ZIA: Zentraler Immobilien Ausschuss https://www.zia-deutschland.de/rss.xml Unsere Meldungen als RSS-Feed de-de ZIA: Zentraler Immobilien Ausschuss https://www.zia-deutschland.de/typo3conf/ext/lf_base/Resources/Frontend/build/assets/images/logo_rss_zia.jpg https://www.zia-deutschland.de/rss.xml TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Mietendeckel: Berlin mauert sich ein Berlin, 18.06.2019 – Zum heute verkündeten Beschluss des rot-rot-grünen Berliner Senats, den sogenannten Mietendeckel einzuführen, wonach die Mieten für fünf Jahre nicht erhöht werden dürfen, erklärt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft:

„Sollte der Mietendeckel in ein Gesetz gegossen werden, wäre dies ein Zeichen von Politikversagen in der Hauptstadt. Er sorgt dafür, dass die Personen, die sich teure Wohnungen leisten können, nun auf den Markt der günstigen Wohnungen drängen. Das ist Politik gegen bezahlbares Wohnen. Das ist Politik gegen die Mieterinnen und Mieter. Über Berlin schwebt das Damoklesschwert der Enteignung, des Vorkaufsrechts und der immer stärkeren Regulierung – statt sich auf das Wesentliche, die Schaffung von bezahlbarem Wohnen, zu konzentrieren.

Für den Neubau erweist der Berliner Senat einen Bärendienst. Man wird sich in Zukunft zweimal überlegen, ob man in Berlin oder besser woanders investieren will. Die Hauptstadt mauert sich ein, die politische Landschaft verunsichert Investoren, auf die Berlin dringend angewiesen ist.“

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Tue, 18 Jun 2019 13:58:02 +0200 Stadtentwicklung
ZIA begrüßt Einigung bei Grundsteuer Berlin, 17.06.2019 – Zur Einigung des Koalitionsausschusses bei der Reform der Grundsteuer erklärt ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner:

„Mit Blick auf die 14 Milliarden Euro Grundsteuereinnahmen für die Kommunen und angesichts der vorgegebenen Frist vom Bundesverfassungsgericht begrüßen wir, dass es zu einer Einigung gekommen ist. Ebenso ist zu begrüßen, dass nun auch die Länderöffnungsklausel Einzug finden soll. Denn dadurch bekommen zumindest einzelne Länder die Möglichkeit, die Grundsteuer in Form eines einfachen und unbürokratischen Flächenmodells zu erheben. Für die hierfür erforderliche Grundgesetzänderung ermuntern wir zur Zustimmung – alle profitieren davon, nicht zuletzt die Kommunen.

Der zuletzt von Bundesfinanzminister Olaf Scholz vorgelegte Entwurf enthielt zwar Erleichterungen für Wohnimmobilien, war jedoch immer noch komplex. Denn insbesondere unter verwaltungsökonomischen Aspekten wäre dieser schwierig umzusetzen gewesen. Zwar hatten sich bereits Verbesserungen für Wirtschaftsimmobilien ergeben, von einem einfachen Gesetz war man jedoch noch weit entfernt. Jetzt wird es insbesondere auf die derzeit noch unbekannten Änderungen ankommen. Darüber hinaus ist es entscheidend, die Aufkommensneutralität einzuhalten – selbst in haushaltspolitisch schwierigen Lagen müssen die Kommunen dieses politische Versprechen umsetzen.“

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Mon, 17 Jun 2019 10:03:00 +0200 Kapitalmarkt und Steuern
Politik setzt auf das falsche Mittel: Enteignung schadet Berlin Berlin, 14.06.2019 – Vor dem Hintergrund der an die Berliner Innenverwaltung übergegebenen Unterschriften-Liste durch die Initiatoren des Volksbegehrens zur Enteignung von Immobilienkonzernen erklärt Niclas Karoff, Sprecher der ZIA-Region Ost:

„Es müsste jedem klar sein: Enteignungen schaffen keine einzige neue Wohnung. Stattdessen würden dem dringend benötigten Neubau die finanziellen Ressourcen entzogen. Zudem bleibt offen, wie der sehr hohe finanzielle und personelle Aufwand, der durch eine Übernahme der betroffenen Wohnungen in Berlin entstehen würde, gewährleistet werden könnte.

Enteignung und Investitionen passen nicht zusammen. Die Forderung nach Enteignung suggeriert Bürgerinnen und Bürgern fälschlicherweise, dass hierdurch bezahlbarer Wohnraum erhalten wird. Dabei liegen die Durchschnittsmieten von privaten Wohnungsunternehmen mit mehr als 3.000 Wohnungen in Berlin schon heute im Berliner Durchschnitt. Im Bereich der Neuvermietungen liegen die Werte dieser privaten Unternehmen unter den Berliner Durchschnittswerten.

