ZIA: Zentraler Immobilien Ausschuss https://www.zia-deutschland.de/rss.xml Unsere Meldungen als RSS-Feed de-de ZIA: Zentraler Immobilien Ausschuss https://www.zia-deutschland.de/typo3conf/ext/lf_base/Resources/Frontend/build/assets/images/logo_rss_zia.jpg https://www.zia-deutschland.de/rss.xml TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss ZIA zur Enteignungsdebatte: „Uns geht wertvolle Zeit verloren“ Berlin, 25.04.2019 – Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, mahnt vor dem Hintergrund des Streits um das Berliner Volksbegehren zur Enteignung von Wohnungsunternehmen, sich auf die eigene Arbeit zu konzentrieren.

„Durch diese sinnlose Debatte geht uns wertvolle Zeit verloren“, sagt ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Statt Scheindebatten über Enteignungen zu führen, sollten alle Beteiligten auf das Wesentliche schauen: Wie kann Neubau schneller vorangehen und günstiger werden? Durch Enteignungen entsteht keine einzige neue Wohnung. Ganz im Gegenteil: Wichtiges Kapital, mit dem man neue Wohnungen hätte bauen können, geht durch die Entschädigungszahlungen in Milliardenhöhe verloren. Der Berliner Schuldenberg steigt an und am Ende trifft es wieder die Mieter und Nutzer, weil das Geld für andere Investitionen fehlt. Die Losung muss lauten: Planungs- und Baugenehmigungsprozesse etwa durch eine digitale Bauakte beschleunigen und vereinfachen, Bauvorschriften etwa durch die Einführung einer Muster-Hochhausrichtlinie erleichtern und 16 unterschiedliche Landesbauordnungen harmonisieren, um das serielle Bauen zu fördern. Wenn wir anfangen, diese und andere Instrumente umzusetzen, trägt dies zur Entlastung der angespannten Märkte bei.“, so Mattner.

„Die Diskussionen um Enteignungen führen zu nichts als Politikverdruss“, so Mattner weiter. „Scheindebatten um Enteignungen, Vorkaufsrechte, Baugebote und jeden Tag eine neue Regulierung offenbaren gleichermaßen Hilflosigkeit, mit den gestellten aber lösbaren Aufgaben fertig zu werden. Umfragen in Deutschland zur Enteignung zeigen: Die Bürger durchschauen diese Ablenkungsmanöver. Wir brauchen ein Miteinander statt ein Gegeneinander.“

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Thu, 25 Apr 2019 9:23:00 +0200 Stadtentwicklung
Es braucht Investoren: ZIA begrüßt klare Worte des Bundespräsidenten Berlin, 17.04.2019 – Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, begrüßt die klare Haltung von Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier in der Enteignungsdebatte anlässlich der heutigen Eröffnung der Bundesgartenschau in Heilbronn. „Ideologische Grabenkämpfe“ würden keine neuen Wohnungen schaffen. Es brauche beherzte Kommunen, Investoren, Bauherren und Stadtplaner, die sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sind. Zuvor hatte sich bereits Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel bei einer Regierungsbefragung im Parlament deutlich gegen Enteignungen positioniert: „Zu glauben, es entstünden mehr Wohnungen, wenn wir die enteignen, die Wohnungen bauen, halten wir glatt für den falschen Weg“, so Merkel.

ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner: „Ich bin dem Bundespräsidenten dankbar für die klaren Worte: Investoren haben eine sehr wichtige Aufgabe, wenn es darum geht, unsere Städte bezahlbar, modern und nachhaltig wachsen zu lassen. Ohne private Investoren werden wir die aktuellen Herausforderungen nicht stemmen können. Eine solche Kampagne führt lediglich zu Politikverdrossenheit und zu einer Polarisierung der Ränder. Die professionelle Immobilienwirtschaft handelt verantwortungsvoll und ist sich ihrer gesellschaftlichen Rolle und Aufgabe als Gestalterin von Lebensräumen für Wohnen und Arbeiten bewusst. Was unsere Städte nicht vertragen ist Rekommunalisierung, staatliche Regulierung oder sogar Enteignung. Die Beschleunigung bei der Ausweisung von passenden Grundstücken und Flächen zur Entwicklung von neuem und bezahlbarem Raum für Wohn- und Wirtschaftsimmobilien wäre dagegen ein sehr viel geeigneteres Mittel.“

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Wed, 17 Apr 2019 12:11:00 +0200 Stadtentwicklung
Grenzüberschreitender Vertrieb von AIF: ZIA befürwortet Entschärfung des ‚pre-marketing‘-Begriffs Berlin, 16.04.2019 – Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, befürwortet den Gesetzesbeschluss des Europäischen Parlaments zum grenzüberschreitenden Vertrieb von Alternativen Investmentfonds (AIF) und Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren (OGAW). Wesentlicher Bestandteil der Maßnahmen ist die Einführung einer Gesetzesdefinition für das sogenannte ‚pre-marketing‘, durch die ein EU-weit harmonisiertes Verständnis für jene Vertriebsaktivitäten der Kapitalverwaltungsgesellschaften geschaffen wird, die ohne das Erfordernis einer Vertriebszulassung möglich sind. „Für die Verhandlungen über Vertragskonditionen von Immobilienfonds mit institutionellen Investoren benötigen die Kapitalverwaltungsgesellschaften unbedingt Spielräume in der vorvertrieblichen Phase“, sagt Jochen Schenk, Vizepräsident des ZIA. „Es ist nur konsequent, dass der ‚pre-marketing‘-Begriff in der beschlossenen Fassung im Vergleich zur Entwurfsfassung der Europäischen Kommission aus dem letzten Jahr entschärft wurde. Hierfür hatte sich der ZIA eingesetzt.“

Die Europäische Kommission hielt ursprünglich bereits bei der bloßen Zurverfügungstellung von Vertragsentwürfen an potenzielle Anleger eine Vertriebszulassung durch die Aufsicht für erforderlich. Dieser Ansatz ist auf erhebliche Kritik gestoßen, so auch von Seiten des ZIA. Nach den jetzt entschärften Vorgaben des Kompromissvorschlages dürfen potenziellen Investoren Vertragsentwürfe ausgehändigt hergestellt werden. Einschränkend gilt im Wesentlichen, dass die Unterlagen keine Zeichnungsunterlagen beinhalten dürfen und Anlegern nicht die Möglichkeit geben werden darf, Anteile eines konkreten AIFs zu erwerben. Noch unkonturiert ist die Vorgabe, dass die im Rahmen der ‚pre-marketing‘-Aktivitäten bereitgestellten Informationen den Anleger nicht in die Lage versetzen dürfen, sich zum Erwerb von Anteilen eines bestimmten AIF zu verpflichten. „Wir werden uns in enger Abstimmung mit den nationalen Aufsichten an dieser Stelle für eine rechtssichere und praktikable Auslegung einsetzen“, so Schenk weiter.

