Bürgerbeteiligung

Frankfurt-Höchst: Vielfältige Initiativen für einen lebendigen Stadtteil

Bereits 2012 hat die NH ProjektStadt das Quartiersmanagement in Frankfurt-Höchst übernommen. Das Stadtteilbüro an der Schnittstelle zwischen pittoresker Altstadt und urbanem Einzelhandelszentrum dient Bewohnern und Eigentümern als Anlaufstelle. Jeder, der Interesse zeigt, kann sich über Ziele und geplante Projekte der Quartiersarbeit informieren sowie eigene Ideen und Vorschläge zur Entwicklung des Viertels einbringen. Denn die persönliche Ansprache aller Handelnden vor Ort ist ein wesentlicher Bestandteil erfolgreicher Stadtteilarbeit. Die Kontaktaufnahme mit allen relevanten Gruppen hatte daher zu Beginn für das Team der NH allerhöchste Priorität.

Um gesteckte Ziele zu erreichen, geht die NH ProjektStadt durchaus unkonventionelle Wege Bereits im Sommer war das Unternehmen auf dem „Höchster Altstadtfest“ vertreten. Neben vielen interessanten Gesprächen mit Bewohnern und Besuchern, generierte der Verkauf alkoholfreier Cocktails am eigenen Stand eine finanzielle Unterstützung für wichtige Höchster Projekte: Das traditionsreiche Höchster Filmtheaters Valentin konnte so nach Schließung interimsmäßig in die Räume des historischen Bolongaropalastes einziehen. Im dortigen Garten wurde im Sommer mit Schlager- und Jazzlegende Bill Ramsey seine Wiedereröffnung groß gefeiert.

Auch die Initiative „Bunter Tisch – Höchst Miteinander“ erhielt für ihr „Internationales Suppenfest“ eine Spende: Das NH-Team unterstützt damit den integrativen Ansatz des „Bunten Tisches“ als kulturenübergreifenden Treffpunkt. Schließlich stärkt die seit 2008 bestehende Initiative das Zusammenleben der Menschen in Höchst in ihrer Vielfalt von Herkunft, Sprachen, Kulturen, Religionen und Lebensstilen.

Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH und Radar, Kreativräume für Frankfurt, kreierte die NH ProjektStadt eine weitere außergewöhnliche Aktion: den „1. Höchster Design Parcours“: An mehreren Wochenenden bezogen nicht weniger als 21 junge, innovative Modemacher, Schmuckhersteller, Designer, Poeten, Produzenten und Kunsthandwerker leer stehende Büro- und Ladenflächen in der Höchster Innenstadt. Mit dieser Aktion sollen nicht nur Leistungsfähigkeit und kreatives Potential junger Designer aus der Region demonstriert und dem Publikum vorgestellt werden – auch Höchst und seine Ladeneigentümer sollen langfristig davon profitieren. Die Initiatoren kreierten neue Impulse – gegen den aktuellen Laden-Leerstand! Dem Ziel, die Innenstadt als Standort für Wirtschaft und Kultur sowie als lebendigen Stadtteil zu stabilisieren und weiterzuentwickeln, war die NH mit dieser Veranstaltung einen großen Schritt näher gekommen: Einige der Jung-Designer blieben gleich in Höchst und teilen sich nun einen der Läden! Demnächst wird mit ihnen zusammen eine kreative Postkarten-Serie entwickelt, nachdem bereits zu Weihnachten die erste „Höchster Weihnachtskarte“ mit lokalen Motiven auf den Markt gekommen war.

Das aktuelle Projekt will Höchst für den Tages-Tourismus interessanter machen! Im Jahr 2013 fand unter reger Beteiligung im Bolongaropalast ein erstes „World Café Tourismus“ statt. Die Leitung der Frankfurter Congress und Tourismus GmbH, das Stadtplanungsamt, lokale Vertreter von Gastronomie und Hotellerie sowie interessierte Bürger nahmen teil. Gemeinsam stellten sie vorhandenes touristisches Potential zusammen, bewerten es, entwickelten erste Ideen für Ausflugspakete, listeten notwenige Vorarbeiten auf – etwa in der Infrastruktur. In Kürze wird die zweite Runde eingeläutet, die – wie alle Aktivitäten des Quartiersmanagements – von der Presse engagiert begleitet wird. 

Nach oben
Kontakt

Daniel Förste

Referent Stadtentwicklung

Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

Tel.: +49 30 2021 585 26