Richtig wäre es stattdessen, sämtliche Energie in die Ausweisung von passenden Grundstücken und Flächen zur Entwicklung von neuem und bezahlbarem Wohnraum zu legen. Der Berliner Senat sollte sich daher durch eine Unterschriften-Aktion nicht zu falschem Handeln gezwungen sehe

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Fri, 14 Jun 2019 15:49:27 +0200 RegionalWohnen
Einigung bei Grundsteuer: ZIA pocht auf Aufkommensneutralität Berlin, 14.06.2019 – Laut aktuellen Medienberichten steht die Große Koalition vor einer Einigung bei der Reform der Grundsteuer. Der Kompromiss sieht vor, dass die Länder die bundeseinheitliche Grundsteuer mit eigenen Regelungen ergänzen dürfen. „Wir begrüßen, dass die Länder durch eine Länderöffnungsklausel die Möglichkeit bekommen, die Grundsteuer in Form eines einfachen Flächenmodells zu erheben und ermuntern sie für eine für die Gesetzgebungskompetenz erforderliche Grundgesetzänderung zu stimmen – alle profitieren davon, nicht zuletzt die Kommunen“, sagt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft. „Der ursprüngliche von Bundesfinanzminister Olaf Scholz vorgelegte Entwurf ist für Wohnimmobilien zu komplex und insbesondere unter verwaltungsökonomischen Aspekten schwierig umzusetzen, während sich die Reglungen für Gewerbeimmobilien verbessert hätten. Wenn das Kabinett die Einigung schon am kommenden Mittwoch beschließt, wäre dies ein positives Signal für Kommunen, Mieter und Nutzer. Ich warne aber davor die neue Freiheit dafür zu nutzen, durch abweichende Länderregelungen den eigenen Haushalt aufzustocken. Die oberste Maxime lautet Aufkommensneutralität – Mieter und Nutzer dürfen nicht noch zusätzlich belastet werden.“

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Fri, 14 Jun 2019 12:05:00 +0200 Kapitalmarkt und Steuern
Berliner Mietendeckel: Fatales Signal Berlin, 06.06.2019 – Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat ein Eckpunktepapier vorgelegt, das ein auf fünf Jahre befristetes Mietenmoratorium vorschlägt, das für alle nicht preisgebundenen Wohnungen gelten soll. „Ein solcher Mietendeckel wirkt sich in allen Belangen negativ auf die Stadtentwicklung Berlins aus“, sagt Niclas Karoff, Sprecher der ZIA-Region Ost. „Der Vorschlag eines Mietendeckels unterliegt dem Irrglauben, dass hierdurch Wohnungsmärkte entlastet werden. Stattdessen aber wird es durch eine solche Maßnahme für Investoren unattraktiv zu bauen. Sie schadet daher auch den Mietern. Für Berlin und die hohe Nachfrage nach Wohnraum ist dies ein fatales Signal nach außen. Zudem werden so Modernisierungen von Bestandswohnungen verhindert. Wenn die Mieteinnahmen stagnieren, führt dies bei steigenden Bewirtschaftungskosten zu mehr und mehr verwahrlosten Wohnungen, weil die dringend benötigten Investitionen ausbleiben.“

Darüber hinaus hatte bereits vor einigen Wochen Professor Thomas Dünchheim, Lehrstuhlinhaber für Staats- und Verfassungsrecht sowie öffentliches Wirtschaftsrecht an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht, in einem Gutachten zur Mietpreisbegrenzung unter anderem Verstöße gegen die Berufsfreiheit gewerblicher Vermieter als auch gegen die grundgesetzlich gewährleistete Vertragsfreiheit beider Mietvertragsparteien festgestellt. Außerdem fehle dem Land die entsprechende Gesetzgebungskompetenz. Karoff fordert daher das Land Berlin auf, sich ebenso gesetzeskonform zu verhalten, wie es dies beispielsweise auch von den Wohnungsunternehmen verlangt.

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Thu, 06 Jun 2019 9:55:19 +0200 RegionalStadtentwicklungWohnen
Altmaier spricht sich für steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung aus Berlin, 04.06.2019 – Beim Tag der Deutschen Industrie hat sich Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier deutlich für eine steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung ausgesprochen und dabei gesagt, dass man Klimaschutz vielleicht auch einmal durch Entlastungen erreichen könne – statt durch neue Belastungen.

Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, begrüßt diese klare Aussage. „Wir können die Klimaziele von Paris nur erreichen, wenn der Gebäudesektor aktiv miteinbezogen wird“, sagt Dr. Andreas Mattner. „Die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung setzt neue Impulse für die energetische Ertüchtigung der Bestandsgebäude frei. Wir sollten diese Chance jetzt endlich nutzen und umsetzen – zumal es im Koalitionsvertrag vereinbart worden ist. Die Immobilienwirtschaft kann und will die Ökobilanz unseres Sektors verbessern, die energetische Gebäudesanierung wäre ein bedeutender Schritt in die richtige Richtung.“

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Tue, 04 Jun 2019 11:04:20 +0200 Energie und Umwelt
Tag der Immobilienwirtschaft 2019: Politik, Wirtschaft und Kommunen im Dialog
  • Unter anderem vier Bundesminister, der Chef der Bauministerkonferenz, Fraktionschefs und Städtetagsspitzen beim wichtigsten Branchentag der deutschen Immobilienwirtschaft
  • 2.000 Gäste werden erwartet
  • Berlin, 03.06.2019 – Der Countdown für den diesjährigen Tag der Immobilienwirtschaft des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, läuft. In knapp vier Wochen, am 27. Juni 2019, treffen sich in der Berliner Verti Music Hall die Spitzen der deutschen Politik und der Immobilienbranche, um unter anderem die Themen Klimaschutz, Wohnungsbau und Stadtentwicklung unter dem Motto: „Miteinander statt gegeneinander“ zu diskutieren. Redner sind dabei die Bundesminister Horst Seehofer, Svenja Schulze, Peter Altmaier und Andreas Scheuer. Mit Ralph Brinkhaus und Christian Lindner konnten auch die Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU und der FDP als Gastredner gewonnen werden.

    Das Thema einer ganzheitlichen und bezahlbaren Stadtentwicklung werden Hans-Joachim Grote, Chef der Bauministerkonferenz und schleswig-holsteinischer Minister für Inneres, ländliche Räume und Integration, Marco Wanderwitz, Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesministeriums des Innern, Oberbürgermeister Markus Lewe, Präsident des Deutschen Städtetages, Claudia Tausend, SPD-Bundestagsabgeordnete, sowie Kruno Crepulja, Vorstandsvorsitzender der Instone Real Estate Group AG, diskutieren. Moderiert wird diese Runde von Dr. Eva Lohse, der Vorsitzenden des ZIA-Kommunalrats und ehemaligen Städtetagspräsidentin und Oberbürgermeisterin von Ludwigshafen.

    Nach den beiden Keynotes der Bundesminister Altmaier und Seehofer folgt ein Gespräch zwischen Franz-Georg Rips, dem Präsidenten des Deutschen Mieterbundes, und ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner zum Thema „Wohnen – brauchen wir neue Verhaltensregeln?“ Im Anschluss an den Impuls von Bundesministerin Schulze diskutieren Andreas Feicht, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Holger Lösch, stv. Hauptgeschäftsführer beim BDI Bundesverband der Deutschen Industrie, Dr. Ing. Matthias Jacob, Vizepräsident beim Hauptverband der Deutschen Bauindustriedarüber, und Dr. Julia Verlinden MdB, Sprecherin für Energiepolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag (angefragt), wie der Gebäudesektor die Klimaziele erreicht. Moderiert wird diese Runde von Thomas Zinnöcker, CEO bei ista Deutschland.

    Hieran schließt sich die Keynote von Bundesminister Scheuer, bevor Thomas Geisel Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, und Jan-Christoph Maiwaldt, CEO der noventic group, über die digitale Infrastruktur in Stadt und Land sprechen und Christian Lindner den Abschluss des diesjährigen Tags der Immobilienwirtschaft bildet.

    Bevor das Programm um 13.00 Uhr auf der Hauptbühne beginnt, findet bereits ab 9.30 Uhr die mittlerweile traditionelle Innovationsschmiede statt. Dort wird unter anderem auch der diesjährige Innovationsbericht vorgestellt. Bislang haben auf Einladung des ZIA rund 1.300 Personen zugesagt, insgesamt rechnet der Spitzenverband mit etwa 2.000 Gästen.

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    Mon, 03 Jun 2019 10:18:38 +0200 Sonstiges
    Klimakabinett: ZIA begrüßt Bewegung beim Gebäudeenergiegesetz Berlin, 29.05.2019 – Anlässlich der heute im Klimakabinett beschlossenen nächsten Schritte und dem heute bekannt gewordenen Referentenentwurf zum Gebäudeenergiegesetz erklärt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft:

    „Nach der Absage der Gebäudekommission und den für die Koalition ernüchternden Wahlergebnissen vom letzten Sonntag wird es höchste Zeit, dass die Themen zur Erreichung der Klimaschutzziele auf die politische Tagesordnung kommen. Wir begrüßen, dass beim Gebäudeenergiegesetz etwas passiert. Und es ist weiterhin richtig, EnEG, EnEV und EEWärmeG zusammenzulegen, weil hierdurch eine Erleichterung und Entbürokratisierung für die Immobilienwirtschaft mit einhergeht. Das unkoordinierte Nebeneinander mehrerer Regelwerke wäre damit beendet. Bei der anstehenden Ressortabstimmung darf die Politik jedoch nicht wieder in alte Muster verfallen, dass eine Verschärfung der Energieeffizienzanforderungen im Neubau der richtige Weg sei. Die Diskussionen über das GEG dauern nun schon drei Jahre – mittlerweile haben wir die Frist zur Umsetzung der europäischen Richtlinie gerissen. Wir müssen aufpassen, dass wir unsere Vorreiterrolle nicht verlieren. Beim Gebäudeenergiegesetz braucht die Immobilienwirtschaft Planungssicherheit und ein angemessenes Verhältnis zwischen Energieeinsparung auf der einen Seite und steigenden Baukosten auf der anderen Seite. Denn es bringt niemanden weiter, wenn durch bestimmte energetische Vorgaben, die Wohnungsbauziele nicht mehr erreicht werden können. Wir sind auch gespannt auf die Beratungen zur CO2-Bepreisung im Juli und August und fordern insgesamt die bereits vorliegenden Alternativvorschläge der Branche zur Erreichung der Klimaziele im Gebäudesektor mit zu berücksichtigen.“