Gegenüber der Kommissionsfassung neu hinzugekommen ist die Vorgabe, den Beginn von ‚pre-marketing‘-Aktivitäten durch ein formloses Schreiben (auch elektronisch) der Aufsicht innerhalb von zwei Wochen anzuzeigen. In dem Schreiben ist unter anderem anzugeben, über welchen Zeitraum diese Aktivitäten stattfinden.

Die nun verabschiedeten Vorgaben werden nach ihrer Umsetzung in nationales Recht voraussichtlich ab Mitte 2021 zur Anwendung kommen

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Mon, 15 Apr 2019 14:40:20 +0200 Kapitalmarkt und Steuern
Frauenanteil in den Vorständen stagniert: ZIA und ICG fordern Umdenken Berlin, 15.04.2019 – Vor dem Hintergrund des in diesem Monat vorgestellten AllBright Berichts zum Anteil von Frauen in den Vorständen und Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen fordern der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, und das ICG Institut für Corporate Governance in der deutschen Immobilienwirtschaft ein Umdenken in der Branche. „In den vergangenen drei Jahren ist der Frauenanteil in den Aufsichtsräten grundsätzlich gestiegen, das ist der richtige Weg“, sagt Bärbel Schomberg, Vorsitzende des Ausschusses Diversity und Vizepräsidentin des ZIA. „Die Immobilienwirtschaft hinkt jedoch weiterhin hinterher. Insbesondere beim Anteil weiblicher Vorstände, die vom Aufsichtsrat berufen werden, zeigt sich keinerlei Verbesserung. Hinzu kommt, dass viele Frauen laut Bericht in den Aufsichtsräten keinem Ausschuss angehören, wo die Beschlüsse des Aufsichtsrates vorbereitet werden. Frauen werden so von den ökonomischen – für die Zukunft der Unternehmen relevanten – Entscheidungen und der Unternehmensführung ferngehalten. Langfristig wirkt sich dies negativ auf die wirtschaftliche Performance eines Unternehmens aus.“

Der Bericht zeigt am Beispiel der Aareal Bank auch positive Beispiele auf, wie Frauenförderung funktionieren kann. So ist dort sowohl der Aufsichtsratsvorsitz als auch der Aufsichtsrat und der Vorstand insgesamt überdurchschnittlich mit Frauen besetzt. Das Ziel, mehr Diversität in die Gremien der Branche zu bringen, verfolgt auch bereits seit einigen Jahren das ICG, welches mit dem ZIA kooperiert, über entsprechende Qualifizierungs- und Fördermaßnahmen – unter anderem mit dem Programm „Diversity on Boards“. „Ein professionelles Mentoring-Programm hilft dabei, Frauen nach vorne zu bringen“, so Manuela Better, Vorständin des ICG und der DekaBank. „Hierfür braucht es jedoch auch die Überzeugung und den Willen in den Unternehmen selbst, die Anzahl von Frauen in Aufsichts- und Beiräten wie Geschäftsführungs- und Vorstandsgremien in der deutschen Immobilienwirtschaft deutlich zu erhöhen.“

Der ZIA und das ICG begrüßen darüber hinaus die im Bericht aufgeführten Handlungsempfehlungen, wodurch der Rekrutierungsprozess für die Vorstände weiter professionalisiert und der Frauenanteil in den Vorständen nachhaltig erhöht werden kann. „Ein Instrument für mehr Frauenförderung kann auch sein, die bestehende Führungsebene über die Tantiemenregelung für die Förderung der Frauen im eigenen Team zu verpflichten“, schlägt Schomberg vor. „Die Festlegung einer ‚Zielgröße Null‘ für den Vorstand ist dagegen nicht mehr zeitgemäß.“

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Fri, 12 Apr 2019 16:29:43 +0200 CSR / Diversity
ZDF-Politbarometer zu Enteignungen: ZIA bekräftigt Forderung nach mehr Dialog Berlin, 12.04.2019 – Laut aktuellem ZDF-Politbarometer lehnen 67 Prozent der Befragten die Enteignung von Wohnungsbaugesellschaften ab. 73 Prozent denken nicht, dass sich dadurch die Situation auf dem Wohnungsmarkt verbessert. „Diese Zahlen sprechen eine deutliche Sprache“, sagt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft. „Die Mehrheit der Bevölkerung stellt sich gegen eine Politik, die nur eines ausdrückt: Hilflosigkeit. Die Debatte um Enteignungen lässt leider sehr viel Platz für Populismus, den die Mehrheit der Befragten aber als Scheindebatte enttarnt. Der Populismus täuscht über das Grundproblem der angespannten Situation hinweg, nämlich den Wohnraummangel. Zudem suggeriert er Bürgerinnen und Bürgern in Berlin ein falsches Bild und stellt einen gesamten Industriezweig unter Generalverdacht. Das Schlimme ist: Menschen werden mit falschen Hoffnungen politisiert, es kommt – wie voraussichtlich in Berlin – zum Volksbegehren und dann erkennt man, dass die Politik die Versprechungen nicht halten kann – aus juristischen und aus finanziellen Gründen. So eine Kampagne führt zu Politik-Verdruss und zur Polarisierung der Ränder. Der Leitgedanke muss stattdessen lauten: Miteinander statt Gegeneinander. Die Lösungen für schnelleres Bauen und Planen liegen auf dem Tisch – sie müssen nur umgesetzt werden“, so Mattner.

Was stattdessen gebraucht werde, sei eine Bauoffensive für mehr Mietwohnungen – dafür müssten die passenden Rahmenbedingungen hergestellt werden. „Schnellere Planungs- und Baugenehmigungsprozesse erreicht man etwa durch die stärkere Digitalisierung der Verwaltung, die Erleichterung von Bauvorschriften und eine echte Harmonisierung der Landesbauordnungen zur Förderung des seriellen Bauens. Sämtliche Energie sollte in die Ausweisung von passenden Grundstücken und Flächen zur Entwicklung von neuem und bezahlbarem Wohnraum gelegt werden. Gleichzeitig dürfen aber die Wirtschaftsimmobilien nicht vergessen werden, wenn wir die Stadt der kurzen Wege realisieren möchten. Viele Städte klagen bereits heute über Büromangel. Herausforderungen wie diese können wir nur im gemeinsamen Dialog mit sämtlichen Akteuren stemmen. Forderungen nach Enteignung, die wirtschaftlich völlig sinnlos und rückständig sind, helfen den Mietern, Nutzern und Wohnungssuchenden in der aktuellen Situation nicht weiter“, so Mattner.

