mit dem Mietendeckel die Lage auf dem Wohnungsmarkt weiter zu. Der Mietendeckel verhindert Modernisierungen und führt mittelfristig zu Wohnungen, die nicht instandgehalten werden können. Die Sanierung einer Wohnung kostet (je nach Größe und Zustand) rund 25.000 Euro, von einer energetischen Sanierung der Wohnhäuser ganz zu schweigen. Dafür muss eine moderate Mieterhöhung möglich sein, damit sowohl Mieter als auch Vermieter und die Umwelt profitieren können“, sagte Karoff.

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Mon, 09 Dec 2019 9:40:00 +0100 RegionalStadtentwicklungWohnen
Klimaschutzprogramm im Steuerrecht: ZIA fordert Nachbesserung Berlin, 29.11.2019 – Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, fordert eine Nachbesserung beim Gesetz zur Umsetzung des Klimaschutzprogramms 2030 im Steuerrecht. Diesem hatte der Bundesrat in seiner heutigen Sitzung nicht zugestimmt und den Vermittlungsausschuss angerufen. Grund dafür ist insbesondere die bislang zwischen Bund und Ländern noch nicht geklärte Frage der Finanzierung der vorgesehenen Steuerbegünstigung für energetische Gebäudesanierungsmaßnahmen. Die Länder fordern eine Kompensation der erwarteten Steuerausfälle.

Unabhängig von der Finanzierungsfrage muss das Gesetz dringend auch Vermietungs- und Wirtschaftsimmobilien erfassen, um die klimapolitisch gewollte Zielstellung zu erreichen. Denn bisher wird mit dem selbst genutzten Wohneigentum nur einem Teil des Immobiliensektors ein Anreiz zur Sanierung gesetzt. „Wir brauchen jetzt nicht nur eine finanzielle Einigung für die Wohneigentumssanierung, sondern auch eine weitsichtige Anpassung des steuerrechtlichen Rahmens für die gesamte Immobilienwirtschaft. Neben der klassischen Sanierungstätigkeit muss beispielsweise auch für Mieterstrommodelle und die Einführung von Ladeinfrastrukturen eine zeitgemäße Anpassung des Steuerrechts vorgenommen werden“, so ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Deutschland kann es sich nicht leisten, noch länger auf die vom ZIA seit Jahren geforderte und von der Politik versprochene steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung zu verzichten, wenn es die Klimaziele erreichen will. Hier steckt enormes Potenzial, um die Energiewende im Gebäudesektor zu stemmen und die Klimaziele zu erreichen – sie schließt eine große Lücke im Programm zur Vermeidung von CO2.“

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Fri, 29 Nov 2019 12:45:02 +0100 Energie und UmweltKapitalmarkt und Steuern
Über 400 Teilnehmer beim ZIA-Innovationskongress Berlin, 28.11.2019 „Wir dürfen nicht mehr die Getriebenen sein, sondern müssen die Treiber von Innovationen werden.“ Mit diesen Worten begrüßte Dr. Andreas Mattner, Präsident des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, die mehr als 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim heutigen ZIA-Innovationskongress. „Hier treffen sich die innovativsten Köpfe der Immobilienwirtschaft. Der Innovationskongress ist wie kein zweites Event in der Branche geeignet, den fundierten Austausch rund um Transformation, Digitalisierung und Innovation zu fördern. Nahezu alle Nutzungsarten der Immobilienwirtschaft sind hiervon betroffen – und mit ihnen die Arbeitswelten für die Menschen.“

Mit hochkarätigen Gästen – darunter Linda Teuteberg MdB, Generalsekretärin der FDP, ging es unter dem diesjährigen Motto „Der Mensch im Fokus – Wege zur Innovation“ auch um den vorherrschenden Fachkräftemangel in der Immobilienwirtschaft. „In einer Branche, die wie so viele andere über Fachkräftemangel klagt, gilt:  Wir müssen die jungen Arbeitskräfte für unsere Branche begeistern, stehen dabei aber natürlich im Wettbewerb mit anderen großen und bedeutenden volkswirtschaftlichen Branchen“, so Mattner. „Wir müssen uns die Frage stellen, wie sich unsere Branche die Arbeit von morgen vorstellt: Die Stichworte lauten hierbei: Wohlbefinden, Flexibilität und Miteinander.“