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    Wed, 29 May 2019 12:51:13 +0200 Energie und Umwelt
    Baufertigstellungen: „Es fehlt an allen Ecken und Enden“ Berlin, 29.05.2019 – Laut Statistischem Bundesamt wurden in Deutschland im Jahr 2018 insgesamt 285.900 Wohnungen fertiggestellt. Im Vergleich zum Vorjahr sei dies ein Anstieg um 0,4 Prozent beziehungsweise 1.100 Wohnungen. „Diese Zahlen drücken eines aus: Es fehlt an allen Ecken und Enden“, sagt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss. „Keine klare politische Linie beim Wohnungsbau, zu langwierige Planungsprozesse und zu wenig Kapazitäten bei den Unternehmen. Auch die ausufernden Baukosten und die überbordende Regulierung der vergangenen Jahre sind ein erheblicher Grund dafür, dass wir hier zu langsam vorankommen. Energetische Anforderungen, kommunale Auflagen und die Grundstückspreise sind starke Kostentreiber im Wohnungsbau. Die Grundstücksverknappung ist der Flaschenhals beim bezahlbaren Bauen. Dafür benötigen wir schneller und günstiger Bauland. Von den jährlich notwendigen Fertigstellungszahlen sind wir weit entfernt. Um das Ziel der Bundesregierung zu erreichen, müssten jedes Jahr mindestens 375.000 Wohnungen nicht nur genehmigt, sondern auch fertiggestellt werden. Wir sind knapp 100.000 Wohnungen unter dem Niveau, das wir brauchen“, so Mattner. „Durch eine Senkung der Baukosten steigt die Investitionstätigkeit in den Bau und die Sanierung von Wohnungen und Wirtschaftsimmobilien.“

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    Wed, 29 May 2019 9:10:00 +0200 Wohnen
    Diversity-Tag: Vielfalt in Unternehmen umsetzen Berlin, 28.05.2019 – Anlässlich des heutigen 7. Deutschen Diversity-Tags macht der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, auf die hohe Bedeutung dieses Themas für die Zukunftsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der Branche aufmerksam. „Wir betrachten Diversity als ein gesamtgesellschaftliches Thema, aus dem heraus eine fortdauernde Aufgabe und eine Verpflichtung entstehen“, sagt Bärbel Schomberg, Vizepräsidentin des ZIA und Vorsitzende des ZIA-Ausschusses Diversity. „Als Mitunterzeichner der Charta der Vielfalt verstehen wir unter Diversity, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht und geschlechtlicher Identität, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Erfolgreiche Unternehmen haben bereits vor Jahren damit aufgehört, in veralteten Kategorien zu denken. Denn sie haben gemerkt, dass Stereotypen Innovation verhindern und damit das eigene Kerngeschäft deutlich erschweren. Ein umfassendes Diversity Management trägt erheblich zum wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens bei“, so Schomberg.

    Wie kleine und große Unternehmen Diversity in den Unternehmensalltag integrieren und stärker umsetzen können, zeigt der ZIA in Form eines praktischen Handbuchs – der Diversity Toolbox.

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    Tue, 28 May 2019 10:11:26 +0200 CSR / Diversity
    Europawahl: Weg der Europäischen Integration weiter gehen Berlin, 27.05.2019 – Im Nachgang der gestern abgeschlossenen Europawahl appelliert der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, an die europafreundlichen Parteien, den Weg der Europäischen Integration weiterzugehen. „Das Wahlergebnis zeigt: Die Volksparteien haben viel Vertrauen verloren, populistische Kräfte haben gewichtige Stimmenanteile hinzugewonnen. Dies ist eine gefährliche Entwicklung für die Demokratie. Doch zu Europa gibt es keine Alternative“, sagt ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Die EU das stärkste Beispiel für eine wirtschaftliche Erfolgsgeschichte in den vergangenen 70 Jahren. Sie muss künftig ihre Reformagenda noch ambitionierter durchsetzen und auch den Bürgerinnen und Bürgern viel mehr als bisher die Vorteile aufzeigen und erklären, in welch hohem Maße sie von der EU tagtäglich profitieren. Denn die anstehenden Herausforderungen können wir nur auf europäischer Ebene lösen. Insbesondere die Energie- und Klimapolitik, die Digitalisierung, die Stadtentwicklung, die Demographie und die Berufsbildungspolitik sind Themen, bei denen es eine stärkere Zusammenarbeit in der EU geben muss.“