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Fri, 12 Apr 2019 9:51:00 +0200 StadtentwicklungWohnen
ZIA bewertet Gesetzentwurf zur Grundsteuer: „Licht und Schatten“ Berlin, 10.04.2019 – Der Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Dr. Andreas Mattner, sieht im Gesetzentwurf des Bundesfinanzministeriums zur Reform der Grundsteuer „Licht und Schatten“. Mattner sagte: „Ein Jahr nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über eine Reform der Grundsteuer will das Ministerium nun endlich Nägel mit Köpfen machen. Wir haben immer für ein einfaches und unbürokratisches Flächenmodell plädiert. Nach langen Diskussionen der vielen Beteiligten schickt das Ministerium beim Thema Wohnen nun aber ein immer noch komplexes, wertorientiertes Modell ins Rennen. Immerhin: Bei Wirtschaftsimmobilien scheinen unsere Hinweise angekommen zu sein, zusätzliche Belastungen sind nicht zu erwarten, wenngleich wir noch weit entfernt von einem einfachen Verfahren sind.“

Bei Wohnimmobilien komme es jetzt zu einem zwar, im Vergleich zu den ursprünglichen Vorstellungen des Ministeriums, vereinfachten aber letztlich noch immer nicht unproblematischen Verfahren. Mattner sagte: „Nachdem man die Probleme des ursprünglichen wertabhängigen Modells erkannt hat, hat man beispielsweise bei der Miete im Sinne der Einfachheit richtigerweise Pauschalierungen vorgenommen. Dennoch: Die Einbeziehung der Bodenrichtwerte bei der Grundsteuer bleibt problematisch, denn das aktuelle Verfahren zur Ermittlung der Bodenrichtwerte ist weder transparent noch rechtssicher. Die im Steuerrecht gerichtliche Überprüfbarkeit ist dringend notwendig, jedoch bisher nicht möglich.“

Ein Flächenmodell wäre hier einfacher gewesen, erläuterte Mattner. Die Bodenrichtwerte stellten aufgrund der in Metropolregionen zuletzt sehr dynamischen Entwicklung nach oben insbesondere im Bereich Wohnen eine große Herausforderung dar. „Dies ließe sich von der jeweiligen Gemeinde mit dem Hebesatz natürlich kontinuierlich korrigieren, jedoch fehlt mir bei haushaltskritischen Gemeinden wie beispielsweise Berlin der Glaube daran“ so Mattner weiter.

Angesichts der Frist durch das Bundesverfassungsgericht bis zum Ende des Jahres ein Gesetz zur Reform zu verabschieden, machte Mattner noch einmal deutlich: „Wenn die Kommunen weiterhin 14 Milliarden Einnahmen erhalten sollen – was wir wollen, brauchen wir schnellstmöglich eine Lösung, bei der alle Interessen angemessen berücksichtigt werden.“

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Wed, 10 Apr 2019 9:11:00 +0200 Kapitalmarkt und SteuernWohnen
ZIA unterstützt Aufruf an die Bundesregierung zur Steuerförderung für Gebäudesanierung In einem gemeinsamen, offenen Brief appellieren über 30 Verbände gemeinsam an die Politik, die steuerliche Fördermöglichkeit für energetische Gebäudesanierungen mit dem Bundeshaushalt 2020 endlich umzusetzen.

In dem Schreiben heißt es: „Ein wirksamer Steueranreiz ist ein wichtiger Treiber, um die Potenziale für die energetische Ertüchtigung der Bestandsgebäude in Deutschland zu heben. Diese Chance darf nicht vertan werden, denn im Bestand kann die größte Energie- und CO2-Einsparung erzielt werden mit einem hohen Anteil regionaler Wertschöpfung und neuen Chancen für Verbraucher, Hausbesitzer, Beschäftigte, Unternehmen, Planer und Handwerk in Deutschland.“

Dr. Andreas Mattner, Präsident des  ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, sagte: „Wir unterstützen diese Aktion mit vollem Nachdruck. Denn die Immobilienwirtschaft kann und will die Ökobilanz unseres Sektors weiter verbessern. Durch die steuerliche Förderung könnte die Politik neue Potenziale für die energetische Ertüchtigung der Bestandsgebäude schaffen. Die Chance sollte genutzt werden und dies bringen wir mit dem Brief zum Ausdruck.“

Die Maßnahme wird seit 2011 zwischen Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat diskutiert. Doch in den kürzlich im Bundeskabinett verabschiedeten Eckwerten für den Bundeshaushalt 2020 wurde das Instrument, das mit dem Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD in Aussicht gestellt wurde, zum wiederholten Male nicht berücksichtigt. Im Verbändebrief heißt es weiter: „Das absehbare Verfehlen der Energie- und Klimaziele für 2020 ist nicht verwunderlich, wenn angekündigte Vorhaben nicht umgesetzt werden. Eine Maßnahme, über die so breiter Konsens besteht wie die Steuerförderung für Gebäudesanierungen, duldet keinen weiteren Aufschub.“

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Mon, 08 Apr 2019 9:18:00 +0200 Energie und UmweltStadtentwicklung
Annegret Kramp-Karrenbauer bezieht Stellung gegen Enteignungen Berlin, 05.04.2019 – Die CDU-Bundesvorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer stellt sich in einem Schreiben an den ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, gegen die Forderung von Enteignungen privater Wohnungsunternehmen in der Hauptstadt. „Wir wollen die schwierige Wohnungssituation in unserem Land im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft und mit den Mitteln des Marktes beheben“, schreibt Kramp-Karrenbauer. „Das Mittel der Enteignung lehnen wir ab“.

ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner dankt der Bundesvorsitzenden der CDU für die klaren Worte. „Das Vertrauen von Eigentümern in ihre verfassungsrechtlich garantierten Eigentumsrechte darf nicht erschüttert werden. Was wir stattdessen brauchen ist eine Bauoffensive für mehr Mietwohnungen – dafür müssen die passenden Rahmenbedingungen hergestellt werden: Schnellere Planungs- und Baugenehmigungsprozesse unter anderem durch die Digitalisierung der Verwaltung, Erleichterung von Bauvorschriften und eine echte Harmonisierung der Landesbauordnungen zur Förderung des seriellen Bauens. Berlins kritische Haushaltslage darf nicht durch Entschädigungszahlungen für Rückkäufe von Wohnungen weiter belastet werden.“

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Thu, 04 Apr 2019 13:55:51 +0200 Wohnen
ZIA begrüßt Dynamisierung bei Wohngeld Berlin, 30.03.2019 – Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, begrüßt den Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung des Wohngeldes. „Bis der Neubau für Entspannung auf der Nachfrageseite sorgt, sind die Lösungen in diesem Entwurf sinnvoll und richtig“, sagt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA. „Die geplante Dynamisierung des Wohngeldes im zweijährigen Turnus bildet die reale Marktentwicklung ab. Als ZIA haben wir diese schon lange Zeit gefordert, denn das Wohngeld wird hierdurch auf die Realitäten auf dem Markt und bei der Mietentwicklung ausgerichtet. Das ist für jeden Nutzer sinnvoll. Auch die Anpassung der Parameter der Wohnformel sehen wir positiv, weil hierdurch die sinnvollere Subjektförderung im Gegensatz zur Objektförderung gestärkt wird.“

Der Entwurf sieht unter anderem vor, die Parameter der Wohngeldformel anzupassen, um die Zahl der Wohngeldempfänger zu erhöhen. Neben der Aufstockung des Etats auf 1,2 Milliarden Euro soll das Wohngeld zudem alle zwei Jahre an die eingetretene Miet- und Einkommensentwicklung angepasst werden.

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Fri, 29 Mar 2019 15:27:13 +0100 Wohnen
ZIA begrüßt neue Staatssekretärin Bohle Berlin, 26.03.2019 – Anne Katrin Bohle hat als Staatssekretärin den Bereich Bauen und Wohnen im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat übernommen. „Wir freuen uns, dass unsere Forderung nach einer schnellstmöglichen Nachfolgeregelung für Gunther Adler gehört wurde“, sagt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft. „Die Herausforderungen sind groß, die Fußstapfen sind groß und angesichts angespannter Märkte dürfen wir uns keinen Zeitverzug beim bezahlbaren Wohnen und Bauen mehr leisten. Wir wünschen der neuen Staatssekretärin alles Gute in ihrer neuen Position und freuen uns auf eine weiterhin erfolgreiche und enge Zusammenarbeit bei den anstehenden Aufgaben.“

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Tue, 26 Mar 2019 10:23:41 +0100 Sonstiges
ZIA verleiht Office Award beim Tag der Büroimmobilie Berlin, 22.03.2019 – Beim gestrigen Tag der Büroimmobilie hat der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, vor rund 400 Gästen erstmals den ZIA Office Award in den Kategorien Hardware, Software und Büro-Konzepte verliehen. Insgesamt hatten sich 35 Unternehmen beworben.

In der Kategorie Hardware gewann Villeroy & Boch mit dem 4.000 Quadratmeter großen Büro- und Konferenzzentrum Fabrik N°09, das auf drei Etagen die klassischen Bürostrukturen auflöst und die vernetzte Zusammenarbeit, die offene Kommunikation und den kreativen Austausch über die Abteilungen und Unternehmensbereiche hinweg fördert. Den ZIA Office Award in der Kategorie Software gewann Basking Automation mit der Plattform zur Analyse der Raumbelegung in Echtzeit, die Immobilienmanagern dabei helfen soll, ihre Portfolios basierend auf der tatsächlichen Nutzung der Büros und ihre Kosten zu optimieren. Die Kategorie Bürokonzepte gewann Commerz Real mit dem DigitalWerk – ein innovatives New-Work-Office, mit Eventfläche und digitalem Testlabor – bei dem in der Fläche ein Netzwerk von Sensoren zum Einsatz kommt, die Nutzungsdaten liefern. Zudem wurde ein Publikumspreis unter den zehn besten Einreichungen verliehen, die ihr Produkt beim Tag der Büroimmobilie vorstellen durften. Diesen gewann wtec mit „smartengine", einem multifunktionalen und feinmaschigen Netzwerk aus PoE-basierten Sensoren für zahlreiche Anwendungen wie Analysen zur Flächenbelegung bis hin zur nutzungsabhängigen Steuerung der Gebäudetechnik. Über seine offene Schnittstelle kann smartengine Daten mit anderen Apps austauschen und wird so zum „zentralen Nervensystem“ im intelligenten Gebäude.

„Wir sind stolz darauf, beim ersten ZIA Office Award eine solche Bandbreite an Lösungen und Produkten zu sehen“, sagt Andreas Wende, Vorsitzender des ZIA-Ausschusses Büroimmobilien. „Das zeigt uns: In der Branche steckt viel Innovationskraft, die dabei hilft, den Transformationsprozess im Segment der Büroimmobilien zu unterstützen. Ich gratuliere allen Preisträgern und freue mich schon darauf, den nächsten ZIA Office Award auszuschreiben.“

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Fri, 22 Mar 2019 10:19:00 +0100 Büro
Tag der Büroimmobilie erörtert Zukunftsperspektiven Berlin, 21.3.2019 - „Smart, Vernetzt, Flexibel“ - unter diesem Motto kommen am Donnerstag über 400 hochrangige Entscheider aus der Immobilienwirtschaft sowie Vertreter der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik zum ersten Tag der Büroimmobilie, ausgerichtet vom ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, zusammen.

In seiner Eröffnungsrede verwies der Präsident des ZIA, Dr. Andreas Mattner, auf die Bedeutung der Nutzungsart Büro hin. „Büroimmobilien sind Arbeitswelten, die sich vor dem Hintergrund der Digitalisierung und des rasant voranschreitenden Strukturwandels nachhaltig ändern. Die Herausforderungen für Entwickler, Investoren und Nutzer sind groß. Der Dialog zwischen Politik und Immobilienwirtschaft zur gegenwärtigen und zur zukünftigen Rolle der Büroimmobilie war daher nie drängender als jetzt.“

Die Zukunft der Arbeit war auch Gegenstand eines hochrangig besetzten Panels, u.a. mit dem CEO von CBRE, Professor Dr. Alexander von Erdély und Jörg von Ditfurth, Partner bei Deloitte, sowie Ralf Heuser von Jones Lang LaSalle.