Passend hierzu wird auf dem Innovationskongress auch eine neue von PwC im Auftrag des ZIA durchgeführte Diversity-Studie vorgestellt. Diese verbindet Befragungsergebnisse von 138 Unternehmen aus der Immobilienbranche mit einer breiten und überzeugenden Datenlage zum Erfolgsfaktor „Diversity & Inclusion“ in der Unternehmenswelt.

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Thu, 28 Nov 2019 10:17:00 +0100 CSR / DiversityInnovation und Digitalisierung
IW-Gutachten zeigt: Mietendeckel verschärft die soziale Ungleichheit in Deutschland Berlin, 26.11.2019 „Der Mietendeckel schießt in seinem gesamten Konstrukt wirtschaftlich und sozialpolitisch völlig am Ziel vorbei.“ So kommentiert Dr. Andreas Mattner, Präsident des Zentralen Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, das Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft im Auftrag der CDU-Fraktion Berlin zum geplanten Berliner Mietendeckel. Dieses kommt zu dem Schluss, dass sich – basierend auf den Erfahrungen in anderen Ländern – der Mietendeckel schädlich auf Mieter und Vermieter sowie den Wirtschaftsstandort Berlin auswirkt. „Es ist gut, dass die Berliner CDU der emotionalen Diskussion mit deutlichen Zahlen und Daten begegnet“, sagt Mattner. Auch vor dem heutigen Beschluss des Berliner Senats zum Mietendeckel sei dies der richtige Weg. „Sehenden Auges rennt die Berliner Politik gegen die Wand und versucht das verfassungsmäßig höchst zweifelhafte Produkt in die Realität umzusetzen.“

Mietendeckel hat sehr wohl negative Auswirkungen auf den Neubau

„Das Gutachten zeigt, welch desaströsen wirtschaftlichen Schäden die Einführung des geplanten Mietendeckels anrichtet“, so Mattner weiter. „Die Lage auf dem Wohnungsmarkt spitzt sich weiter zu, die Konkurrenz um die knappen Wohnungen wird noch größer und dann profitieren noch diejenigen, die ohnehin schon über ein höheres Einkommen verfügen. Der Mietendeckel verhindert Modernisierungen und führt mittelfristig zu Wohnungen, die nicht instandgehalten werden können. Das ist Politik auf dem Rücken von kleinen und großen Vermietern sowie den Mietern. Die Behauptung von Befürwortern des Mietendeckels, dass hierdurch mehr Neubauten entstehen würden, ist schlichtweg falsch – so zeigt es auch das Gutachten. Denn das Vertrauen in die Politik schwindet, Investoren ziehen sich zurück und die Lücke zwischen benötigten Neubauten und realisierten Projekten wird dadurch noch größer. Eine Entlastung am Wohnungsmarkt ist hierdurch nicht in Sicht – ganz im Gegenteil: Der Mietwohnungsmarkt verkleinert sich sogar.“

Mietendeckel führt zu schleichender Enteignung

Laut Gutachten ginge bei rund 70 Prozent der Mietwohnungen bei Wiedervermietung eine Mietabsenkung um rund 25 Prozent einher. Bei 40 Prozent der inserierten Mieten würde es auch Absenkungen in gleicher Höhe bei Bestandsmieten geben. „Das nennt man schleichende Enteignung“, so Mattner. „Die wirtschaftlichen Folgen dieser Vernichtung von volks- und marktwirtschaftlichem Kapital, Immobilienbeständen und letztlich auch Existenzen sind nicht absehbar.“