    Insbesondere bei der Klimaschutzpolitik hat der ZIA in Deutschland wie auch in Europa darauf aufmerksam gemacht, dass etwa die Fragen des Klimaschutzes im Gebäudesektor bislang ungelöst sind. „Die Absage der Gebäudekommission, das Ausbleiben der gemeinsamen Arbeiten an einem CO2-Bepreisungssystem, der schleppende Fortschritt bei der Abschreibung der energetischen Sanierung – all das deutet eher auf Stillstand statt auf Fortschritt hin“, so Mattner. „Die Innovationspartnerschaft zur Behandlung alternativer Einsparungsmethoden für CO2 muss fortgeführt werden.“

    Mit Miguel Arias Cañete, dem EU-Kommissar für Klimaschutz und Energie, sowie Günther Oettinger, dem EU-Kommissar für Haushalt und Personal, stimmte der ZIA darin überein, dass die Idee einer Innovationspartnerschaft auch eine gute Idee für Europa sei. Bei der gemeinsam mit der EU-Kommission durchgeführten Veranstaltung „EU Conference on Buildings and Energy“ am 19. Juni im Brüsseler Charlemagne Building (Rue de la Loi, 170, B-1000 Brüssel) wird der ZIA dieses Thema weiter vertiefen. Zudem wird der Klimaschutz auch beim diesjährigen Tag der Immobilienwirtschaft am 27. Juni in Berlin im Fokus stehen – unter anderem Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat dazu ihr Kommen angekündigt.

    • Das vollständige Positionspapier zur Europawahl 2019 finden Sie unter diesem LINK.
    • Weitere Informationen zur Veranstaltung „EU Conference on Buildings and Energy“ finden Sie unter diesem LINK.
    • Alle Informationen zum Tag der Immobilienwirtschaft finden Sie unter www.tagderimmobilienwirtschaft.de
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    Mon, 27 May 2019 12:22:00 +0200 Europa
    ZIA-Akademie startet durch – breites Weiterbildungsangebot mit hochkarätigen Dozenten und Dozentinnen Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss startet mit einem neuen, breit angelegten Seminar und Workshop-Angebot neu durch. ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner gab heute in Berlin den Startschuss für das im September beginnende Herbstsemester der Akademie. „Alles neu macht der Mai, heißt es im Volksmund. Und auch bei uns passiert viel Neues in diesem Monat: wir versenden ab heute das wirklich starke und attraktive Programm der ZIA-Akademie“, sagte Mattner.

    Zusammen mit Expertinnen und Experten aus der Immobilienwirtschaft präsentiere man ein exzellentes Angebot – aus der Branche für die Branche. Die ZIA-Akademie eröffne den Teilnehmern neue  Perspektiven, ungeahnte Erkenntnisse und spannende Einblicke, so Mattner. „Mit 38 Workshops und Seminaren aus den Themenfeldern Projektentwicklung & Asset-Management, Kommunikation& Digitalisierung, Energy- & Smart Building, Human Resources & Organisation, Finanz- & Kapitalmarkt bietet die ZIA-Akademie für jeden Interessierten etwas.“

    Er betonte: „Als eine der wichtigsten und volkswirtschaftlich bedeutendsten Branchen der Bundesrepublik steht und fällt diese mit dem Wissen der Menschen, die in ihr arbeiten. Unsere Branche ist auf die besten Köpfe angewiesen. Die Aus- und Weiterbildung ist gleichzeitig fundamentaler Bestandteil der eigenen Persönlichkeit und Weiterentwicklung. Erweitert sich der Horizont, öffnet dies neue Türen für neue

    Aufgaben, die eine Person nicht nur in der Karriere voranbringen, sondern auch auf dem persönlichen Lebensweg. In der ZIA-Akademie finden diese beiden Welten zueinander. So breit wie die Vielfalt an unterschiedlichen Themen ist, die sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Immobilienwirtschaft bewegt, so breit gefächert ist auch das Angebot der ZIA-Akademie.“

    Die ZIA-Akademie entstand ursprünglich bereits im vergangenen Jahr, im Zuge der Integration des bsi in den ZIA. Die Akademie versteht sich dabei als Talentschmiede für die Experten von morgen und vermittelt Know-how vom Grundlagenwissen bis hin zur Spezialkenntnis. Mattner sagte: „In Workshops, Thinktanks, Seminaren und Fachtagungen bringen wir Menschen aus der Branche zusammen, erweitern damit Horizonte, motivieren für die eigene Karriere. In einem modernen stilvollen Ambiente inmitten von Berlin und in Nachbarschaft zum Bundestag wollen wir Menschen motivieren – Zukunft gestalten.“