Die drei internationalen Beratungsunternehmen haben in einer Studie, die am Rande der Veranstaltung vorgestellt wurde, die acht wesentlichen Treiber, die den Umbruch in der Immobilienwirtschaft und bei den Arbeitsplätzen der Zukunft hervorrufen werden, beschrieben. In einer weiteren Studie, erstellt von Professor Dr. Andreas Pfnür von der TU Darmstadt, werden die Herausforderungen dieses Umbruchs für das Corporate Real Estate Management insgesamt im Strukturwandel deutscher Betriebe und dem daraus resultierenden Transformationsbedarf untersucht, sowie die daraus resultierenden Forderungen aufgestellt.

Pfnür, Leiter des Fachgebiets Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre an der Technischen Universität Darmstadt, sieht als Autor der Studie die Welt des CRE insgesamt im Umbruch: „Die empirischen Ergebnisse dieser Studie zeigen ein bislang ungeahntes Ausmaß, in dem sich die Veränderung der Arbeitswelten in neuen Immobilienanforderungen der Unternehmen niederschlägt. Die befragten Unternehmen gehen davon aus, dass circa die Hälfte der gegenwärtig genutzten CRE-Flächen in den nächsten zehn Jahren ersetzt werden müssen.“

Stephan Derr hatte seine Keynote unter das Motto „Big Data – das messbare Büro als Innovationsfaktor“ gestellt. Er sagte:“ „Einer der Treiber für Innovationen ist die Arbeitsumgebung als der Ort, an dem Menschen zusammen kommen. Big Data wird uns helfen, diese Arbeitsumgebung zu verbessern.“

Weitere Panel auf dem Tag der Büroimmobilie beschäftigten sich u.a. mit „Wandelnde Arbeitswelten: Über Akteure, Konzepte und Produktivität“ oder „Stadtentwicklung richtig denken: starke Städte brauchen Büros“.

Marcus Lütgering von JLL sprach in seiner Keynote über die zukunftsbestimmenden Trends im Office-Investmentmarkt Deutschland. Angesichts der Tatsache, dass sich mittlerweile mit Frankfurt, München und Berlin drei deutsche Städte unter den Top 10- Investitionszielen befinden, stellte er fest: „Deutschland bleibt international ein hoch begehrter und interessanter Investitionsort, gerade angesichts von internationalen Instabilitäten wie der Verschuldung von einigen EU-Ländern oder dem Brexit. Die Nachfrage stößt dabei aber auf zunehmend weniger Produktverfügbarkeit.“ Lütgering prognostizierte darüber hinaus ein hohes Maß an Stabilität, sowohl bei den Zinsen als auch beim Mietpreiswachstum.

Erstmals verliehen werden auch die ZIA Office Awards. In den Kategorien Hardware, Software, Büro-Konzepte hatten sich über 35 Unternehmen beworben. Die Gewinner werden am Abend ausgezeichnet.

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Thu, 21 Mar 2019 15:00:00 +0100 Büro
Wohnungsmarkt Frankfurt weist keinen Leerstand mehr auf
  • Investitionsvolumen: Frankfurt löst Berlin ab
  • Positive Umsatzentwicklung im Einzelhandel
  • Berlin, 21.03.2019 – Der Frankfurter Wohnimmobilienmarkt weist mit einer extrem niedrigen Leerstandsquote von unter 0,5 Prozent praktisch keinen Leerstand mehr auf. Dies ist ein Ergebnis aus dem Frühjahrsgutachten 2019 des Rates der Immobilienweisen, das vom ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, dem Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, herausgegeben wird. „Dieser niedrige Wert verdeutlicht den angespannten Wohnungsmarkt in der Mainmetropole“, sagt Dr. Constantin Westphal, Sprecher des ZIA-Regionalvorstands Mitte. „Gemeinsam mit der Politik müssen wir hier dringend Lösungen für schnellere Planungs- und Baugenehmigungsprozesse und bezahlbares Wohnen und Bauen finden.“

    In allen Top7-Städten Deutschlands sind die Neuvertragsmieten im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Für Frankfurt ergibt sich im Vergleich des dritten Quartals 2018 mit dem entsprechenden Vorjahresquartal eine Steigerungsrate der Neuvertragsmiete in Höhe von 5,7 Prozent auf 12,58 Euro pro Quadratmeter. Damit liegt die Mainmetropole zwar noch weit unter dem Münchner Niveau von 16,54 Euro pro Quadratmeter, aber dennoch über Städten wie Berlin (10,04 Euro pro Quadratmeter) und Hamburg (10,90 Euro pro Quadratmeter). In den Gemeinden der Frankfurter Umlandkreise reichte die Spanne der Neuvertragsmieten im vergangenen Jahr von 86,2 Prozent (Bad Homburg v. d. Höhe) bis 42,0 Prozent (Birstein) in Relation zum Niveau in der Kernstadt Frankfurt. Insgesamt ergibt sich für die Umlandgemeinden ein mittleres Mietniveau von 63,3 Prozent des Frankfurter Medians.

    Bei den Kaufpreisen für Eigentumswohnungen legte Frankfurt mit einem Anstieg von 13,2 Prozent (auf 4.253 Euro pro Quadratmeter) zu und liegt damit an zweiter Stelle hinter Berlin (plus 15,2 Prozent). Die weiteren A-Städte verzeichneten Preisanstiege zwischen 9,6 Prozent in Düsseldorf und 10,7 Prozent in Köln und München. Auch beim Wohnungskauf weist das Frankfurter Umland teils erhebliche Preisvorteile gegenüber der Kernstadt Frankfurt auf. Hier liegen die mittleren Kaufpreise für Eigentumswohnungen nur bei etwas mehr als 50 Prozent des Preises in den Kernstädten. Die Spanne reicht hier von der Stadt Nidda im Wetteraukreis (31,1 Prozent des Preises in Frankfurt) bis hin zu Bad Vilbel und Bad Soden am Taunus mit mehr als 80 Prozent des Preises in Frankfurt.

    Investitionsvolumen: Frankfurt löst Berlin ab

    Frankfurt löste im vergangenen Jahr mit einem Investmentumsatz in Höhe von 10,1 Milliarden Euro Berlin als Spitzenreiter der Top7-Städte in Deutschland ab. Das Volumen lag 46,4 Prozent über dem Vorjahreswert (6,9 Milliarden Euro) und damit deutlich über dem fünfjährigen Mittel von knapp 7 Milliarden Euro. „Frankfurt wird als Investmentstandort zunehmend attraktiver“, so Westphal. „Die Nachfrage nach Immobilien – insbesondere im Bürosegment – wird voraussichtlich weiter steigen.“ Hinsichtlich des Büroflächenleerstands ist Frankfurt mit 7,6 Prozent (770.000 Quadratmeter) zwar noch ein Stück weit vom niedrigen Niveau wie etwa in München (1,5 Prozent, 210.000 Quadratmeter) oder Berlin (1,7 Prozent, 320.000 Quadratmeter) entfernt. „Insbesondere vor dem Hintergrund des anstehenden Brexits und der möglichen Ausweichbewegung auf den Frankfurter Büroimmobilienmarkt wird die Verknappung in den kommenden Jahren aber tendenziell eher zunehmen.“ Auch bei den Spitzenmieten im Bürosegment bleibt die Mainmetropole weiterhin Spitzenreiter mit 39,50 Euro pro Quadratmeter MFG (Mietfläche für gewerblichen Raum).