Neubau wird mit sträflichem Leichtsinn vernachlässigt

Es sei ein gutes Zeichen, dass gegen das Berliner Mietendeckelgesetz nun mit einer abstrakten Normenkontrollklage vorgegangen werden soll. Denn hierdurch werde das Gesetz vor dem Bundesverfassungsgericht auf seine Rechtmäßigkeit hin überprüft. „Die klaren Verstöße aufgrund der Nicht-Zuständigkeit des Landes Berlin werden so deutlich aufgezeigt“, sagt Mattner. „Das bringt Rechtssicherheit für Mieter und Vermieter und man kann nur hoffen, dass sich der Berliner Senat dann auf den Neubau konzentrieren wird, der in dieser Stadt seit Jahren mit sträflichem Leichtsinn vernachlässigt wird.“

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Tue, 26 Nov 2019 11:28:00 +0100 Wohnen
ZIA: CDU-Beschluss bringt Rechtssicherheit für Vermieter und Mieter Berlin, 23.11.2019 – Der Zentrale Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, begrüßt den Beschluss des CDU-Parteitags die CDU/CSU-Bundestagsfraktion aufzufordern, gegen das Berliner Mietendeckelgesetz mit einer abstrakten Normenkontrollklage vorzugehen.

ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner sagte: „Es ist gleichermaßen ein Etappensieg für Mieter und Vermieter. Wir brauchen eine klare Kante gegen die Politik des Berliner Senats um die Funktionsfähigkeit des sozialen Mietrechts aufrecht zu erhalten. Es ist nicht auszudenken, was zulasten der Mieter passiert, wenn erst nach Jahren feststeht, alle Mietzahlungen waren verfassungswidrig. Insofern freuen wir uns über diesen Beschluss und hoffen, dass den nicht verfassungskonformen Vorstellungen bald ein Ende bereitet werden wird.“

Eine Normenkontrollklage werde zeitnah vor dem Bundesverfassungsgericht das Mietendeckelgesetz auf ihre Rechtmäßigkeit überprüfen und hoffentlich die klaren Verstöße des Gesetzes, wie die Nicht-Zuständigkeit des Landes Berlin für einen Mietendeckel, deutlich beurteilen.

Matter erklärte weiter, dass der Mietendeckel die Mechanismen der sozialen Marktwirtschaft außer Kraft setzen würde. „Schon einmal hat die Planwirtschaft im Wohnungsmarkt zu sichtbarem Verfall, zu Modernisierungsstau und zu enormem Wohnungsmangel geführt. Diesen Fehler muss man nicht wiederholen.“

Mit einer Normenkontrollklage werde es schnell Rechtssicherheit für Mieter und Vermieter geben, die dem sozialen Frieden diene, so Mattner.

Die über 1.000 Delegierten des Parteitags hatten dem Antrag der Landesverbände Berlin und Hamburg mit dem Titel „Mieterinnen und Mieter wirklich schützen - ‚Mietendeckel‘ stoppen!“ mit großer Mehrheit zugestimmt.

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Fri, 22 Nov 2019 12:38:18 +0100 Wohnen
Sinkende Baugenehmigungen: Regulatorik zeigt Wirkung Berlin, 20.11.2019 Laut Statistischem Bundesamt sei von Januar bis September 2019 in Deutschland der Bau von 257.900 Wohnungen genehmigt worden – 1,9 Prozent weniger Baugenehmigungen als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. „Auch wenn sich die Zahl der genehmigten Wohnungen im längeren Zeitvergleich auf einem insgesamt hohen Niveau befindet, so ist es doch zu wenig, um die Situation zu entlasten“, so Dr. Andreas Mattner, Präsident des Zentralen Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft. „Von einer Neubauoffensive sind wir nach wie vor weit entfernt, zumal die Politik am Regulierungsrad stetig weiterdreht. Das hochregulierte Umfeld in Deutschland zeigt Wirkung: Baugenehmigungs- und Planungsprozesse dauern zu lange, Akteure müssen sich durch 16 verschiedene Landesbauordnungen kämpfen und das Beschleunigungsgesetz im Baubereich lässt weiter auf sich warten.“

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Wed, 20 Nov 2019 9:07:00 +0100 Wohnen