    Das vollständige Programm für das Herbst-/Winter-Semester 2019/20 finden Sie hier: https://zia-cloud.de/data/public/b2bf73

    Weitere Informationen zur Akademie: https://www.zia-deutschland.de/zia-akademie/

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    Tue, 21 May 2019 14:11:29 +0200 Verband Intern
    Baugenehmigungen: Ernüchternde Zahlen Berlin, 20.05.2019 – „Die Zahlen sind einmal mehr ernüchternd“, kommentiert Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, die heute veröffentlichten Zahlen zu den erteilten Baugenehmigungen von Januar bis März 2019. Demnach sei in Deutschland der Bau von insgesamt 75 600 Wohnungen genehmigt worden – 2,8 Prozent weniger Baugenehmigungen als im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang bei der Zahl der Baugenehmigungen für Zweifamilienhäuser liege bei 4,0 Prozent, bei den genehmigten Mehrfamilienhäuser bei 4,4 Prozent.

    „Es zeigt sich ein ganz einfacher Zusammenhang: Je mehr Regulierung desto weniger Wohnungswachstum”, so Mattner weiter. „Wir müssen endlich die Baugenehmigungszahlen deutlich nach oben treiben und Planungsprozesse beschleunigen – etwa durch die Einführung einer digitalen Bauakte, die Einführung einer Muster-Hochhausrichtlinie oder die Harmonisierung der 16 unterschiedlichen Landesbauordnungen, um das serielle Bauen zu fördern. Die Vorschläge liegen seit Monaten auf dem Tisch, die Politik vergeudet hier wertvolle Zeit“, sagt Mattner.

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    Mon, 20 May 2019 9:17:00 +0200 Wohnen
    Mietpreisbremsengesetz: Mieter nicht gegen Vermieter ausspielen Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss kritisiert den Gesetzentwurf zur Verschärfung der Mietpreisbremse. „Fachlich bringt uns dieser Gesetzentwurf nicht weiter. Es ist ein durchschaubares Wahlkampfmanöver der Ministerin, hier noch einmal Mieter und Vermieter gegeneinander auszuspielen“, sagte ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner.

    Es dürfe zudem keinen Generalverdacht gegen Vermieter geben. „Wer, wie in den vergangenen Tagen geschehen, behauptet, dass die Mehrheit der Vermieter falsche Abrechnungen erstellt, handelt diffamierend“, so Mattner.

    Auch mit einer Verschärfung des derzeitigen Gesetzes werde zudem kein Quadratmeter neuer Wohnraum geschaffen, kritisierte Mattner.

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    Thu, 16 May 2019 9:54:52 +0200 StadtentwicklungWohnen
    Energetische Gebäudesanierung: ZIA begrüßt Vorstoß von Seehofer Berlin, 13.05.2019 – Laut Medienberichten plant Bundesbauminister Horst Seehofer die steuerliche Vergünstigung der energetischen Sanierung im Umfang von ein bis zwei Milliarden Euro. „Diesen Vorstoß begrüßen wir ausdrücklich“ sagt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft. „Die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung fordert der ZIA seit mehreren Jahren. Im Gebäudesektor steckt das größte Potenzial für eine verbesserte Energieeinsparung. Eine steuerliche Abschreibung wirkt wie ein Konjunkturprogramm und kann die Energiewende im Gebäudesektor rapide beschleunigen. Dieses Instrument ist eine wichtige Triebfeder, um die Ökobilanz unseres Sektors weiter zu verbessern. Es ist richtig, dass die Bundesregierung diese Chance, die auch im Koalitionsvertrag steht, jetzt auch in die Tat umsetzen möchte.“

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    Mon, 13 May 2019 13:12:00 +0200 Energie und UmweltKapitalmarkt und Steuern
    Mietspiegel Berlin zeigt: Der Markt funktioniert Berlin, 13.05.2019 – Laut Medienberichten zum neuen Berliner Mietspiegel steigen die Mieten für Wohnungen in Berlin nur noch halb so schnell wie vor zwei Jahren. Der Anstieg liege demnach nur noch bei 2,5 Prozent jährlich seit 2017. Die durchschnittliche Nettokaltmiete steige damit von 6,39 Euro je Quadratmeter im Jahr 2017 auf jetzt 6,72 Euro. „Die Zahlen lassen aufatmen“, sagt Niclas Karoff, Sprecher der ZIA-Region Ost. „Die Zahlen zeigen aber auch: Es braucht kein Mehr an Regulierung, die Investoren aus der Stadt treibt. Der Markt funktioniert. Dennoch ist das Problem noch nicht gelöst, Berlin benötigt dringend neuen Wohnraum. Dabei können Mietdeckel und Enteignungsfantasien jedoch nicht weiterhelfen. Stattdessen brauchen wir wirtschaftliches und unternehmerisches Engagement und eine Politik, die mitzieht.“

    „Wir haben immer gesagt, dass im Neubau die Lösung liegt“, so Karoff weiter. „Die zuletzt positiven Zahlen bei den Baufertigstellungen haben bereits eine gute Entwicklung erkennen lassen: Im Jahr 2017 wurden 14,7 Prozent mehr Wohnungen fertiggestellt als im Jahr zuvor. Auch das Plus bei den erteilten Baugenehmigungen in den ersten drei Monaten 2019 in Berlin stimmt zuversichtlich. Dennoch reichen die Zahlen noch nicht aus.“ Demnach seien in den ersten drei Monaten des Jahres insgesamt 4840 Baugenehmigungen ausgesprochen worden, was einem Zuwachs von 11,9 Prozent entspricht.