    Positive Umsatzentwicklung im Einzelhandel

    Frankfurt startete mit einem vergleichsweise hohen Bevölkerungswachstum um 1,4 Prozent gegenüber dem Januar des Vorjahres in das Jahr 2018. In Verbindung mit einem hohen Kaufkraftniveau der Einwohner in Frankfurt und dem Umland – insbesondere der Hochtaunuskreis und dem Main-Taunus-Kreis – und einer gewachsenen Zahl der Berufseinpendler ergibt sich eine verbesserte einzelhandelsrelevante Potenzialplattform. Diese konnten die Frankfurter Einzelhändler in eine insgesamt positive Umsatzentwicklung ummünzen. So ist der Wert von 4,3 Milliarden Euro im Jahr 2017 auf 4,4 Milliarden Euro im Jahr 2018 angestiegen. Damit einhergehend hat sich auch die Verkaufsflächenausstattung erhöht. Die Raumleistung der Einzelhändler verbesserte sich daher nur leicht auf nunmehr knapp 3.800 Euro pro Quadratmeter. Die City-Höchstmieten bleiben konstant bei 290 Euro pro Quadratmeter (für kleine Ladenflächen zwischen 80 und 120 Quadratmeter) und bei 165 Euro pro Quadratmeter (für größere Geschäfte zwischen 300 und 500 Quadratmeter). Befeuert durch gute Rahmendaten und die mit dem Brexit verbundenen Hoffnungen für die Perspektiven des Bankenstandorts Frankfurt mit internationalem Anspruch ist auch von einer anhaltenden Nachfrage nach Einzelhandelsflächen und Investitionsobjekten auszugehen.

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    Thu, 21 Mar 2019 11:15:00 +0100 Regional
    ZIA begrüßt Impulse der Landesregierung in Schleswig-Holstein Berlin, 25.03.2019 – Beim immobilienpolitischen Frühstück der ZIA-Region Nord am 20. März kündigte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther an, die Grunderwerbsteuer nicht weiter zu erhöhen. „Wir arbeiten daran, in dieser Legislaturperiode eine Absenkung hinzubekommen“, so Günther. „Der Steuersatz von 6,5 Prozent ist ohne Frage zu hoch“. Günther bekräftigte zudem die Entscheidung, die Mietpreisbremse in Schleswig-Holstein zum 30. November auslaufen zu lassen – ebenso die Kappungsgrenze. „Wir brauchen bis 2030 mindestens 100.000 neue Wohnungen“, sagte Günther. „Diese Regulationen helfen dabei nicht, sondern schaden oft nur. Wir konzentrieren uns auf die Punkte, durch die bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird. Wir bringen zum Beispiel – auch in enger Abstimmung mit Hamburg – die Landesbauordnung auf den neuesten Stand, um auch den Kommunen mehr Freiräume zu ermöglichen. Ein Beispiel: Beim Dachgeschossausbau benötigt nicht jede Wohnung gleich einen Fahrstuhl. Bei der Planungsbeschleunigung können wir uns an anderen europäischen Ländern wie den Niederlanden oder Dänemark orientieren. Bei uns dauern die Planungsverfahren einfach zu lange.“

    Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, begrüßt diese positiven Ansätze. „Von der Landesregierung in Schleswig-Holstein kommen derzeit wichtige Impulse für das bezahlbare Wohnen und Bauen“, sagt Sabine Barthauer, Sprecherin der ZIA-Region Nord. „Die aktuellen Probleme lassen sich nicht durch ein Mehr an Regulierung lösen – das Credo muss lauten ‚bauen, bauen, bauen‘. Dafür braucht es aber auch die passenden Rahmenbedingungen – insbesondere die Beschleunigung von Baugenehmigungs- und Planungsprozessen. Neben einer personellen Aufstockung für eine leistungsstarke Verwaltung muss die Digitalisierung vorangetrieben werden.“

    Dr. Marc Weinstock, Geschäftsführender Gesellschafter der DSK | BIG Gruppe und Mitgastgeber an diesem Vormittag sprach sich für eine verstärkte Partnerschaft aller beteiligten Akteure aus, um die anstehenden Aufgaben gemeinsam zu stemmen. „Um die großen Herausforderungen bewältigen zu können, brauchen wir als Immobilienwirtschaft mehr Dialog mit der Politik und Verwaltung“, so Weinstock.

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    Wed, 20 Mar 2019 17:13:04 +0100 Regional
    Finanzplan des Bundes: Investitionsbremse für den Klimaschutz Berlin, 20.03.2019 – Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, kritisiert, dass laut Entwurf des Finanzplans des Bundes bis 2023 die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung weiterhin nicht vorgesehen ist. „Im Koalitionsvertrag ist sie enthalten – also sollte die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung auch umgesetzt werden“, sagt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA. „Dieses Instrument ist eine wichtige Triebfeder, um die Ökobilanz unseres Sektors weiter zu verbessern. Durch die Abschreibungsmöglichkeit könnte die Politik neue Potenziale für die energetische Ertüchtigung der Bestandsgebäude schaffen. Diese Chance darf nicht vertan werden, denn hier steckt das meiste Potenzial für die verbesserte Energieeinsparung. Wir fordern daher die Bundesregierung auf, hier nachzubessern.“

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    Wed, 20 Mar 2019 12:49:00 +0100 Energie und Umwelt
    Mietendeckel: ZIA warnt vor Irrglauben Berlin, 19.03.2019 – Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, kritisiert die erneute Forderung der Berliner SPD-Fraktion nach einem Mietendeckel, nachdem diese gestern ein neues Gutachten hierzu vorgestellt hat. „Dass sich die Lage auf dem Berliner Wohnungsmarkt durch einen Mietendeckel entspannt, ist ein Irrglaube und zudem verfassungsrechtlich stark zweifelhaft“, so Niclas Karoff, Sprecher der ZIA-Region Ost. „Dies hat nicht zuletzt Professor Thomas Dünchheim in einem Gutachten festgestellt. Die einzig nachhaltige Lösung für bezahlbares Wohnen in der Hauptstadt ist der Neubau von Wohnungen – alles andere ist Augenwischerei.“

    In seinem Gutachten sieht Dünchheim durch eine Mietpreisbegrenzung unter anderem Verstöße gegen die Berufsfreiheit gewerblicher Vermieter als auch gegen die grundgesetzlich gewährleistete Vertragsfreiheit beider Mietvertragsparteien. Er befürchtet zudem, dass es durch eine Mietpreisbindung zu dauerhaften Verlusten für die Vermieter kommen könne. Dann sei die Regelung „bereits aus diesem Grund mit der Eigentumsgarantie, welche auch die Renditeerzielung bei der Vermietung von Wohnraum schützt, unvereinbar.“ Es läge dann ein die Substanz des Eigentums berührender Eingriff vor. 