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    Mon, 13 May 2019 11:04:44 +0200 Wohnen
    Koalitionsausschuss zur Grundsteuer: ZIA pocht auf Einigung Berlin, 13.05.2019 – Nach dem Treffen von Bundesfinanzminister Olaf Scholz mit seinen Länderkollegen aus Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern sowie Verfassungsrechtlern am vergangenen Freitag wird sich dem Vernehmen nach der Koalitionsausschuss am morgigen Dienstag der Grundsteuer annehmen. „Kommunen, Mieter und Nutzer in Deutschland brauchen Sicherheit – es geht um 14 Milliarden Euro“, sagt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft. „Um die vom Bundesverfassungsgericht vorgegebene Frist einzuhalten, braucht es noch vor der Sommerpause einen Beschluss des Gesetzesentwurfs im Kabinett.“

    „Nach wie vor wäre ein bundesweit geltendes einfaches und bürokratiearmes Flächenmodell für die Neuberechnung der Grundsteuer vorzuziehen,“ so Mattner weiter. „Der aktuell diskutierte Entwurf aus dem Bundesfinanzministerium verfolgt jedoch leider einen wesentlich komplexeren Ansatz, der insbesondere unter verwaltungsökonomischen Aspekten schwierig ist. In dieser Situation kann der Kompromiss vorbehaltlich verfassungsrechtlicher Konformität daher lauten: Einführung einer Länderöffnungsklausel, die es ermöglicht, zu einem einfachen Flächenmodell zu optieren, damit zumindest in einzelnen Ländern ein einfaches Grundsteuermodell Anwendung finden kann. Dabei muss natürlich das ausgegebene Ziel der Aufkommensneutralität zwingend eingehalten werden. Einzelne Länder dürfen die Reform nicht dazu nutzen, den eigenen Haushalt aufzustocken“, so Mattner.

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    Mon, 13 May 2019 11:04:44 +0200 Kapitalmarkt und Steuern
    Tag der Städtebauförderung: Förderung verstetigen und bedarfsgerecht ausgestalten Berlin, 10.05.2019 – Vor dem Hintergrund des morgigen Tags der Städtebauförderung am 11. Mai 2019 machen der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, und der Bundesverband DIE STADTENTWICKLER auf die hohe Bedeutung dieses städtebaulichen Instruments aufmerksam. Der Erhalt der Städtebauförderung und die Verstetigung und Erhöhung der Mittel sind für die Städte und Gemeinden zentrale Voraussetzung dafür, die zukünftigen Herausforderungen zu meistern.

    „Die Städtebauförderung trägt zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung bei und ist unbestritten ein effektives Programm für wichtige stadtentwicklungspolitische Aufgaben“, sagt ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Dazu gehören etwa die Quartiersentwicklung, die Integration, der Erhalt des baukulturellen Erbes und der Umgang mit den Folgen des demografischen Wandels sowie des Klimawandels. Wir brauchen starke Städte und Gemeinden, die sich als moderne, nachhaltige und vielfältige Standorte für Wirtschafts- und Wohnimmobilien auszeichnen. Die Städtebauförderung leistet hierzu einen entscheidenden Beitrag, auf den die Städte auch in Zukunft nicht verzichten können.“

    „Die Städtebauförderung hat durch ihre Beiträge zur Stabilisierung und Stärkung von Quartieren und zur Entwicklung von attraktiven Standorten einen wesentlichen Beitrag bei der Sicherung von Investitionen und Immobilienwerten in diesen Quartieren geleistet“, ergänzt Eckhard Horwedel, Vorsitzender des ZIA-Ausschusses Stadtentwicklung und Sprecher des Vorstands des Bundesverbands DIE STADTENTWICKLER. „Der ökonomische Effekt der Städtebauförderung ist nach wie vor nicht zu unterschätzen. Ein Euro Städtebauförderung zieht durchschnittlich sieben Euro weitere Investitionen nach sich. Damit bleibt die Städtebauförderung ein sich aus Mehrwertsteuereinnahmen selbst tragendes Investitionsprogramm für die Stadtentwicklung.“