    Gesetzgebungskompetenz der Länder fehlt

    Den Bestrebungen der Berliner SPD erteilt das Gutachten eine klare Absage, da es zudem an der Gesetzgebungskompetenz der Länder fehle. Die bundesrechtliche Mietpreisregelung entfalte verfassungsrechtlich „Sperrwirkung für den Landesgesetzgeber“. Dieser darf also nicht in Eigenregie gesetzgeberisch tätig werden und dadurch die bundesrechtliche Mietpreisregelung aushebeln. Unabhängig davon, so Dünchheim, "dürften landesrechtliche Mietpreisbegrenzungen nicht mit der im Grundgesetz garantierten Vertragsfreiheit vereinbar sein“. Darüber hinaus sei neben der Mietpreisbegrenzung durch den Bundesgesetzgeber ein lokaler „Mietenstopp“ ein „noch deutlich intensivierter Eingriff in das Eigentum von Vermietern, die Berufsfreiheit gewerblicher Vermieter und die Vertragsfreiheit der Mietvertragsparteien".

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    Tue, 19 Mar 2019 11:51:21 +0100 RegionalWohnen
    Stuttgart verzeichnet höchsten Investmentanstieg bei Wirtschaftsimmobilien
  • Starke Angebotsausweitung im Einzelhandel
  • Wohnungsmarkt Stuttgart: Mieten und Kaufpreise steigen weiter
  • Berlin, 20.03.2019 – Der Stuttgarter Investmentmarkt verzeichnete im vergangenen Jahr den stärksten Investmentanstieg aller deutschen A-Städte (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt a.M., Hamburg, München, Köln und Stuttgart). So investierten nationale und internationale Investoren in Stuttgarter Wirtschaftsimmobilien rund 2,4 Milliarden Euro – ein Anstieg um etwa 85 Prozent. Damit wurde der 5-Jahresschnitt deutlich übertroffen. Insgesamt wurde in den sieben A-Städten 2018 mit einem Investmentumsatz von 38,4 Milliarden Euro das höchste jemals registrierte Volumen erreicht. Dies ist ein Ergebnis aus dem Frühjahrsgutachten 2019 des Rates der Immobilienweisen, das vom ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, dem Spitzenverband der Immobilienwirtschaft herausgegeben wird. „Angesichts dieser Zahlen wird die Attraktivität und die Strahlkraft von Stuttgart deutlich“, sagt Thomas Jaißle, Vorsitzender der ZIA-Region Südwest. „Gleichzeitig müssen wir jedoch aufpassen, dass wir die positive Entwicklung nicht durch eine Vernachlässigung des Büroleerstands gefährden.“ Denn Stuttgart reiht sich ein in die insgesamt niedrigen Leerstandsraten der Büromarktmetropolen in Deutschland. Mit einem Leerstand in Höhe von 2,2 Prozent (170.000 Quadratmeter MFG, Mietfläche für gewerblichen Raum) herrscht in Stuttgart faktisch Vollvermietung.

    Starke Angebotsausweitung im Einzelhandel

    Als Zentrum einer der wirtschaftsstärksten und innovativsten Metropolregionen Europas profitiert Stuttgart von seiner positiven wirtschaftlichen Dynamik und verzeichnete auch im Jahr 2018 ein anhaltendes Bevölkerungs- und Kaufkraftwachstum. Die große Bedeutung der Landeshauptstadt als Einzelhandelsdestination für eine bevölkerungsreiche Region wird durch die hohe Einzelhandelszentralität von 117 belegt. Gemessen daran liegt Stuttgart nach Köln auf dem zweiten Platz der analysierten sieben Städte. Der Einzelhandelsumsatz ist im vergangenen Jahr um rund 1,4 Prozent leicht auf 4,2 Milliarden Euro angestiegen. Die City-Höchstmieten sind dagegen weiter gesunken und lagen 2018 bei 230 Euro pro Quadratmeter für kleine Ladenflächen zwischen 80 und 120 Quadratmeter sowie bei 120 Euro pro Quadratmeter für größere Geschäfte zwischen 300 und 500 Quadratmeter. Die rückläufigen Zahlen sind in erster Linie auf die starke Angebotsausweitung zurückzuführen.

    Wohnungsmarkt Stuttgart: Mieten und Kaufpreise steigen weiter

    Der Anstieg der Neuvertragsmieten in Stuttgart fiel im Vergleich des dritten Quartals 2018 mit dem entsprechenden Vorjahresquartal zwar etwas schwächer aus als noch ein Jahr zuvor – dieser war mit 7,8 Prozent (auf 13,16 Euro pro Quadratmeter) aber dennoch kräftig. Im Jahr zuvor lagen die Steigerungsraten bei 8,1 Prozent. Auch bei den Kaufpreisen für Eigentumswohnungen fiel der Preisanstieg im selben Zeitraum mit 9,7 Prozent (auf 4.197 Euro pro Quadratmeter) etwas geringer aus als noch ein Jahr zuvor (rund 11,5 Prozent). „Der Stuttgarter Wohnimmobilienmarkt bleibt angespannt“, so Jaißle. „Wir brauchen auch hier mehr Flächenmobilisierung und eine Beschleunigung und Vereinfachung von Planungs- und Baugenehmigungsverfahren. Insbesondere vor dem Hintergrund der ansteigenden Bevölkerungszahl in Stuttgart müssen wir dem zukünftigen Bedarf gerecht werden und das bezahlbare Wohnen und Bauen voranbringen.“

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    Tue, 19 Mar 2019 11:51:21 +0100 BüroHandelRegionalStadtentwicklungWohnen
    Gehälter in der Immobilienwirtschaft: ZIA und Kienbaum starten neue Umfrage
  • Der Vergütungsbenchmark ermöglicht eine fundierte und umfassende Lagebestimmung der derzeitigen Vergütungssituation im Markt
  • Der Benchmark liefert genaue Vergütungsdaten zu den vier Teilbereichen Gewerbe-, Retail-, Wohn- und Non-Property-Immobilien
  • Eine Anmeldung zur Teilnahme am Benchmark ist bis Mai 2019 möglich
  • Frankfurt am Main, 20. März 2019 - Wie ist die aktuelle Vergütungssituation in der deutschen Immobilienwirtschaft? Dieser Frage geht die Personal- und Managementberatung Kienbaum in Kooperation mit dem ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, dem Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, in Form des Real Estate Compensation Benchmarks nach. Mit Hilfe des online-basierten Vergütungsbenchmarks für die Immobilienwirtschaft liefern Kienbaum und ZIA eine fundierte und umfassende Lagebestimmung der derzeitigen Vergütungssituation im Markt. Die Ergebnisse der Umfrage, bei der die Immobilien Zeitung Medienpartner ist, werden voraussichtlich im Juli veröffentlicht.

    Bei der Konzeption des Benchmarks haben sich Kienbaum und ZIA an den vier Teilbereichen Gewerbe-, Retail-, Wohn- und Non-Property-Immobilien orientiert, um genaue Vergütungsdaten für die jeweiligen Segmente zu erhalten. Die Jobprofile wurden basierend auf dieser Grundlage definiert und eng mit ausgewählten Markteilnehmern aus der Branche abgestimmt. Damit bildet der Benchmark alle aktuellen marktgängigen Führungs- und Fachfunktionen vollständig ab. Diese anonymisierten Vergütungsdaten seien laut Markus Amon, Head of Real Estate bei Kienbaum in Frankfurt, nur für den Teilnehmerkreis des Benchmarks zugänglich und über einen exklusiven Online-Zugang für eigene Auswertungen in der Vergleichsgruppe der Immobilienwirtschaft auswertbar. Neben der Attraktivität und Vielfalt der gesamten Branche als einer der größten Wirtschaftszweige in Deutschland spielt auch die Vergütung eine ausschlaggebende Rolle bei der Berufswahl.

    „Die Immobilienwirtschaft ist hinsichtlich der großen Herausforderungen beim bezahlbaren Wohnen und Bauen auf die talentiertesten und besten Köpfe angewiesen und steht in einem harten Wettbewerb mit anderen Branchen“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Schäfers, Vorsitzender des ZIA-Ausschusses Human Resources. „Durch die Ergebnisse der gemeinsamen Umfrage schaffen wir Transparenz und Klarheit bei der Vergütungssituation in der Immobilienbranche und geben einen Einblick in die Personalstruktur der Immobilienwirtschaft. Zukünftige Führungskräfte profitieren hiervon.“

    Zielgruppen des Benchmarks sind sämtliche Unternehmen der Real-Estate-Branche, darunter werden alle Unternehmen verstanden, die am Lebenszyklus einer Immobilie in unterschiedlichster Form beteiligt sind. Die Anmeldung für die Teilnahme an dem Benchmark ist bis zum Mai 2019 möglich. Alle Teilnehmer erhalten im Nachgang eine kurze Ergebnispräsentation und einen einjährigen Zugang zum Club-Survey-Tool des Kienbaum Compensation Portals.

    Nutzen Sie für die Teilnahme an der Umfrage folgenden Link: https://shop.kienbaum.com/club-survey-real-estate und senden Sie das unterzeichnete Anmeldeformular bitte postalisch oder per Mail (recb@kienbaum.de) an Kienbaum zurück.

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    Tue, 19 Mar 2019 11:51:21 +0100 Sonstiges
    Erster Tag der Büroimmobilie in Deutschland Berlin, 18. März 2019 - Am 21. März 2019 richtet der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, in Berlin den ersten Tag der Büroimmobilie in Deutschland aus. Mit fast 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern – darunter hochrangigen Entscheidern aus der Immobilienwirtschaft sowie Vertretern der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik – ist dies der wichtigste nationale Kongress seiner Art in Deutschland. „Nicht zuletzt aufgrund des aktuell vorherrschenden Mangels an Büroflächen in vielen Gebieten der Bundesrepublik kommt der Tag der Büroimmobilie zur rechten Zeit“, sagt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA. „Keine andere Nutzungsart ist so entscheidend für die Arbeitsproduktivität der deutschen Volkswirtschaft in Städten wie auch in Gemeinden. Durch die Zusammenkunft einer solchen Anzahl an Expertinnen und Experten versprechen wir uns neue Erkenntnisse, wie die großen Aufgaben im Segment der Büroimmobilie gestemmt werden können und welche Möglichkeiten die Arbeitswelt der Zukunft mit sich bringt.“

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    Mon, 18 Mar 2019 14:19:00 +0100 Büro
    ZIA fordert: Klimapolitik europäisch denken Berlin,15.03.2019 – Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, begrüßt die Einsetzung eines Klimakabinetts durch die Bundesregierung. „Ein innerhalb der Bundesregierung koordiniertes Vorgehen in Sachen Klimaschutz kann nur hilfreich sein“, sagte ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Entscheidend ist jetzt aber, dass es nicht zu noch mehr Regulierungen kommt. Wir brauchen technologieoffene Lösungen, die die unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Sektoren im Blick behalten“, so Mattner. „Es ist sinnvoll, Diejenigen, die die Lösungsvorschläge bringen und umsetzen sollen, zu hören und zu beteiligen. Es darf keine Entscheidungen von oben herab geben.“

    Die Bundesregierung müsse zudem darauf achten, auch beim Klimaschutz die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands nicht zu vernachlässigen. „Ein klimapolitischer Alleingang Deutschlands hilft dem Klima wenig und schadet der Wirtschaft insgesamt. Das Klimakabinett sollte sich mit den Partnern in Europa koordinieren“, forderte der Präsident des Zentralen Immobilien Ausschusses. Klar sei auch, dass nur gemeinsame Anstrengungen zu mehr Klimaschutz beitragen würden.

    Der Koalitionsausschuss hatte am Donnerstagabend beschlossen, ein Klimakabinett zu bilden, um die rechtlich verbindliche Umsetzung der Klimaschutzziele für das Jahr 2030 vorzubereiten.

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    Fri, 15 Mar 2019 10:00:00 +0100 Energie und Umwelt