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    Fri, 10 May 2019 16:53:00 +0200 Stadtentwicklung
    Sustainable Finance: ZIA fordert klare Strategie Berlin, 10.05.2019 – Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, unterstützt die Forderungen der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, beim Thema Sustainable Finance und zum EU-Aktionsplan „Financing Sustainable Growth“ endlich eine klare Strategie zu formulieren. „Nachhaltige Anlageprodukte sind schon längst kein Trend mehr, sondern eine ernstzunehmende Anlageklasse und werden bereits jetzt von professionellen und privaten Investoren nachgefragt“, sagt Martina Hertwig, ZIA-Vizepräsidentin und Vorsitzende des ZIA-Ausschusses Investitionskapital. „Die Immobilienwirtschaft ist sich ihrer Verantwortung beim Klimaschutz bewusst – schließlich ist der Gebäudesektor mit rund 40 Prozent für einen Großteil des CO2-Ausstoßes verantwortlich. Wir fühlen uns dem Klimaschutz daher verpflichtet und unterstützen Ideen, die zu mehr Nachhaltigkeit führen.“

    Der ZIA weist jedoch gleichermaßen darauf hin, dass politische Maßnahmen im Finanzsektor die bereits bestehenden Standards für den Gebäudesektor berücksichtigen müssen. Zudem dürfe die Stabilität des Finanzsystems nicht durch gesetzgeberische Anreize zur nachhaltigen Finanzierung gefährdet werden. „Die Risiken der Finanzanlagen sollten nicht ausgeblendet werden“ sagt Hertwig. „Deutschland muss sich für einheitliche Regeln stark machen und seine Bedeutung als politisches Schwergewicht und größte Volkswirtschaft der EU nutzen. Bei der nachhaltigen Finanzierung werden jetzt die Weichen gestellt – auf europäischer, nicht auf nationaler Ebene.“

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    Fri, 10 May 2019 8:51:00 +0200 Kapitalmarkt und Steuern
    ZIA ist Mitunterzeichner der Düsseldorfer Erklärung zum Städtebaurecht Berlin, 09.05.2019 – Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, unterstützt als Mitunterzeichner die Forderungen in der Düsseldorfer Erklärung zum Städtebaurecht für eine Reform der städtebaulichen Gesetzgebung. Gemeinsam mit über 50 Bürgermeistern, Baudezernenten, Stadtbauräten und Stadtplanern teilt der ZIA die Voraussetzungen eines gelungenen Städtebaus nach dem Leitbild einer nachhaltigen Europäischen Stadt. Dazu gehören die klare Trennung öffentlicher und privater Räume, die gute und dauerhafte Gestaltung von Häusern, Straßen- und Platzräumen, die funktionale Vielfalt, die soziale Vielfalt sowie die urbane Dichte. Es seien diese fünf Voraussetzungen, die in den Stadtquartiersentwürfen in der heutigen Zeit häufig fehlen würden. „Wir werden die hier aufgeführten Punkte auch im ZIA-Kommunalrat in der gemeinsamen Diskussion mit den Kommunen und Gemeinden aufnehmen und weiterentwickeln“, so Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA.

    Nach Ansicht des ZIA ist insbesondere eine Anpassung der TA Lärm notwendig, um das Nebeneinander von Wohn- und Wirtschaftsimmobilien zu erleichtern sowie den altmodischen und strikten Trennungsgrundsatz des Bundes-Immissionsschutzgesetzes in den Innenstädten der wachsenden Metropolregionen zu lockern. „Es braucht eine Gleichbehandlung von Verkehrs- und Gewerbelärm in den deutschen Städten“, so Mattner. „Die Anpassung der TA Lärm ist elementar wichtig für das Nebeneinander von Wohn- und Wirtschaftsimmobilien in verdichteten Innenstädten. Aktuell werden die Lärmwerte insbesondere vor dem Fenster gemessen. Dabei ist für die Bewohner doch der Geräuschpegel entscheidend, der in der Wohnung ankommt. Heutzutage gibt es zahlreiche technische Möglichkeiten, um den Lärmschutz im Inneren zu verbessern.

    Darüber hinaus stimmt der ZIA darin überein, die Nutzungskataloge der Baugebietstypen der BauNVO grundsätzlich zu überarbeiten. „Eine lebenswerte Stadt ist eine Stadt der kurzen Wege“, sagt Mattner. „Heute brauchen wir lebendige, verdichtete und integrierte Stadtquartiere mit einer ausgewogenen Mischung aller Nutzungsarten im direkten Umfeld. Die soziale und funktionale Vielfalt ist Voraussetzung für funktionierende Quartiere. Zu den entscheidenden Faktoren einer nachhaltigen und modernen Stadt gehört natürlich auch der Erhalt des baukulturellen Erbes, der Umgang mit den Folgen des demografischen Wandels und die hohe bauliche Energieeffizienz. Nur mit dem Dreiklang aus Leben, Arbeit und Versorgung können unsere Städte funktionieren und wachsen.“

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    Thu, 09 May 2019 13:29:00 +0200 Stadtentwicklung